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36 Vereinbarungen innerhalb von einer Stunde geschlossen - als vollen Erfolg werten die Organisatoren die Erstausgabe von „Trian-GL“, der Bergisch Gladbacher Version des bundesweit schon mehrfach veranstalteten „Marktplatz gute Geschäfte“. Die Idee: Unternehmen und Gemeinnützige kommen zusammen und handeln ein gegenseitiges Geben und Nehmen aus. Als Bergisch Gladbacher „Börsenplatz“ fungierte der große Ratssaal des Rathauses Bensberg. Das Organisationsteam rund um Heinz-Dieter Haun und Dr. Jörg Kopp hatte den Kreis der Teilnehmer abweichend vom Bertelsmannschen Originalkonzept um die Gruppe der Kulturschaffenden erweitert. 16 Gemeinnützige, 19 kulturelle Einrichtungen und 21 Unternehmen hatten sich als Verhandlungspartner eingefunden. Nach kurzer Einführung und Grußwort von Schirmherr Lutz Urbach ertönte der Gong, für exakt eine Stunde war das Börsenparkett anschließend freigegeben. Tabu waren Geldgeschäfte und Leistungen, die über den Anspruch von Gefälligkeiten hinausgehen. Prominente ehrenamtliche Maklerinnen und Makler halfen bei der Suche nach geeigneten Partnern. Viele Vereine und Firmenvertreter schlossen nicht nur einen, sondern gleich mehrere Vereinbarungen – so ansteckend war die Atmosphäre im Ratssaal. Die „Notare“ Ingo Laumann, Dr. Lothar Speer und Kurt Lewen hatten alle Hände voll zu tun, das Ausgehandelte niederzuschreiben und den Partnern je ein Exemplar auszuhändigen - zur Erinnerung, damit die Vereinbarung nicht in Vergessenheit gerät. Ein weiterer Gongschlag verkündete das Ende der Börse, ohne die Aktivitäten abrupt beenden zu wollen. Zum Ausklang gab es nämlich noch Kölsch und belegte Brötchen. So ließ es sich trefflich weiter verhandeln. Organisator Haun ist mehr als zufrieden: „Ein rundum gelungener Abend. Der Erfolg motiviert zum Weitermachen.“
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