Sag uns, was los ist:

(ots) - 1.069 Verkehrsteilnehmern wurde letzte Woche bei den Begegnungen mit Polizeibeamten mitgeteilt, dass sie zu schnell waren. 238 erhielten eine Anzeige, 831 wurden mit einem Verwarnungsgeld belegt. Polizeibeamte nehmen Verkehrsunfälle auf. Sie sehen viel Blut und hören das Schreien von Verletzten. Auch die Tränen der Angehörigen, denen sie oftmals traurige Botschaften überbringen, sind ihnen nicht fremd. Das ist ein Teil ihrer täglichen Arbeit! Neben der professionellen statistischen Auswertung von Verkehrsunfällen und den daraus folgenden Präventionsprogrammen, fragen sich die am Unfallort tätigen Polizistinnen und Polizisten sehr häufig: "Hätte der Unfall vermieden werden können? Warum geschah er? Was kann ich als Polizeibeamter tun, um so etwas zu verhindern?" So erklärt sich vielleicht - neben dem dienstlichen Auftrag - auch die Motivation jedes einzelnen Polizeibeamten, Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention durchzuführen. Übrigens: Bei elf Unfällen mit Todesfolge im Jahr 2010, war in vier Fällen überhöhte Geschwindigkeit die Ursache. Bei anderen Verkehrsunfällen sind die Unfallfolgen (Verletzungen(!), Sachschäden) deutlich massiver, je schneller die Unfallbeteiligten vor oder beim Zusammenstoß waren. Die Polizei führte in der Woche vom 18.04.2011 - 24.04.2011 Geschwindigkeitsmessungen im Kreisgebiet durch. Es gab 1.069 "Begegnungen", ohne körperliche Verletzungen und Blechschäden - allerdings mit finanziellen Folgen. Zum Glück aber für alle Verkehrsteilnehmer und Polizisten: Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige, denen traurige Botschaften übermittelt werden mussten!
mehr