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Dunkle Jahreszeit - Fahrradfahren ohne Licht lebensgefährlich

(ots) /- Bei Dunkelheit und Dämmerung, die jetzt wieder früher einsetzt und am Morgen länger währt, ist eine gute Beleuchtung am Fahrrad unverzichtbar. Nicht nur, um selbst genug zu sehen, aber vor allem auch, um von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig wahrgenommen zu werden. Der Gesetzgeber hat dazu die Regeln für Fahrradbeleuchtung vereinfacht. Waren früher nur Dynamos zulässig, gibt es heute für relativ wenig Geld eine große Auswahl an akkubetriebenen Fahrradlampen, die vorne weiß und hinten rot leuchten müssen. Am Körper oder Rucksack angebrachte Lampen zählen übrigens nicht. Gleichzeitig wurde aber mit der Vereinfachung der Arten von Fahrradbeleuchtung die Strafe bei Nichtbefolgen verdoppelt, auf nunmehr 20 Euro.

Mit Besorgnis beobachten Polizeibeamte während ihrer täglichen Streifen entlang der Baustellen-Umleitungsstrecke in Jena-Nord, dass viele Radfahrer, insbesondere Schüler, in den Morgenstunden ohne Licht fahren. Sie setzen sich allgemein, aber dort bei den derzeit schwierigen Verkehrsverhältnissen ganz besonders, einer hohen Gefahr aus, von anderen Radfahren oder Autofahren nicht gesehen zu werden. Oft, auch das beobachteten die Polizeibeamten, waren die jungen Leute noch dazu dunkel gekleidet, was sie nahezu unsichtbar macht. Die Beamten der Jenaer Polizei werden in den nächsten Tagen die Beleuchtungseinrichtungen an Fahrrädern bei Kontrollen überprüfen. Wer ohne Licht angetroffen wird, muss mit einer Verwarnung in Höhe der genannten 20 Euro rechnen. Die Polizisten tun das, um Unfällen vorzubeugen, die bei Beteiligung von Radfahren in der Regel mit größeren Verletzungen einhergehen.

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Veröffentlicht
22. Oktober 2018, 10:29
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