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PKW kollidiert mit Wildschwein auf der Bundesautobahn A7- LKW bemerkt PKW zu spät und fährt auf verunfallten PKW auf- Drei schwerverletzte Personen in umliegende Krankenhäuser verbracht

(ots) - Am Samstag ereignete sich um 02:55 Uhr ein

folgenschwerer Unfall auf der BAB 7 in Richtung Süden. Ein

38-jähriger Familienvater aus Spangenberg (Schwalm-Eder-Kreis) war

mit seiner Ehefrau (41 Jahre), der Tochter (12 Jahre) und zwei Hunden

in einem PKW unterwegs, als es kurz hinter der Anschlussstelle

Guxhagen (Schwalm-Eder-Kreis) zu einem Zusammenstoß mit einem

Wildschwein kam. Dieser Unfall endete zunächst mit einem Sachschaden

am PKW sowie dem Tod eines Wildschweins. Der PKW-Fahrer schaffte es,

seinen Ford Mondeo auf dem rechten Fahrstreifen zum Stillstand zu

bringen. Nur ein von hinten kommender 44-jähriger Sattelzug-Fahrer

aus dem Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz bemerkte diesen

Wildunfall zu spät und fuhr trotz Vollbremsung und einem

Ausweichversuch auf den stehenden PKW der Familie auf. Hierdurch

erlitten die Insassen des PKW schwere Verletzungen, die aber nicht

als lebensbedrohlich eingestuft werden. Es erfolgte eine stationäre

Aufnahme in umliegenden Krankenhäusern. Der LKW-Fahrer blieb

unverletzt. Bei dem Aufprall erlitten die zwei Hunde in der

mitgeführten Hundebox ebenfalls schwerste Verletzungen. Während ein

Hund beim Unfall sofort verendete, erfolgte beim zweiten Hund eine

Einschläferung durch einen angeforderten Tierarzt. Die Autobahn war

bis 04:30 Uhr voll gesperrt. Ab 05:20 Uhr konnten wieder alle drei

Fahrstreifen benutzt werden. Die Polizeiautobahnpolizeistation in

Baunatal beziffert den gesamten Sachschaden mit 19.000.- EUR.

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Veröffentlicht
24. Juli 2010, 10:01
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