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8 in Issum Keramik, Fotografie und Malerei im Issumer His-Törchen vom 02.06.2019 - 21.07.2019 Die kommende Ausstellung in Issums kleinem Museum zeigt Arbeiten von 7 Künstlerinnen und einem Künstler aus Orten des linken Niederrheins sowie des westlichen Ruhrgebiets: Dinslaken, Essen, Kaarst, Krefeld, Mülheim an der Ruhr und Düsseldorf. Sie haben sich im Studium, in Weiterbildungen oder Workshops kennengelernt. Was sie verbindet, ist die Liebe zum künstlerischen Schaffen. Die Ausstellungseröffnung ist am 02.06.2019 um 11.00 Uhr. Musikalisch wird die Veranstaltung von der Gruppe "Autumn Indigo" begleitet. Cara Coenen (Gesang), Karl-Heinz Höpfner (Schlagzeug) und Harald Rosner (Gitarre) präsentieren "Jazziges". Ruth Bialucha lebt in Krefeld und ist seit vielen Jahren begeisterte Hobby-Keramikerin. Der Umgang mit dem Material Ton, das unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet, ist für sie die beste Art zu entspannen. Besonderen Spaß hat sie an speziellen Brenntechniken, wie Lehmofen- und Papierofenbrand, die zum Experimentieren einladen. Selbst nach einigen Jahren Erfahrung sind die aus diesen Bränden hervorgehenden Ergebnisse spannend und überraschend. Karola Graf wohnt in Dinslaken und ist seit Jahren als Kunstpädagogin in verschiedenen Workshops tätig. Ihre besondere Liebe gilt dem plastischen Gestalten. Ton und Beton sind ihre bevorzugten Materialien, die sie gerne mit Naturmaterialien kombiniert. Die ausgestellten Figuren sind auf Anfrage - sozusagen als kleine Auftragsarbeiten im Herbst 2014 entstanden. Singen als Ausdruck von Lebensfreude ist hier das Hauptthema. Bernd Grubert kommt ursprünglich aus Oberfranken und lebt seit fast 40 Jahren mit seiner Familie in Düsseldorf. Grundlage für alle Holzwerke sind seine beiden Ausbildungen als Modelltischler und als Heilpädagoge. Er gestaltet aus heimischen Hölzern vorwiegend figurähnliche Schmeichelobjekte. Dabei ist es sein Anliegen, den wesenstypischen Charakter des zumeist alten Holzstückes aufzuspüren, d.h. möglichst wenig Rohmaterial abzutragen und mit mehrfachen Schleifvorgängen und Ölungen für das gewählte gewachsene Naturprodukt eine passende Form zum sinnlichen Genuss für Augen und Hände herauszuarbeiten. Kirsten Höcker lebt in Essen und arbeitet als Kunstlehrerin. Das Thema "Tiere" bietet immer wieder Anlass, sich gestalterisch mit neuen Blicken auf sie auseinander zu setzten. Weitere keramische Arbeiten in dieser Ausstellung sind durch die süddeutschen Materl (Wegzeichen) inspiriert - ausgelöst durch Bergtouren in den Alpen. Sie stehen in der Landschaft oder im Dorf und erinnern seit Jahrhunderten an Blitzeinschläge, unerwartete Heilungen oder Begegnungen mit Heiligen. Sie bleiben so als Gedenkorte erhalten. Verena Leber entdeckte ihr Interesse und ihre Freude mit dem Werkstoff Ton zu modellieren, als sie sich vor einigen Jahren näher mit den Keramiken der Etrusker beschäftigte. Dies motivierte sie damals zu eigenen Werken. Als sie nun zufällig ein Buch über Insekten zur Hand nahm, war sie von der Formenvielfalt der Insektenlarven und -puppen fasziniert. Diese inspirierten sie zur Gestaltung ihrer aktuellen Objekte. Dabei entwickelte sie während des Modellierens eigene, vom Vorbild abweichende Formen, die wie urzeitliche Gebilde wirken. Ute Maas lebt in Essen und ist seit vielen Jahren der Malerei und Fotografie verbunden. Nach ihrem Architekturstudium beschäftigte sie sich insbesondere mit experimenteller Acryl-und Aquarellmalerei, sowie mit digitaler und manueller Fotobearbeitung. Das Spiel mit Verfremdung, sowie Überlagerung oder Reduzierung von Bildmotiven ist für sie eine spannende Arbeit und auch Thema ihrer ausgestellten Bilder. Karin Mau lebt in Krefeld und beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit Keramik. Am Anfang ihrer Arbeiten stehen oft Zeichnungen, die sie dann plastisch umsetzt - ganz besonders bei figürlichen Werken. Sie