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Stadt und Landkreis Kassel: Einbrecher in zwei Fällen von Bewohnern verschreckt

(ots) - Gestern Abend kam es jeweils zu einem Einbruchsversuch im Kasseler Stadtteil Bad Wilhelmshöhe und im Espenauer Ortsteil Hohenkirchen. In beiden Fällen waren die Bewohner zu Hause und verschreckten die Täter, sodass diese die Flucht ergriffen.

Bad Wilhelmshöhe: Licht an, Täter flüchtet

Der Besucher eines 83-jährigen Bewohners der Erdgeschosswohnung eines Hauses an der Schleswiger Straße hatte gestern Abend gegen 18:40 Uhr Geräusche aus dem Gästezimmer gehört und dort nachgeschaut. Als er das Licht in dem Zimmer anmachte, sah er draußen vor der Balkontür eine Person, die sofort vom Balkon sprang und das Weite suchte. An der Balkontür waren frische Einbruchspuren. Der Besucher hatte einen Einbrecher verjagt.

Espenau: Haus dunkel, Einbrecher kam und versuchte

Im Schulweg in Espenau-Hohenkirchen glaubte ein Einbrecher gestern gegen 17:30 Uhr ein verlassenes Einfamilienhaus vorzufinden, da in diesem kein Licht brannte. Der 74-jährige Bewohner hielt sich aber zu dieser Zeit im Keller auf, wobei der Lichtschein des Kellerlichtes von außen nicht zu sehen war. Der Mann hörte plötzlich Schlaggeräusche aus dem Erdgeschoss und eilte nach oben. Dabei sah er einen Mann, der sich von außen an seinem Wohnzimmerfenster zu schaffen machte. Als der Täter den Hausbewohner wahrnahm, ergriff er sofort die Flucht. Der Unbekannte hatte bereits ein Loch in die Fensterscheibe in Höhe des Fenstergriffs geschlagen und wollte in das Haus einbrechen. Es soll sich um einen 1,70 bis 1,80 m großen, dunkel gekleideten Mann gehandelt haben. Er trug einen Pullover, jedoch keine Jacke.

Die Polizei rät...

Gerade in der dunklen Jahreszeit kommt es vermehrt zu Einbrüchen in Wohnhäuser. Die Erfahrungen der Polizei zeigen, dass die Täter bei einsetzender Dunkelheit oftmals unbeleuchtete Häuser auswählen, um dort einzubrechen. Die Polizei rät daher, beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung Anwesenheit durch brennendes Licht vorzutäuschen und Nachbarn zu bitten, aufmerksam zu sein. Außerdem sollte man grundsätzlich wachsam sein und bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei über den Notruf 110 verständigen.

Die Polizei bittet in beiden Fällen Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können, sich unter Tel. 0561 - 9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

Matthias Mänz -Pressestelle- Polizeioberkommissar Tel. 0561 - 910 1021

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Veröffentlicht
22. Dezember 2015, 14:16
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