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(ots) /- Nach Mietstreitigkeiten in der Wolfhager Straße in Kassel endete der Einsatz der Kasseler Polizei am gestrigen Donnerstag mit mehreren Festnahmen. Im Zuge der Aufklärung eines Raubüberfalls durchsuchten die Streifen des Polizeirevier Nord eine WG. Dies führte nicht nur zum Auffinden des Räubers, sondern auch zum Fund von vier Cannabispflanzen und zur Vollstreckung eines Haftbefehls. Am Donnerstagnachmittag, gegen 17:00 Uhr, erhielt die Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Nordhessens den Anruf eines aufgeregten Mannes. Er befände sich in einem Mehrfamilienhaus der Wolfhager Straße und sei soeben überfallen worden. Der 66-jährige Anrufer ist Vermieter des Wohnhauses und geriet wegen Nichtigkeiten in Streit mit einem 36-jährigen Mieter. Laut Angaben des Opfers schlug der Mieter im Verlauf der Unstimmigkeiten auf ihn ein und entriss ihm sein Mobiltelefon. Danach flüchtete sich der Täter mit dem Handy in seine Wohnung im 4. Stock des Hauses. Die alarmierten Streifen begaben sich sofort an den Tatort und veranlassten zunächst eine ärztliche Versorgung des Opfers. Im Anschluss klingelte die Polizei an der Wohnungstür des Tatverdächtigen. Dieser öffnete bereitwillig und ließ die Beamten in die WG. In dieser trafen die Polizisten zwei weitere Männer, einen Bewohner und einen Gast, an und sie nahmen einen verdächtigen Geruch wahr. Wie sich herausstellte, stammte dieser Geruch von vier Cannabispflanzen, die vermutlich dem Mitbewohner gehörten. Bei der genaueren Überprüfung der Anwesenden konnten die Beamten zudem feststellen, dass gegen den Gast der WG ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Kassel wegen einer anderen Straftat vorlag. Es klickten gleich mehrfach die Handschellen und alle Beteiligten mussten mit auf die Dienststelle. Gegen die tatverdächtigen Bewohner der WG laufen jetzt die Ermittlungen wegen Raubüberfalls und illegalen Besitz und Erwerb von Betäubungsmitteln. Der festgenommene Gast musste seinen Aufenthalt in Kassel nun unfreiwillig in der JVA Wehlheiden verlängern. Das für Raubdelikte zuständige Fachkommissariat K35 in Kassel übernahm die weiteren Ermittlungen. Monique Düker Pressesprecherin Tel. 0561 - 910 1020
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(ots) /- Die Ermittler der Operativen Einheit suchen Zeugen eines Vorfalls, der sich am Dienstag, dem 2. Oktober 2018, gegen 19:50 Uhr, im Kasseler Stadtteil Wesertor, in Höhe eines Discounters an der Haltestelle "Alte Stadtgrenze" auf der Fuldatalstraße ereignete. Eine Verkäuferin des Marktes hielt dort eine Frau fest, die zuvor einen Computer gestohlen hatte und geflüchtet war. Offenbar der Komplize der Täterin war hinzugekommen und hatte die Diebin aus dem Griff der Verkäuferin befreit. Insbesondere eine Zeugin, die an der Haltestelle zuvor aus der Bahn ausgestiegen war und ebenfalls versucht haben soll, die Täterin festzuhalten, aber auch weitere Zeugen aus der Tram, suchen die Ermittler nun. Der Tatverdacht des Diebstahls der an dem Abend zum Tatort gerufenen Beamten des Polizeireviers Nord richtete sich schnell gegen eine 41-Jährige und einen 39-Jährigen aus Kassel, die sowohl in dem Markt als auch bei der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt sind. Die 41-Jährige hatte zuvor offenbar einen Karton mit einem Computer im Wert von rund 350 Euro unter die Jacke gesteckt und war dann durch die Eingangstür aus dem Mark geflüchtet. Dies beobachtete die 38-jährige Verkäuferin und rannte der Diebin hinterher. An der Haltestelle gelang es ihr die Frau an der Kapuze ihrer Jacke festzuhalten, bis deren Komplize schließlich zu Hilfe eilte. Wie genau der Mann von der Seite aus auf die Verkäuferin eingewirkt hatte, konnte sie nachher nicht mehr genau sagen. Dies hatte sie in der Hektik und dem Stress nicht wahrgenommen. Beide Täter waren anschließend vom Tatort in Richtung Ihringshäuser Straße geflüchtet. Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen dauern derzeit an. Die Ermittler bitten die bislang unbekannte Zeugin, die die Tatverdächtige an der Haltestelle offenbar ebenfalls kurz festhielt und weitere mögliche Zeugen aus der Straßenbahn, sich unter Tel. 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden. Matthias Mänz Pressesprecher Tel. 0561 - 910 1021
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