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DRK-HausNotruf Bereitschaftsdienst des DRK-HausNotrufes half erneut in mehreren Notfällen Kreis Kleve. Statistisch gesehen passieren die meisten Unfälle im häuslichen Umfeld. Besonders im höheren Alter kann durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung das Unfallrisiko und die Gefahr, in eine Notsituation zu geraten, ansteigen. Schnell kann eine Treppenstufe übersehen oder der nasse Gartenweg zu einer Stolperfalle werden. Problematisch wird es, wenn sich der Betroffene in dieser Situation nicht selbst helfen kann. Hilferufe werden meist von Nachbarn nicht gehört und das Haustelefon ist unerreichbar. In dieser Lage kann der HausNotruf des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) einfache und schnelle Hilfe leisten. Mithilfe der Teilnehmerstation und eines kleinen Funksenders in der Größe einer Armbanduhr kann auf Knopfdruck ein Hilferuf abgesetzt werden. Der Notruf wird in der DRK-HausNotrufzentrale angenommen. Über eine Freisprecheinrichtung am Basisgerät kann der Hilfebedarf abgefragt werden. Sollte keine Sprechverbindung möglich sein, alarmiert die Notrufzentrale die zuvor benannten Bezugspersonen (Familie, Nachbarn, Freunde) oder den Bereitschaftsdienst. Dieser kann mit einem beim DRK Kleve-Geldern hinterlegten Wohnungsschlüssel schnellstmöglich Hilfe leisten. So auch in den letzten Wochen: Hier half der DRK-Bereitschaftsdienst mehreren Teilnehmern im Kreis Kleve. Eine 80-Jährige Frau aus Emmerich, die beim Füttern der Vögel auf ihrem Balkon unglücklich gestürzt war, konnte nicht mehr alleine aufstehen. Nach einer Erstversorgung durch den Bereitschaftsdienst wurde die Dame zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben. Eine 84-jährige Frau aus Reichswalde mit Luftnot konnte dank der DRK-Bereitschaft zeitnah durch den nachbestellten Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Einem 94-jährigen Mann aus Goch mit Verdacht auf Schlaganfall konnte durch das schnelle Handeln der Zentralistin umgehend ein Rettungswagen gesandt werden. Fragen zum DRK-HausNotruf beantwortet gerne Fachberaterin Elke Domdey (Tel. 02821/508-30). Der DRK-HausNotruf wird unter bestimmten Voraussetzungen durch die Pflegekassen finanziell ab Pflegegrad 1 bezuschusst. Weitere Informationen finden Sie auch unter der Website
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