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(ots) /- (Beachten Sie bitte auch unsere Erstmeldung vom gestrigen Dienstag: "Kassel: Schneller Erfolg der Kasseler Polizei: Verdächtiger nach versuchtem Tötungsdelikt festgenommen". Veröffentlicht über OTS am 22.01.2019, 17:30 Uhr) Die Auseinandersetzung zwischen zwei 34 und 37 Jahre alten Männern am gestrigen Dienstagnachmittag an der Holländischen Straße, bei der der 37-Jährige mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt wurde, war nach aktuellem Ermittlungsstand unter Einsatz beidseitiger körperlicher Gewalt geführt worden. Der tatverdächtige 34-Jährige ist am heutigen Mittwoch wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die Ermittlungen, die Beamte des für Kapitaldelikte zuständigen K 11 der Kripo Kassel führen, dauern weiter an. Der verletzte 37-Jährige ist nach derzeitigen Erkenntnissen außer Lebensgefahr. Wie bereits gestern berichtet, eskalierte der Streit unter den beiden in Kassel wohnenden Männern in der Holländischen Straße, Ecke Oestmannstraße, gegen 15:30 Uhr. Dabei verletzte der 34-Jährige den Kontrahenten mit einem Messer, woraufhin das Opfer auf die gegenüberliegende Straßenseite flüchtete. Auch der Tatverdächtige verließ den Tatort. Er flüchtete stadtauswärts. Beamten der Kasseler Polizei gelang nur kurze Zeit später die Festnahme des Tatverdächtigen in einer in der Nähe gelegenen Wohnung. Die Ermittler des K 11 bitten weiterhin Zeugen, die die Auseinandersetzung zwischen den Männern oder die Flucht des Täters beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. Torsten Werner Pressesprecher Tel.: 0561 - 910 1008
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(ots) /- Mit der altbekannten miesen Masche Enkeltrick versuchen Betrüger am Telefon aktuell Kasseler Senioren hereinzulegen. Gestern Nachmittag meldeten sich bereits zwei Rentner aus den Stadtteilen Niederzwehren und Bettenhausen bei der Polizei, die einen solchen Anruf angeblicher Angehöriger erhalten hatten. Und auch am heutigen Mittwochnachmittag wurden weitere solche Betrugsversuche via Telefon aus Oberzwehren, Jungfernkopf, Mitte und Bettenhausen gemeldet. Aus diesem Anlass warnt die Kasseler Polizei vor der Enkeltrickmasche und gibt Tipps, wie man solche Betrugsanrufe erkennt und sich davor schützen kann. "Rate mal, wer dran ist?" Der Ablauf der Telefonate ist in allen Fällen weitestgehend identisch. Mit einer Fragestellung wie "Rate mal wer dran ist?" wird dem Angerufenen geschickt der Name eines Verwandten, Freundes oder Bekannten entlockt. Diese Rolle nehmen die Betrüger dankend an und gaukeln im weiteren Verlauf des Gesprächs eine dringliche finanzielle Notsituation vor. Mal ist es der Kauf eines Wohnmobils zum Schnäppchenpreis, mal einer Traum-Immobilie oder gar eine drohende Zwangsversteigerung. Können die Opfer finanziell aushelfen, kommt meist eine dritte unbekannte Person ins Spiel, um das Geld abzuholen. Soweit kam es bei den heute und gestern bislang bekannten Fällen in Kassel zum Glück nicht. Damit es auch nicht so weit kommt, rät die Polizei folgende Tipps zu beachten: Tipps zum Schutz vor dem Enkeltrick - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021
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