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*  – 100 Jahre SPD in Altenbeken –  100 Jahre Einsatz für soziale Gerechtigkeit „1919 bis 2019“* Einige bedeutende Ereignisse in Deutschland - aus dem Jahr 1919 - begleiten die Gründung der SPD in Altenbeken. Vor 100 Jahren - am 19. Januar- fand mit der Wahl der Deutschen Nationalversammlung die erste reichsweite deutsche Wahl statt, bei der Frauen das aktive und passive Wahlrecht besaßen. Die meisten, dann gewählten weiblichen Abgeordneten, waren in der SPD zu finden. Marie Juchacz (SPD) war die erste Frau, die vor der Nationalversammlung eine Rede hielt. Marie Juchacz gründete im gleichem Jahr die AWO, die Arbeiterwohlfahrt. In dieser Zeit, dem revolutionären Umbruch vom Kaiserreich zur Republik, half die SPD bei der Niederringung des Spartakus Aufstandes der Kommunisten, die die freien Wahlen verhindern wollten. Die größte Bewährungsprobe aber folgte einige Jahre später.  *                         „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“*  So lautet ein bedeutender Satz aus der Rede von Otto Wels (SPD) vor der Abstimmung zu dem Ermächtigungsgesetz der NSDAP. In dieser, für lange Zeit letzten freien Rede im Deutschen Reichstag, erteilte damit Otto Wels am 23. März 1933 eine klare Absage an den Nationalsozialismus. Adolf Hitler antwortete auf die Rede von Otto Wels: „Ich will auch gar nicht, dass Sie dafür stimmen. Deutschland soll frei werden, aber nicht durch Sie.“ Die Form von Freiheit die uns dann in der Folgezeit beschert wurde, war und ist eine bittere Erfahrung und eine mit der deutschen Geschichte fest verankerte und bleibende Erinnerung. Wenn auch viele Menschen die beschämende Vergangenheit verdrängen möchten, so sollte die Erinnerung daran ein Garant für unser derzeitiges Verständnis von Freiheit sein. Dieser Rückblick in die Geschichte ist ein prägender Meilenstein der „Sozialen Partei Deutschlands“ und ein Dokument, eine stetige Erinnerung für welche Werte die SPD bis zur heutigen Zeit ausdauernd kämpft. „Als Ortsvereinsvorsitzende freue ich mich, unser Jubiläum am 18.05.2019 (ab 18.00 Uhr) in der Eggelandhalle in Altenbeken mit unseren Mitgliedern, Freunden und Vertretern der ortsansässigen Verein feiern zu können,“ fasst Friedhelm Klute zusammen und führt weiter aus: Wir sind eine im Boden der Heimat und in der Geschichte wurzelnde Partei, mit Mitgliedern, die aktiv am gesellschaftlichen Leben heute, hier und jetzt teilnehmen. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die allgemein bekannten Grundwerte der Sozialdemokratie, denen wir uns verpflichtet fühlen und die wir gern mit Leben füllen wollen. Wirtschaft, Arbeit, Umwelt, Immigration, Gleichstellung, Bildung und Generationengerechtigkeit sind Themen, die immer neue Fragen aufwerfen, uns ständig neue Diskussionen und Handlungsweisen abverlangen und das nicht nur in Berlin und München, sondern auch in Altenbeken. Ein Ortsverein lebt von den Ideen und der Initiative seiner Mitglieder, Frauen und Männern, die eine gesellschaftliche Mitverantwortung verspüren, sich gern engagieren und Spaß haben, ein abwechslungsreiches Vereinsleben mit zu gestalten. Zum geplanten Ablauf der Feierstunde. Die Einladungen sind verschickt, die Feier ist geplant. Wir freuen uns auf diesen besonderen Tag. Festredner wird Sebastian Hartmann, Vorsitzender der NRW– SPD und Mitglied des Bundestages sein. Weiter werden Burkhard Blienert, der Kreisvorsitzende der SPD Paderborn und Ulrich Meyer, Fraktionsvorsitzender der SPD in Altenbeken ein Grußwort sprechen. Geplant sind im Rahmen der Feierstunde die Ehrungen von Alfons Kersting und Hans Jürgen Wessels für ihre langjährige Mitgliedschaft in der SPD. Das Abschlusswort wird Hans Jürgen Wessels, Bürgermeister der Gemeinde Altenbeken halten. * Friedhelm Klute*
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Ein besonderer Höhepunkt unserer europapolitischen Seminare ist die Exkursion nach Brüssel. Im Rahmen des Seminars „Brexit und die Folgen für Europa“ brach die Seminargruppe am 20. März 2019 um 6.45 Uhr pünktlich per Bus nach Brüssel auf. Während der Fahrt wurden unter den Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern die Chancen für einen Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union diskutiert. Eine große Mehrheit im Seminar setzt auf ein zweites Referendum im Vereinigten Königsreich, um die das knappe Ergebnis von vor drei Jahren zugunsten der Pro-Europäer zu korrigieren. Durch das Europa-Viertel am Sitz der Kommission vorbei erreichte die Gruppe die erste Station auf der Exkursion die Landesvertretung Nordrhein-Westfalen. Nach einer freundlichen Begrüßung erfuhren die Teilnehmenden des Seminars mehr über die Aufgaben und Arbeit einer Landesvertretung am Sitz der Kommission und des Europaparlaments. Ein Ziel ist es für NRW zu werben, für seine Menschen, Regionen, Unternehmen und kulturellen Institutionen. So unterstützt die Landesvertretung das Beethoven-Jahr anlässlich des 250. Geburtstages des weltweit meistgespielten Komponisten im Jahr 2020. Dies kommt nicht von ungefähr, denn der letzte Satz von Beethovens Neunter Sinfonie „Ode an die Freude“ ist die offizielle Europahymne. Nach einem Mittagessen in einem kleinen Brüsseler Restaurant in einem sympathischen Sprachgewirr machte sich die Gruppe am Platz Luxemburg, am Parlamentarium, dem Dokumentationszentrum der EU, vorbei auf zum Europäischen Parlament. Mit dem Referenten des Europäischen Parlaments diskutierten die Teilnehmenden lebhaft über den Brexit. Neben aller Enttäuschung über den Austritt der Briten aus der Gemeinschaft wurde gemutmaßt, dass das Europa der 27 Mitgliedsstaaten wichtige politische Entscheidungen nunmehr schneller treffen könne. Leider waren die Briten oftmals Bremser in Fragen einer europäisch abgestimmten Sozialpolitik. Auf der Tribüne des Europäischen Parlaments konnte die Seminargruppe eine Plenardebatte zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen verfolgen. Die Gruppe verließ mit vielen Eindrücken das Parlamentsgebäude, ohne dabei auf ein obligatorisches Foto zu verzichten. Karsten Matthis Geschäftsführer Sie möchten auch an einem Seminar teilnehmen? Eine Übersicht der Themen und Termine finden Sie hier: https://www.azk-csp.de/seminare/bildungsangebote-seminare/?no_cache=1
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