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Kostenloses WLAN in der Jülicher Innenstadt

Kostenloses WLAN in der Jülicher Innenstadt<br>

<br>Antrag Nr. 13/2014 der CDU Fraktionen & SPD Fraktion im Rat der Stadt Jülich vom 12.08.2014<br><br>So beginnt der Titel des Tagesordnungspunkts Nr. 8 der Vorlage Nr. 181/2015, die in der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing am 16.04.<br><br>2015 beraten worden ist.<br><br>WLAN?<br><br>Das ist die Abkürzung von<br><br>WirelessLocalAreaNetwork<br><br>drahtloses lokales Netzwerk<br><br>oder örtliches Funknetz.<br><br>Sender mit geringer Leistung<br><br>strahlen Funkwellen<br><br>aus, die abhängig von der<br><br>Umgebung nur einige -zig<br><br>Meter erreichen. Das ist<br><br>Absicht, damit sich benachbarte<br><br>WLAN nicht besonders<br><br>stören.<br><br>Innenstadt Jülich?<br><br>Das ist ein großes Gebiet<br><br>für ein WLAN, das schon<br><br>ein Haus eventuell nicht<br><br>ganz abdeckt.<br><br>Versteht man unter Innenstadt<br><br>den fußläufigen Bereich<br><br>zwischen den großen<br><br>Parkplätzen, so erkennt<br><br>man die hohen Anforderungen<br><br>an dieses gewünschte<br><br>Netz, das kostenlos<br><br>genutzt werden soll.<br><br>Wer würde Aufbau und<br><br>Betrieb bezahlen?<br><br>Dazu kommt die Konkurrenz<br><br>durch LTE, das mit<br><br>einem Streich das ganze<br><br>Gebiet abdecken kann.<br><br>Der Beschluss:<br><br>Der Ausschuss beschließt<br><br>einstimmig, dass für den<br><br>Standort Tourist-Information<br><br>entsprechende Maßnahmen<br><br>zur Einrichtung eines<br><br>Freifunk-Routers getroffen<br><br>werden sollen.<br><br>Wie das?<br><br>Voran gegangen waren<br><br>zwei Ereignisse:<br><br>Zum einen die Auslobung<br><br>einer Anschubfinanzierung<br><br>durch den Stadtmarketing<br><br>Jülich e.V. für drei Jahre<br><br>von 3000€ und in dieser<br><br>Zeit jährlich 800€ Betriebskostenzuschuss.<br><br>Zum anderen hatte sich<br><br>eine Bürgerinitiative gebildet,<br><br>die ab Februar 2015<br><br>Freifunk-Router installierte.<br><br>Freifunk?<br><br>Die Idee selbst ist angewandte<br><br>"digitale" Gastfreundschaft:<br><br>der Bürger<br><br>überlässt einen Teil der<br><br>Leistung seines Internetzugangs<br><br>dem Freifunk-Netz.<br><br>Dieses gewährt seinen<br><br>Gästen freien Zugang. Frei<br><br>- im wahrsten Sinn des<br><br>Wortes, nämlich ohne<br><br>Werbung, ohne Passwort,<br><br>ohne Gebühren und anonym.<br><br>Auch der Gastgeber<br><br>ist frei: seine anfängliche<br><br>'Störer'-Haftung ist entfallen.<br><br>Die Technik:<br><br>Die Idee wird technisch auf<br><br>zwei Wegen umgesetzt.<br><br>1. Der Freifunk-Router, der<br><br>am Internetzugang des<br><br>Gastgebers angeschlossen<br><br>ist, unterhält einen VPNTunnel,<br><br>durch den die<br><br>umgewandelten Funkdaten<br><br>des Gastes zum 'Supernode'<br><br>nach Aachen und<br><br>von dort ins Internet geleitet<br><br>werden. Wegen des hohen<br><br>Verschlüsselungsaufwands<br><br>sind VPN-Tunnel nicht<br><br>einsehbar. Sie sind vom<br><br>Gastgeberanschluss virtuell<br><br>getrennt.<br><br>2. Die Freifunk-Router<br><br>spannen, soweit sie untereinander<br><br>Funkkontakt haben<br><br>das Netz auf, das dem<br><br>Gast barrierfrei Zutritt gewährt.<br><br>Die Router berechnen<br><br>den günstigsten Weg<br><br>der Daten durchs Netz zwischen<br><br>den Smart-Phones<br><br>und dem VPN-Tunnelanfang<br><br>der Gastgeber und<br><br>damit dem Internet.<br><br>Die Karte:<br><br>Sie zeigt das sichtbar<br><br>gemachte Freifunknetz.<br><br>Router, deren Position<br><br>bekannt sind, werden mit<br><br>dicken Punkten angezeigt;<br><br>grün oder rot heißt, dass sie<br><br>ein- oder ausgeschaltet<br><br>sind. Kleine rote Punkte an<br><br>einem grünen Punkt zeigen<br><br>die Gäste an.<br><br>Die Linien zwischen den<br><br>Routern zeigen Funkkontakt<br><br>an; die Farbe ist<br><br>ein Maß für den Datenverkehr:<br><br>grün, braun, rot<br><br>entsprechen fließend,<br><br>stockend, Stau.<br><br>https://map.aachen.freifunk

