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Kassel: Folgemeldung zu: Verkehrsunfall Frankfurter Straße / Weinberg; Fußgängerin achtete offenbar nicht auf Bus und wurde seitlich erfasst

(ots) - (Beachten Sie bitte auch unsere Erstmeldung von heute, herausgegeben mit OTS über News Aktuell um 16:25 Uhr, www.polizeipresse.de)

Bei der Fußgängerin, die bei einem Verkehrsunfall in Höhe der Bus- und Straßenbahnhaltestelle am Weinberg in Kassel bei einem Verkehrsunfall um 15:50 Uhr schwer verletzt wurde, soll es sich um eine 65 Jahre alte Frau aus Kassel handeln. Zu ihrem genauen Gesundheitszustand liegen der Polizei keine Angaben vor, Lebensgefahr kann aber nicht ausgeschlossen werden. Sie wird derzeit im Klinikum Kassel intensivmedizinisch behandelt. Nach Angaben der vor Ort bei der Unfallaufnahme eingesetzten Polizeibeamten des Reviers Kassel-Mitte wollte die 65-Jährige zur Unfallzeit in einer mehrköpfigen Personengruppe die Frankfurter Straße aus Richtung Tischbeinstraße in Richtung Karlsaue überqueren. Die Ampel für die beiden stadtauswärtigen Geradeausspuren der Frankfurter Straßen soll zu diesem Zeitpunkt auf Grün geschaltet gewesen sein, der Linksabbieger zur Karlsaue soll Rot gehabt haben.

Vermutlich nicht auf Bus geachtet

Zur gleichen Zeit erreichte ein Linienbus auf dem Gleiskörper der Straßenbahn aus Richtung Innenstadt kommend den Haltestellenbereich am Weinberg. Da keine Passagiere zu- oder aussteigen wollten, verlangsamte er lediglich an der Haltestelle und fuhr, ohne anzuhalten, weiter. Nach ersten Ermittlungen der Polizei stoppte die Personengruppe, die 65-Jährige habe aber ihren Weg über den Gleiskörper offenbar fortsetzen wollen. Dabei achtete sie vermutlich nicht auf den heran nahenden Bus und wurde mit der rechten Vorderkante erfasst und auf den Haltestellenbereich geschleudert. Der Busfahrer versuchte nach ersten Erkenntnissen noch, der Frau nach links auszuweichen. Dies gelang nicht. Sie erlitt schwere Verletzungen, unter anderem auch im Kopfbereich. Der 59 Jahre alte Busfahrer aus Borken (Schwalm-Eder-Kreis) blieb körperlich unverletzt. Die Ermittlungen des Polizeireviers Mitte zum genauen Unfallhergang dauern an.

Wolfgang Jungnitsch

Kriminaloberrat Tel.: 0561 / 910 - 1008

Ort
Veröffentlicht
27. März 2012, 15:18
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