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Nr. 550/2010 --- Schwerbehindertenvertreterin bei der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis gewählt

(ots) - In der vergangenen Woche fand

bei der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis die

Wahlversammlung für die Schwerbehindertenvertretung statt.

Im 1. Wahlgang wurde die Vertreterin oder der Vertreter der

Schwerbehinderten gewählt. Für dieses Amt hatten sich Cornelia

Linnhoff, Personalrat und Manfred Lopatenko, Bezirksdienst Balve, zur

Verfügung gestellt. Bei dieser Wahl konnte sich Cornelia Linnhoff

mit 13 Stimmen gegenüber Manfred Lopatenko, der 6 Stimmen erhielt,

durchsetzen.

Im 2. Wahlgang mussten 3 Stellvertreter gewählt werden. Die

Versammlung wählte zum 1. Stellvertreter Stefan Spannagel (17

Stimmen), zum 2. Stellvertreter Carsten Althoff (12 Stimmen) und zum

  1. Stellvertreter Manfred Lopatenko (11 Stimmen).

Die Wahlen wurden souverän von der Hauptvertrauensperson der

schwerbehinderten Menschen im Bereich der Polizei beim Ministerium

für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen, Erika Ullmann -

Biller und Joachim Späth, Beauftragter des Arbeitgebers für die

Schwerbehinderten der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

durchgeführt.

Für die Gewählten ergeben sich jetzt folgende Aufgabenfelder, an

denen sie mitwirken müssen:

  1. Eingliederung schwerbehinderter und behinderter Menschen in die

Dienststelle;

  1. Interessenvertretung der behinderten, schwerbehinderten und von

Behinderung bedrohte Menschen, um ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu

stehen;

  1. Überwachung der Einhaltung der zugunsten der schwerbehinderten und

behinderten Menschen geltenden Bestimmungen, insbesondere

hinsichtlich der Erfüllung der Pflichtquote und der Pflichten

gegenüber den beschäftigten Schwerbehinderten;

  1. Maßnahmen, die den schwerbehinderten und behinderten Menschen

dienen,

bei den zuständigen Stellen zu beantragen;

  1. Anregungen und Beschwerden entgegenzunehmen;

  2. Das Recht der schwerbehinderten und behinderten Menschen, auf

Wunsch

bei der Einsicht in die Personalakte hinzugezogen zu werden;

  1. Anspruch auf Teilnahme an den Sitzungen des Betriebs-, Personal-,

Richter- und Staatsanwaltsräte und des Präsidialrates, deren

Ausschüssen, sowie an den Besprechungen mit dem Arbeitgeber;

  1. Recht gegenüber dem Arbeitgeber / Dienststellenleiter in allen

Angelegenheiten

der Schwerbehinderten rechtzeitig und umfassend unterrichtet zu

werden und

vor einer Entscheidung gehört zu werden;

  1. Durchführung von Versammlungen der schwerbehinderten und

behinderten Menschen in einer Dienststelle.

Hinweis zum Foto (v.l.n.r.):

KVD Wolfgang Bühren, Leiter Verwaltung/Logistik

Stefan Spannagel, 1. Stellverterter

Joachim Späth, Beauftragter des Arbeitgebers für die

Schwerbehinderten bei der KPB Märkischer Kreis

Erika Ullmann-Biller, Hauptvertrauensperson der schwerbehinderten

Menschen im Bereich der Polizei beim Ministerium für Inneres und

Kommunales Nordrhein-Westfalen

Carsten Althoff, 2. Stellvertreter

Cornelia Linnhoff, Schwerbehindertenvertreterin bei der

Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Manfred Lopatenko, 3. Stellvertreter

Ort
Veröffentlicht
23. November 2010, 14:23
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