<br><br>.net/#!v:m;n:802aa8ff9e8e<br><br>liefert den aktuellen Kartenausschnitt<br><br>vom Marktplatz<br><br>Die Netzqualität:<br><br>Sie soll gut sein. Deshalb<br><br>müssen Gäste und Gastgeber<br><br>wissen:<br><br>1. Router sollten sich und<br><br>die SmartPhones 'sehen'<br><br>können, damit die Funkwellen<br><br>mit den Daten<br><br>huckepack gut ankommen.<br><br>Also ist ein Standort im 1.<br><br>Stock über den Köpfen des<br><br>Publikums und dem Straßenverkehr<br><br>sehr günstig.<br><br>2. Ein Router sollte nie<br><br>ausgeschaltet werden! War<br><br>er nach dem Einschalten<br><br>ein Verkehrsknoten, wird er<br><br>mit seinem unvorhersehbaren<br><br>Ausfall zum Hindernis,<br><br>das nicht nur seine<br><br>direkten Nachbarn betrifft,<br><br>sondern das gesamte<br><br>Netz: Alle Wege müssen<br><br>zur Optimierung des Datendurchsatzes<br><br>neu berechnet<br><br>werden.<br><br>3. Router sollten einen<br><br>starken Internetzugang haben,<br><br>damit das Netz die<br><br>Daten auch effizient verschicken<br><br>kann.<br><br>4. Slave-Router sollten mit<br><br>ihrem Master verkabelt<br><br>sein, weil jede Funkstrecke<br><br>den Datendurchsatz halbiert.<br><br>5. Gäste sollten wissen,<br><br>wie man sich als Gast zu<br><br>benehmen hat.: Rücksichtslosigkeit<br><br>und Vandalismus<br><br>kommen bei Gastgebern<br><br>nicht gut an: wenn<br><br>sie zornig werden, ist mit<br><br>barrierefreiem Internet an<br><br>diesem Ort Schluss.<br><br>Die Karte zeigt: Das Netz<br><br>sollte noch wachsen; es<br><br>braucht engagierte Bürger!<br><br>Am 10.1.18 18:30 ist im<br><br>KuBa die Einführung in das<br><br>NRW-Förderprojekt "Ausbau<br><br>lokaler Bürgernetze".<br><br>Anmeldung unter kontakt<br><br><@freifunk-juelich.de>

oder<br><br>Tel. 02463 997102<br><br>Freifunk Jülich e.V.<br><br><br>

Ort
Veröffentlicht
29. Dezember 2017, 14:08