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(ots) Kassel-Mitte: Bei einem Polizeieinsatz wegen einer Schlägerei auf der Friedrich-Ebert-Straße in Kassel am Neujahrsmorgen hat eine 26-Jährige aus Kassel die eingesetzten Polizisten erheblich bei der Arbeit gestört. Als die Beamten sie in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte sie sich gegen die Festnahme. Ein 26-jähriger Begleiter versuchte die Frau zu befreien und schlug einem Polizisten dabei ins Gesicht. Der Beamte erlitt dadurch leichte Verletzungen. Auch den 26-Jährigen aus Kassel nahmen die Polizisten daraufhin fest. Er muss sich nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Gegen die Frau wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Gerufen worden war die Polizei wegen der Schlägerei auf der Friedrich-Ebert-Straße gegen 6 Uhr am Neujahrsmorgen. Bei Eintreffen der ersten Streifen stellte sich heraus, dass dort offenbar mehrere betrunkene Personen in Streit geraten waren. Zwischen mindestens zwei Männern war es dann zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen, wobei ein 33-Jähriger aus Kassel vermutlich durch den Schlag mit einer Glasflasche am Kopf und im Gesicht verletzt wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn anschließend in ein Kasseler Krankenhaus, das er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Ein 24-Jähriger aus Kassel und ein 30-Jähriger aus Kaufungen hatten im Zuge der Auseinandersetzung leichte Verletzungen davongetragen. Insgesamt drei Anzeigen wegen Körperverletzung nahmen die Beamten vor Ort auf. Die Ermittlungen zu einzelnen Tatbeteiligungen dauern an. Während des Polizeieinsatzes versammelte sich mehrere teils erheblich alkoholisierte Menschen und behinderten die Arbeit der Beamten. Die 26-Jährige hatte sich im weiteren Verlauf so aggressiv gezeigt und mehrfach Platzverweise ignoriert, sodass sie letztlich in Gewahrsam genommen werden musste. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle Telefon: 0561/910 10 20 bis 23 Fax: 0561/910 10 25 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: 0561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4481982 OTS: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel Original-Content von: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel, übermittelt durch news aktuell
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(ots) Kassel / Duisburg: Am Samstagnachmittag meldete sich ein Zeuge bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen, weil er in einem sozialen Netzwerk auf eine Äußerung eines anderen Nutzers aufmerksam geworden war, bei der dieser eine Gewaltaktion auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt angedeutet haben soll. Die Kollegen aus Nordrhein-Westfalen informierten umgehend das Polizeipräsidium Nordhessen über diese Mitteilung. Sofort wurden intensive Ermittlungen zu dem Urheber dieser Äußerung eingeleitet. Wenngleich nach erster Bewertung die Ankündigung keinerlei Ernsthaftigkeit erkennen ließ, erhöhte die Kasseler Polizei zeitgleich vorsorglich die bereits bestehende Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt. Schnelle Entwarnung nach Festnahme durch intensive Ermittlungen Die sofort eingeleiteten intensiven Ermittlungen führten dazu, dass die Person, welche im Internet die Drohung ausgesprochen haben soll noch im Laufe der Nacht identifiziert und vorläufig festgenommen werden konnte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Duisburg durchsuchten die Beamten zudem die Wohnung des 30-jährigen Mannes aus Duisburg. Hinweise auf eine politische Motivation des Tatverdächtigen liegen derzeit nicht vor. Nach den weiteren Ermittlungen und Durchsuchungsmaßnahmen, bei denen keine Gegenstände gefunden wurden, die eine Ernsthaftigkeit der Andeutung in irgendeiner Form belegen würden, geht die Kasseler Polizei weiterhin davon aus, dass von dieser Person zu keiner Zeit eine ernst zu nehmende Gefahr für den Weihnachtsmarkt in Kassel ausging. Der 30-Jährige muss sich nun wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Duisburg geführt und dauern an. Das Polizeipräsidium Nordhessen prüft zudem, ob dem Mann die Kosten für den verursachten Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Nordhessen Grüner Weg 33 34117 Kassel Pressestelle Telefon: 0561/910 10 20 bis 23 Fax: 0561/910 10 25 E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de Außerhalb der Regelarbeitszeit Polizeiführer vom Dienst (PvD) Telefon: 0561-910-0 E-Mail: ppnh@polizei.hessen.de Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4470463 OTS: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel Original-Content von: Polizeipräsidium Nordhessen - Kassel, übermittelt durch news aktuell
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