bevorzugt sehr grob schamottierten Ton, der Oberflächengestaltungen zulässt, die zum Teil durch zufälliges "Aufreißen" des Materials inspiriert sind. Sie arbeitet in thematischen Serien, die den Bogen von ganz naturalistisch bis ganz abstrakt spannen. Margrit Reiner ist gebürtige Moerserin und lebt heute in Mülheim an der Ruhr. Als Autodidaktin beschäftigt sie sich seit mehr als dreißig Jahren mit Keramik. Ihre Arbeiten erscheinen immer in Serien, weil sie sich jeweils über einen längeren Zeitraum mit einer Thematik auseinandersetzt. In der aktuellen Ausstellung zeigt sie eine Gruppe von sommerlich gekleideten Figuren, die alle ein Tattoo tragen und somit auch ein Zeitdokument darstellen. Auch Tiere sind bei ihr ein immer wiederkehrendes Motiv und ebenfalls in der Ausstellung präsent. Der Arbeitskreis His-Törchen freut sich sehr, die entstandenen Werke und Arbeiten wieder in den Räumen des kleinen Issumer Heimatmuseums der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Zur Eröffnung am Sonntag, den 02. Juni 2019, um 11:00 Uhr, mit musikalischer Untermalung der Gruppe "Autumn Indigo", sind alle Interessierten recht herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung "8 in Issum" findet vom 02.06. bis zum 21.07.2019 im Issumer His-Törchen statt. Weitere Infos: Gemeinde Issum: His-Törchen Herrlichkeit 7 - 9, 47661 Issum T. 02835 - 1024, E-mail:
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Gemeinde Issum verleiht erstmalig den "Heimat-Preis" In der letzten Sitzung des Rates der Gemeinde Issum am 09.04.2019 wurde die Teilnahme am Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen beschlossen, dass für den Zeitraum von 2019 bis 2022 aufgelegt wurde. Unter dem Motto "Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen. Wir fördern was Menschen verbindet." wird nun erstmalig in der zweiten Jahreshälfte 2019 der "Heimat-Preis" in der Gemeinde Issum vergeben. Ziel des Programms ist, Menschen für regionale und lokale Besonderheiten zu begeistern und das gelebte Engagement in den Gemeinden und Kreisen des Landes NRW deutlich hervorzuheben. Ein Zweig dieses Programms ist der "Heimat-Preis", den die Landesregierung durch die Auslobung und Verleihung von Preisgeldern durch die Gemeinden und Gemeindeverbände fördert. Das Preisgeld hier beträgt 5.000,00 Euro und wird in 2019 an ein Projekt vergeben. Folgende Kriterien hat der Rat in seiner letzten Sitzung für die Auslobung des "Heimat-Preises" festgesetzt: 1. Beitrag zum Erhalt und zur öffentlichen Sichtbarmachung von Informationen über die Geschichte und das kulturelle Erbe 2. Identität und Heimatbewusstsein fördern 3. Brauchtumspflege 4. Beitrag zum Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde stärken 5. Heimat erlebbar machen 6. Beitrag zur Begeisterung für lokale Besonderheiten schaffen Mindestens eines der Kriterien muss für die Vergabe des "Heimat-Preises" erfüllt sein. Der Preis kann an Einzelpersonen oder Vereine sowie Institutionen vergeben werden, wenn ihr Wirken als Heimatprojekt eingestuft werden kann. Dieser Preis soll die Projekte zu Gunsten unserer Gemeinde belohnen und gleichzeitig nachahmenswerte Praxisbeispiele liefern. Alle Preisträger aus NRW stellen sich im Anschluss einem Wettbewerb auf Landesebene. Die erste Preisverleihung ist für die zweite Jahreshälfte 2019 vorgesehen. Vorschläge zur Auslobung dieses Preises können alle Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Issum sowie ansässige Vereine und Institutionen einreichen. Auch die ortsansässigen Fraktionen haben ein Vorschlagsrecht. Zur Erleichterung bei der Einreichung von Vorschlägen wurde ein Formblatt entwickelt, dass ausgefüllt und unterschrieben bei der Gemeindeverwaltung Issum eingereicht werden muss. Die Vorschläge müssen bis spätestens 21.06.2019 vorliegen. Das Formblatt finden Sie unter * * oder in der Zentrale der Gemeindeverwaltung, Herrlichkeit 7 - 9, 47661 Issum.
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