Sag uns, was los ist:

  • 0Likes
  • 0Shares
Brände in Hofgeismar: Ermittlungen zur Brandursache dauern in beiden Fällen an

(ots) - (Sehen Sie auch die gestrige Pressemeldung des Polizeiführers vom Dienst, "Nordhessen-Zwei Brände im Bereich Hofgeismar")

Am Wochenende waren in Hofgeismar sowie dem Hofgeismarer Stadtteil Carlsdorf zwei Gebäudebrände ausgebrochen.

Der erste Brand wurde der Hofgeismarer Feuerwehr gegen 22.55 Uhr gemeldet. Eine 71-jährige Bewohnerin eines zweigeschossigen Einfamilienfachwerkhauses der Straße Oberdorf im Stadtteil Carlsdorf konnte unverletzt das Haus verlassen, nachdem ihre Nachbarin das Feuer bemerkt und Alarm geschlagen hatte. Beim Eintreffen der Hofgeismarer Polizei und der Feuerwehr brannte das Fachwerkhaus in voller Ausdehnung. Das Wohnhaus, das mit Holzöfen beheizt wird, sowie der angrenzende Schuppen- und Garagenanbau brannten komplett aus. Das Gebäude ist völlig beschädigt. Eine Giebelwand, die nach den Löscharbeiten als einziges Bauwerk noch stand, wurde aufgrund der Einsturzgefahr mit einem Bagger eingedrückt. Das Fachwerkhaus bewohnte die 71-Jährige mit ihrer Tochter und einem Enkel, die zum Brandausbruch nicht Zuhause waren. Neben der Feuerwehr Hofgeismar waren auch die Feuerwehren aus Hombressen und Carlsdorf eingesetzt. Die Brandermittler des zuständigen Kommissariats K 11 haben heute die Brandstelle untersucht. Die Ermittlungen zur Brandursache gestalten sich aufgrund des komplett ausgebrannten Gebäudes und den eingestürzten Mauern extrem schwierig. Zur Ursache, die zum Hausbrand geführt hatte, konnten die Ermittler nach Begehung des Brandortes noch keine Angaben machen. Die Ermittlungen dauern an. Der Schaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Bei dem am Sonntagmorgen, gegen 2.45 Uhr, gemeldeten Brand in der Hofgeismarer Gaststätte "Hans im Glück" konnten die zuständigen Kasseler Brandermittler bei der Untersuchung des Brandortes einen technischen Defekt als Brandursache weitestgehend ausschließen. Auch Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung hätten sich ihren Angaben zufolge bislang nicht ergeben. Das Feuer war im Bereich der Theke offensichtlich von einem Metallmülleimer ausgegangen, indem aber nach Angaben des Besitzers keine Aschenbecherreste entsorgt würden. Durch lautes Knallen oder Knacken beim Zerspringen von Glasbausteinen und aufgrund des Rauches war der Gastwirt auf den Brand aufmerksam geworden. Er informierte umgehend seine zwei einquartierten Übernachtungsgäste sowie seine im Haus wohnende Mutter. Alle Personen konnten unverletzt das Gebäude verlassen. Die Gaststätte wird, so die Einschätzung der Brandermittler, über längere Zeit nicht zu benutzen sein. Den Brandschaden schätzen sie auf rund 150.000 Euro. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Sabine Knöll Kriminalhauptkommissarin 0561 - 910 1020

Ort
Veröffentlicht
16. Dezember 2013, 15:19