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(ots) Kassel-Harleshausen: Ein 24-Jähriger aus Kassel wurde am vergangenen Donnerstagmittag auf einem Bürgersteig in Kassel-Harleshausen unvermittelt von einem bisher unbekannten Täter körperlich angegriffen und hierbei verletzt. Erst als eine Zeugin hinzukam, ließ der Schläger von dem am Boden liegenden Opfer ab und flüchtete. Die Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Süd-West sind mit den Ermittlungen in diesem Fall betraut. Da bislang noch ungeklärt ist, weshalb der Täter den 24-Jährigen derart angegriffen hatte, erhoffen sie sich nun mit einer Veröffentlichung, Zeugenhinweise zu erhalten. Wie die aufnehmenden Polizisten des Reviers Süd-West berichten, ereignete sich die Körperverletzung am 14. November 2019 gegen 12:50 Uhr. Der 24-Jährige war nach seiner Schilderung zu Fuß auf der Igelsburgstraße unterwegs. An der Einmündung zur John-F.-Kennedy-Straße packte ihn der unbekannte Täter plötzlich von hinten an der Jacke und riss ihn um, sodass der Angegriffene mit dem Hinterkopf auf den Asphalt knallte. Danach schlug und stieß der Unbekannte dem Opfer mehrfach die Fäuste und das Knie heftig ins Gesicht. Als die Zeugin schließlich mit ihrem Auto hinzukam und auf die Situation aufmerksam wurde, rannte der Täter in die John-F.-Kennedy-Straße. Ein Rettungswagen brachte das geschockte Opfer zur Behandlung in ein Krankenhaus. Er erlitt durch den Angriff Verletzungen im Gesicht, am Oberkörper und verlor ein Stück eines Schneidezahns. Der Täter wird durch Zeugen und das Opfer wie folgt beschrieben: 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, schlank, dunkler Teint, kurzer schwarzer Vollbart mit harten Konturen, trug eine schwarze Wollmütze auf dem Kopf, dunkel gekleidet, hatte ein südländisches Erscheinungsbild. Zeugen, die relevante Beobachtungen im Zusammenhang mit der Körperverletzung gemacht haben oder den Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Süd-West Täterhinweise geben können, melden sich bitte unter Tel.: 0561- 9100 bei der Polizei Kassel. Ulrike Schaake Pressestelle Tel. 0561 - 910 1021
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(ots) Stadt und Landkreis Kassel: Aktuell kommt es in unserer Region vermehrt zu betrügerischen Anrufen mit der sogenannten Enkeltrickmasche. Im Laufe des heutigen Freitagvormittags meldeten sich bereits mehrere Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis Kassel, die Anrufe von angeblichen Enkeln, Angehörigen, Freunden oder Bekannten erhalten hatten, die eine finanzielle Notsituation vorgaukelten. Aus diesem aktuellen Anlass warnt die Kasseler Polizei vor derartigen betrügerischen Anrufen. Über die neue App "hessenWARN" ist zudem bereits eine solche Warnung an die Bevölkerung erfolgt. Auch zukünftig wird das Polizeipräsidium Nordhessen diese neue App nutzen, um die Menschen in unserer Region unmittelbar vor dem Auftreten solcher Kriminalitätsphänomene zu warnen. Rate mal, wer dran ist? Die Masche, derer sich die Betrüger beim Enkeltrick bedienen, war auch heute bislang die altbekannte. Mit geschickten Fragen wie "Rate mal wer dran ist?" oder "Erkennst Du mich denn nicht?", entlocken die Täter den überwiegend älteren Menschen am anderen Ende der Leitung den Namen eines Enkels, Angehörigen oder Bekannten. Danach täuschen die Betrüger eine dringende finanzielle Notsituation vor, beispielsweise der Kauf einer einmalig günstigen Immobilie, die sonst weg wäre. Um die Hilfe der Angerufenen bittend, loten die Täter dann im weiteren Gesprächsverlauf aus, was auf dem Konto oder im Haus zu holen ist. Die Geldbeträge oder wertvollen Schmuck holt dann meistens eine dem Opfer unbekannte Person ab, die angeblich Enkel etc. als seine Vertrauensperson schickt, weil er selbst verhindert ist. Tipps der Polizei - Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht selbst mit Namen vorstellt. - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert. - Vergewissern Sie sich, ob der Anrufer wirklich ein Verwandter ist: Rufen Sie die jeweilige Person unter der bisher bekannten und benutzten Nummer an und lassen Sie sich den Sachverhalt bestätigen. - Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. - Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. - Informieren Sie sofort die Polizei über die 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt. - Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich an die Polizei und erstatten Sie Anzeige. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1020
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