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(ots) /- Wie eine 81-jährige Seniorin aus Kassel gestern gegenüber der Polizei berichtete, wurde sie seit Ende August durch Trickbetrüger um ihr gesamtes erspartes Vermögen gebracht. Die unbekannten Täter hatten sich als Kriminalbeamte der Kasseler Polizei ausgegeben und das Opfer dazu gebracht, Wertgegenstände und Bargeld in Höhe von insgesamt 66.000 Euro an sie auszuhändigen. Die dreisten Täter hatten am 26. August das erste Mal telefonisch Kontakt zur alleinstehenden Seniorin aufgenommen. Hierbei erklärten sie, von der Kasseler Kripo zu sein. Nach einer angeblichen Festnahme von Einbrechern hätten sie Hinweise darauf gefunden, dass die Dame selbst bald Opfer einer Straftat werden könnte. Die Betrüger gewannen in den häufigen und oft sehr langen Gesprächen das Vertrauen der hoch betagten Seniorin. Es gelang ihnen auf geschickte Art und Weise ihre Vermögenswerte zu erfragen. Um diese vor angeblichen Einbrechern zu schützen, forderten sie die Dame auf, die Wertgegenstände in eine Tasche zu packen. Diese sollte sie zur Abholung dann an eine Papiertonne im eigenen Garten deponieren. Am nächsten Morgen war die Tasche weg und die Seniorin erhielt erneut einen Anruf der Täter. Sie überredeten sie nun dazu, auch das Geld auf dem Konto abzuheben und es an eine ausländische Adresse zu verschicken. Das arglose Opfer wurde dabei permanent von den Tätern angerufen und unter Druck gesetzt, auch nach den erfolgten Übergaben noch. Erst nachdem sich die Seniorin einer Freundin anvertraute, fiel der Schwindel auf und die Kasseler Kripo erhielt Kenntnis von dem Vorfall. Tipps Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung und fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, wie beispielsweise Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie im geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt, oder einer sprechen Sie mit anderen Vertrauensperson Ihrer Wahl. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnisse preis, lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen und übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Monique Düker Pressesprecherin Tel. 0561 - 910 1020
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