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(ots) /- Zwei unbekannte Männer haben am Donnerstag (09. August) eine 58-jährige Frau betrogen. Das Duo klingelte gegen 11:30 Uhr am Haus der Frau in der Alten Bonnstraße und machte ihr ein Angebot zur Reinigung und Versiegelung ihrer Hauseinfahrt sowie der Pflasterung rund um ihren Pool. Als der 58-Jährigen die Männer nach einiger Zeit merkwürdig vorkamen - die Unbekannten verteilten lediglich Wasser auf der Pflasterung - bat sie die beiden darum, die Arbeit einzustellen. Daraufhin reagierte einer der Männer aggressiv. Er forderte die 58-Jährige dazu auf, einen vierstelligen Geldbetrag auf der Bank abzuheben. Die verunsicherte Frau kam der Aufforderung nach und übergab den Unbekannten anschließend das Geld. Nach Erhalt des Geldes flüchtete das Duo unverrichteter Dinge. Laut Zeugenangaben waren die Männer einheitlich mit einem gelben Bauhelm, einer orangenen Warnweste, dunklen Arbeitsschuhen, einem weißen Poloshirt und einer kurzen Jeanshose gekleidet. Ein Mann war rund 185 bis 190 Zentimeter groß, sehr korpulent und hatte dunkle, kurze Haare. Sein Komplize war kleiner (175 bis 180 Zentimeter), kräftig gebaut, hatte einen Dreitagebart, kurze blonde Haare und auffallende blaue Augen. Beide sprachen nur Englisch. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02233 52-0 entgegen. Wichtig: Lehnen Sie jegliche Angebote von Wanderarbeitern ab, die Ihnen spontane Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück (insbesondere Dach- und Pflasterarbeiten) anbieten. Tatsächlich sofort angefangene Arbeiten dienen nur als Täuschung und werden nicht beendet. Zahlen Sie niemals Geld im Voraus! (nh)
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(ots) - Nach dem Hinweis eines Zeugen wurden fünf Spendensammler auf einem Supermarktparkplatz angetroffen. Die Kriminalpolizei warnt vor Betrügern. Der Zeuge wurde am Montagmorgen (27. April, 10:25 Uhr) auf dem Parkplatz an der Eschweiler Straße von "Spendensammlern" zu einer Geldspende aufgefordert. Auf einem Klemmbrett hielt ihm ein offenbar Taubstummer einen Zettel hin. Der Zeuge informierte die Polizei. Die Beamten stellten vor Ort fünf Personen im Alter zwischen 17 und 21 Jahren fest. Einer warf ein Klemmbrett in ein Gebüsch, als er den Streifenwagen sah. Zwei Geschädigte meldeten sich bei den Polizisten und gaben an, der Gruppe bereits Münzgeld gegeben zu haben. Mit dem Verdacht des Betruges wurde die Gruppe festgenommen. Nach der Vernehmung wurden sie wegen fehlender Haftgründe entlassen. Die "Masche" ist bekannt: Zwei bis drei Personen, meist Frauen, bewegen sich auf Parkplätzen von Einkaufszentren und Supermärkten. Auf mitgeführten Klemmbrettern befinden sich "Spendenlisten", die laut Aufschrift den Eindruck erwecken, es werde für Taubstumme oder andere Bedürftige gesammelt. Die Listen sind im Wesentlichen identisch und mit grammatikalischen Fehlern behaftet. Der erste Eintrag über eine angebliche Spende mit einer Unterschrift ist bereits vorhanden. Mit diesen Listen werden fast ausschließlich lebensältere Personen angesprochen und um eine Spende und nachfolgenden Eintrag gebeten. Häufig bleibt es beim Betteln, beziehungsweise illegaler Spendensammlung. In manchen Fällen jedoch werden die Klemmbretter direkt vorgehalten und unter diesem Sichtschutz wird aus der noch von der Spende geöffneten Geldbörse das Scheingeld entwendet. Die Polizei rät: Halten Sie Abstand zu Fremden und bleiben sie aufmerksam und misstrauisch. Weitere Hinweise finden Sie im beigefügten Informationsblatt. (bm)
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