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(ots) /- Am gestrigen Donnerstag wurde durch die Verkehrsunfallprävention der Polizei Düren eine Informationsbörse auf dem Schlossplatz in Jülich zum bundesweiten Aktionstag "sicher.mobil.leben - Ablenkung im Blick" durchgeführt. Ziel des Aktionstags war es, die Gefahren durch Ablenkung am Steuer in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu rufen. In der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 14:00 Uhr wurden von den Verkehrssicherheitsberatern gemeinsam mit der Verkehrswacht Jülich e.V. Informationen rund um das Thema "Ablenkung" bereit gehalten. Unter anderem kam ein Ablenkungssimulator zum Einsatz, bei dem jede/r Interessierte selbst eindrucksvolle Erfahrungen machen konnte. Viele Interessenten waren beeindruckt, wie sich auch nur kleinste Ablenkungen auswirken: ein Anruf, das Suchen einer Adresse im Navigationsgerät oder auch schon simple Zurufe von Mitfahrern sorgen dafür, dass die volle Konzentration auf den Straßenverkehr beeinträchtigt wird. Ein jugendlicher Teilnehmer, der demnächst eine Fahrschule besuchen möchte, war vom Fahrsimulator dermaßen beeindruckt, dass er kurz nach dem Verlassen des Standes mit einem Freund zurückkam. Dieser sollte doch auch unbedingt einmal den Ablenkungssimulator testen. Im weiteren Verlauf dieses Testes wurden immer weitere Bekannte durch Telefonate hinzugerufen, so dass insgesamt zusätzliche acht Freunde auch seine Erfahrungen teilen wollten. Dass sich die verschiedenen Ablenkungen so drastisch in verminderter Reaktionsfähigkeit auswirkten, war für die Simulatorbenutzer und ihre Zuschauer sehr beeindruckend. Neben den vielen persönlichen Gesprächen mit Interessenten aller Altersgruppen bot die Verkehrswacht Jülich e.V. auch kostenlose Seh- und Reaktionstests an, die von den Besucherinnen und Besuchern des Infostandes gerne in Anspruch genommen wurden.
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(ots) /- Einer Zeugin fiel in der Nacht zu Freitag ein Pkw auf, der erheblich beschädigt auf dem Gelände einer Tankstelle stand. Im Fahrzeug befand sich noch der Fahrer, doch der wirkte alles andere als fahrtauglich. Etwa um 02:00 Uhr wurde die Polizei über das verdächtige Fahrzeug informiert. Es befand sich auf einem Tankstellengelände und wies starke Beschädigungen auf. Am Steuer saß zusammengesunken ein Mann, der auf Ansprache nur sehr zögerlich reagierte. Bei den Beamten entstand der Verdacht, dass der Fahrer, ein 42-Jähriger aus Jülich, unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmitteln irgendwo einen Unfall verursacht und anschließend davon gefahren sein könnte. Umfangreiche Ermittlungen ergaben schließlich, dass der Verdächtige wenige Stunden zuvor mit seinem Wagen eine Verkehrsunfallflucht begangen hatte. Der Unfall hatte sich in Bedburg ereignet und war von der Polizei des Rhein-Erft-Kreises aufgenommen worden. Die Beamten dort hatten den flüchtigen Verursacher im Rahmen ihrer Fahndung gestellt und eine Unfallanzeige gefertigt. Dem Jülicher war dabei nicht nur eine Blutprobe wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer entnommen worden. Auch sein Führerschein wurde sichergestellt, was eine ausdrückliche Untersagung der Weiterfahrt beinhaltete. An diese Anweisung hatte sich der 42-Jährige also offensichtlich nicht gehalten. Er war nach Abschluss der Maßnahmen im Rhein-Erft-Kreis zu seinem Auto zurückgekehrt und hatte damit die Heimreise angetreten. In Jülich wurden ihm dann in der Nacht eine weitere Blutprobe entnommen und eine zusätzliche Anzeige gegen ihn vorgelegt. Die Schlüssel zu seinem Wagen wurden ebenfalls sichergestellt.
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