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(ots) /- Am gestrigen Donnerstagnachmittag ereignete sich ein Raub in einem Mehrfamilienhaus in der Oberzwehrener Straße in Kassel. Dabei verletzten drei Täter einen 27-Jährigen aus Kassel schwer. Er musste mit einer Gesichtsfraktur und weiteren Verletzungen in ein Kasseler Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen erbeuteten die Räuber Bargeld und andere Wertgegenstände aus der Wohnung des Opfers und flüchteten anschließend vom Tatort. Die weiteren Ermittlungen haben die Beamten des für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo übernommen. Sie suchen nun nach Zeugen, die im Bereich der Oberzwehrener Straße Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die drei Täter geben können. Wie die Ermittler berichten, ist bislang bekannt, dass sich die Tat gegen 17 Uhr in dem Mehrfamilienhaus an der Oberzwehrener Straße, nahe der Korbacher Straße, zugetragen hatte. Unmittelbar vor dem Haus hatten die drei Männer den 27-Jährigen zunächst bedroht und dann in seine Wohnung gedrängt. Dort schlugen sie offenbar mehrfach auf ihn ein, wodurch er die Verletzungen erlitt. Da das Opfer zunächst nicht vernehmungsfähig war, sind der genaue Tatablauf sowie die möglichen Hintergründe der Tat noch unklar und nun Gegenstand der derzeit geführten Ermittlungen. Die Ermittler des K 35 bitten Zeugen, die am gestrigen Donnerstagnachmittag in der Oberzwehrener Straße Verdächtiges beobachtet haben und Hinweise auf die drei Räuber geben können, sich unter Tel. 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021
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(ots) /- Im Laufe des gestrigen Mittwochs und des heutigen Tages erhielten mehrere Senioren in Nordhessen wieder Anrufe von Betrügern, die sich entweder als Polizeibeamte ausgaben oder mit dem Enkeltrick versuchten, an Bargeld zu gelangen. Bislang sind über 20 solcher Fälle bekannt, bei denen die Angerufenen die Betrugsmasche jedoch glücklicherweise durchschauten. Aufgrund der polizeilichen Erfahrungen ist davon auszugehen, dass die Täter noch weitere Personen in der Region angerufen haben oder anrufen werden. Die Polizei bittet nun potentielle Opfer, aber insbesondere auch deren Angehörige, besonders aufmerksam zu sein und bei verdächtigen Anrufen sowie im Zweifelsfall immer die echte Polizei zu verständigen. Tipps zum Schutz vor der Betrugsmasche finden Sie am Ende dieser Pressemitteilung. Falsche Polizeibeamte täuschen meist mit einer angeblichen Festnahme Die Masche, derer sich die Betrüger bedienten ist meistens die übliche, bei der von der Festnahme eines Einbrechers, meisten einer rumänischen Bande, berichtet wird. Die Anrufer stellen sich den Senioren, die von den Tätern in der Regel anhand älter klingender Vornamen aus öffentlichen Telefonverzeichnissen ausgewählt werden, am Telefon als Polizeibeamte vor. Der angebliche Beamte, mal wollte er von der Kripo, mal von einem Polizeirevier sein, schilderte den Angerufenen, dass auf einem sichergestellten Zettel der Einbrecherbande auch deren Name stehen würde. Nun hätte man echten Grund zur Sorge um die Wertsache oder Bargeldbeträge der Rentner. Wird die Masche nicht durchschaut, bauen die Betrüger im weiteren Verlauf in zahlreichen Anrufen über mehrere Tage unterschiedlichste Droh- und Schreckenszenarien auf. Die Opfer zweifeln irgendwann an Allem, außer an der Echtheit des Anrufers, der tatsächlich aber ein Betrüger ist. Zu einer Geldübergabe kam es gestern und heute glücklicherweise nicht. Tipps der Polizei - Die Polizei erfragt am Telefon keine Details zu Kontodaten oder Wertgegenständen im Haus. - Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen oder familiären Verhältnissen preis. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie einfach auf. - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. WICHTIG: Beenden Sie das vorige Telefonat unbedingt durch Auflegen und wählen erst dann die 110. - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. - Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Enkeltrick: "Rate mal, wer dran ist?" Auch die Vorgehensweise der Betrüger beim sogenannten Enkeltrick ist immer ähnlich. Mit Worten wie "Rate mal wer dran ist?" wird dem Angerufenen der Name eines Verwandten, Freundes oder Bekannten entlockt. Diese Rolle nehmen die Betrüger dankend an und gaukeln eine finanzielle Notsituation vor. Mal ist es der Kauf eines Wohnmobils, mal einer Immobilie oder gar eine drohende Zwangsversteigerung. Können die Opfer finanziell aushelfen, kommt meist eine dritte unbekannte Person ins Spiel, um das Geld abzuholen. Soweit kam es bei den heute bislang bekannten Fällen in Nordhessen zum Glück nicht. Damit es auch nicht so weit kommt, rät die Polizei folgende Tipps zu beachten: Tipps zum Schutz vor dem Enkeltrick - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Jürgen Wolf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel. 0561 - 910 1008
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