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(ots) /- Mit der dunklen Jahreszeit beginnt die Hauptzeit für Wildunfälle. Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere im Herbst und Winter mit Wildwechsel zu rechnen ist! Am Donnerstag (22. November) verursachte ein Wildtier in den frühen Morgenstunden (06:00 Uhr) an einem Auto zwischen der Industriestraße und Otto-Lilientahl-Straße in Pulheim bei einem Zusammenstoß einen Sachschaden. Wenig später, um 07:45 Uhr, kreuzte ein Reh die Fahrspur eines Autos auf der Landesstraße 213 in Niederempt. Es entstand auch hier ein Sachschaden. In beiden Fällen blieben die Autofahrer unverletzt. Hinweis: Tiere folgen ihren Instinkten und kennen keine Verkehrsregeln. Die Polizei appelliert an die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, umsichtig zu fahren! Im Rhein-Erft-Kreis wurden in diesem Jahr vom 01. Oktober bis zum 23. November 51 Wildunfälle registriert. Drei davon waren so schwer, dass Personen verletzt wurden oder Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Ein Grund, warum sich die Unfälle in dieser Zeit mehren, ist die im November beginnende Rauschzeit bei Schwarzwild. Wildschweine müssen sich zudem auch außerhalb ihres Gebiets auf Nahrungssuche begeben und dafür häufiger Straßen überqueren. Dabei treten sie zumeist mit mehreren Tieren (Rotten) auf die Fahrbahn. Zusammenstöße mit Wildtieren sind nicht immer zu verhindern. Durch umsichtiges Fahren kann die Gefahr gemindert werden. Die Polizei empfiehlt: Wer Wild auf der Straße entdeckt, sollte vorsichtig abbremsen, abblenden, hupen und das Lenkrad fest umklammern. Wurde ein Tier angefahren, sollte die Unfallstelle abgesichert und in jedem Fall die Polizei informiert werden. Der Unfallbericht dient zur Vorlage bei den Kfz-Versicherungen. Außerdem informiert die Polizeileitstelle den zuständigen Jagdausübungsberechtigten. Ihm ist es schnell möglich, das womöglich verletzte Tier zu finden. (bm)
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