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(ots) /- Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen Am Freitag gelang Beamten der AG Stern des Kommissariats 34 der Kasseler Kriminalpolizei ein weiterer Schlag gegen den organisierten Straßenhandel mit Betäubungsmitteln. Nach mehrmonatigen Ermittlungen gegen organisierte Strukturen des Drogenhandels in der Kasseler Innenstadt und insbesondere am Stern wurden am Freitagmorgen sieben Tatverdächtige, davon fünf Männer und zwei Frauen vorläufig festgenommen. Die Festnahmen stehen im Zusammenhang mit der Beschlagnahme größerer Rauschgiftmengen Ende Februar und Anfang März in Kassel (wir berichteten mit Pressemitteilungen unter https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4207095 und https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44143/4213109) sowie der Festnahme eines 28-jährigen Tunesiers am Freitag, 17. Mai 2019. Der Mann war im Zuge der intensiven Ermittlungen und operativen Maßnahmen mit 50 Gramm Kokain vorläufig festgenommen worden und befindet sich seither in U-Haft. Am 17. Mai Festgenommener war "Läufer" Am 17. Mai dursuchten mehrere Beamte der Kriminaldirektion auch vier Appartements einer Wohnanlage am Holländischen Platz, in dem sie Rauschgift, Bargeld und Diebesgut beschlagnahmten. Bei dem 28-jährigen Tunesier handelt es sich um einen sogenannten Läufer der am vergangenen Freitag festgenommenen Gruppierung. Dieser Mann hatte in den wenigen Tagen seiner Überwachung durch die Polizei alleine mehrere 100 Drogenverkäufe getätigt. Ermittler schlugen Freitagmorgen zu Die Ermittler des K 34 schlugen am Freitagmorgen zu, nachdem ein 41-jähriger marokkanischer Staatsangehörigkeit, der seinen festen Wohnsitz im deutsch -niederländischen Grenzgebiet hat, Betäubungsmittel an einen 27-Jährigen, der als Kopf der Gruppierung gilt, in einem Wohnhaus im Landkreis Kassel übergeben hatte. Neben den im Haus befindlichen Drogen wurden bei dem 41-Jährigen und seiner 38-jährigen deutschen Begleiterin in einem Schmuggelversteck im Heck des Pkw weitere Betäubungsmittel und 16.300,-EUR beschlagnahmt. Der 41-Jährige hatte offensichtlich den Auftrag, mehrfach wöchentlich die Gruppierung mit diversen Betäubungsmitteln als Kurier aus den Niederlanden zu versorgen. Bei der folgenden Durchsuchung von fünf Wohnungen in einer Appartementanlage am Holländischen Platz und zwei weiteren Wohnungen im Stadtgebiet, nahmen die Ermittler zudem einen 42-jährigen Deutschen fest, der im Verdacht steht, für die Portionierung und Bereithaltung der Drogen zuständig gewesen und entsprechend entlohnt worden zu sein. In den Wohnungen beschlagnahmten die Kriminalbeamten weitere Drogen, Bargeld und umfangreiches Diebesgut, welches größtenteils gegen Drogen eingetauscht wurde. Drei Tatverdächtige in U-Haft Die beiden 41-jährigen und 27-jährigen marokkanischen Staatsbürger wurden ebenso wie der 42-jährige Deutsche am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kassel einem Haftrichter vorgeführt, der gegen alle drei Tatverdächtige U-Haftbefehle erließ. Vier weitere vorläufig festgenommene Personen wurden zunächst entlassen. Bei der Aktion wurden insgesamt 320 Gramm Kokain, 1,6 kg Haschisch, 1,3 kg Marihuana, ca. 18.000,-EUR Bargeld, eine Schusswaffe, eine Vielzahl an Hieb- und Stoßwaffen, Identitätspapiere diverser Staaten und umfangreiches Diebesgut beschlagnahmt. Die Auswertung der umfangreichen Beweismittel dauern ebenso wie die Ermittlungen gegen weitere Tatbeteiligte an. Die Gruppierung, die sich offensichtlich darauf spezialisiert hatte am Holländischen Platz und am Stern die Drogengeschäfte durchzuführen, tat sich nach Aussage der Rauschgiftermittler durch ein striktes System, eine ausgeklügelte Logistik und eine Vielzahl an Rauschgiftgeschäften hervor, die selbst erfahrene Ermittler überraschte. Matthias Mänz Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen Tel. 0561 - 910 1021 Andreas Thöne Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel Tel. 0561 - 912 2592
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(ots) /- Gemeinsame Presseveröffentlichung der Staatsanwaltschaft Kassel und des Polizeipräsidiums Nordhessen Landkreis Kassel / Kreis Hersfeld-Rotenburg: Einen gemeinsamen Ermittlungserfolg haben die Beamten des Kommissariats 34 der Kasseler Kripo und der Kripo Bad Hersfeld des Polizeipräsidiums Osthessen zu verzeichnen. In einem zunächst von der Kasseler Staatsanwaltschaft geführten Ermittlungsverfahren gelang die Festnahme eines 55 Jahre alten mutmaßlichen Drogendealers aus Bad Hersfeld, der im Verdacht steht, mit Rauschgift gehandelt zu haben. Seine Abnehmer fand der Mann nach derzeitigem Ermittlungsstand auch im Landkreis Kassel, was die Ermittlungen gegen ihn ins Rollen brachte. Am Montag, den 20. Mai, nahmen Beamte einer Spezialeinheit der nordhessischen Polizei den Tatverdächtigen an der Autobahn 4, im Bereich der Anschlussstelle Bad Hersfeld fest. In seinem Wagen und bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Ermittler insgesamt 550 Gramm Kokain und 50 Gramm Heroin in einem Straßenverkaufswert von schätzungsweise 40.000 Euro. Ein Haftrichter beim Amtsgericht Bad Hersfeld erließ einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 55-Jährigen. Er sitzt nun in Haft. Der 55-Jährige war aufgrund der Auswertung von Erkenntnissen aus einem anderen Rauschgiftverfahren in den Fokus der Ermittler des K 34 der Kasseler Kripo geraten. Da der Verdacht bestand, dass der Tatverdächtige mehrere Personen im Landkreis Kassel mit Drogen versorgte, leiteten die Ermittler gemeinsame Ermittlungen mit der Kripo Bad Hersfeld sowie umfangreiche operative Maßnahmen gegen ihn ein. Dadurch fanden sie heraus, dass der Mann sich offenbar erneut mit Rauschgift versorgt hatte, woraufhin am Montag seine Festnahme an der A 4 erfolgte. Dieser Verdacht sollte sich bestätigen. In seinem Wagen fanden die Ermittler 500 Gramm Kokain. Weitere 50 Gramm Kokain und 50 Heroin beschlagnahmten die Beamten in der Wohnung des 55-Jährigen in Bad Hersfeld, für die von der Kasseler Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss bei Gericht erwirkt worden war. Die weiteren Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen dauern fort. Matthias Mänz Pressesprecher Polizeipräsidium Nordhessen Tel. 0561 - 910 1021 Andreas Thöne Pressesprecher Staatsanwaltschaft Kassel Tel. 0561 - 912 2592
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