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Katahrina Chudojar ist neue Schützenkönig in Vossenack. Erfolgreiche Jubiläumskirmes. „Heimat ist Kirmes“, verkündete Katharina Chudojar kurz nach Ihrer Krönung zur Schützenkönigin der St. Josef Schützenbruderschaft Vossenack am Montag. Als Sie vor einigen Wochen mit ihren Freundinnen für den Besuch der Landeskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ überlegt habe, was Heimat ausmache, hätte jede zweite Antwort mit Kirmes zu tun gehabt. „Spätestens da war mir klar, dass ich aus Überzeugung dieses Amt übernehmen will“, unterstrich die gerade 30-jährige in ihrer tollen Krönungsrede. Gemeinsam mit ihren Adjutantinnen Henrike Nießen sowie ihrer Schwester Christiane Lutterbach wurde die junge Königin am Montag gekrönt. An der Seite des weiblichen Trios werden gleich acht Herren die Bruderschaft vertreten. Alexander Kreutz wird in seinem Prinzenjahr mit Martin Kreutz, Steffen Prinz, Leonhard Kreutz und Niklas Cremer von gleich vier Ministern begleitet. Neuer Schülerprinz ist Maximilian Heiss, der von Thomas Gerarts und Kilian Stollenwerk begleitet wird. Brudermeister Guido Brüll nutzte den Anlass außerdem, um Leo-Ludwig Wirtz für stolze 70 Jahre aktive Mitgliedschaft im Verein zu ehren. Rudolf Prinz wurde zudem für 50 Jahre in den Schützen Vossenack ausgezeichnet. Bis zur Krönung am Montagabend hatte die Jubiläumskirmes im 150. Jahr des Bestehens des Vereins unter der Regentschaft von König Marco Nießen gestanden. Am Sonntag hatten er, Bezirkskönigin Andrea Bergholz und zahlreiche weitere Majestäten während des Bezirksschützenfestes einen einmaligen Festzug erlebt. „Auch ansonsten verlief das gesamte Jubiläumsfest sehr harmonisch“, freut sich Guido Brüll, „vor allem wie fast das gesamte Dorf mitgezogen hat freut mich von Herzen.“ Die Feierlichkeiten endeten mit dem Abschlussball am Dienstagabend., Den Auftakt zum Jubiläum unter der Schirmherrschaft des Landratsabgeordneten Dr. Ralf Nolten (CDU) hatten die Schützen eine Woche zuvor mit einem feierlichen Festkommers begangen. Neben zahlreichen Gratulationen standen auch Ehrungen auf dem Programm. So erhielten zwölf Mitglieder das silberne Verdienstkreuz. Brudermeister Guido Brüll und Otto Luysberg wurden des Weiteren mit dem Hohen Bruderschaftsordern ausgezeichnet. Die höchste Auszeichnung des Abends wurde General Norbert Prinz zu Teil. Die Bezirksbundesmeisterin Hanni Kurth verlieh ihm das St. Sebastianus Ehrenkreuz. Höhepunkt war der Große Zapfenstreich, intoniert von den örtlichen Volksmusikanten mit dem Trommler- und Pfeifferkorps „Einigkeit“ und umrahmt von den Schützen und Fackelträgern der Feuerwehr.
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