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(ots) - Auch bei eher unbeständigem Wetter ist die Polizei, unter anderem, mit dem zivilen Videomotorrad auf den Straßen der Rureifel unterwegs. So mussten am Freitag und am Samstag insgesamt 21 Motorradfahrer nach grob verkehrswidrigem Fahrverhalten gestoppt werden. Sieben müssen in Kürze mit der Verhängung eines Fahrverbotes rechnen. Gleich fünf Motorradfahrer aus den Niederlanden machten am Freitag auf der L 249 von Heimbach in Richtung Gemünd auf sich aufmerksam. Bei der Anfahrt zur Abtei Mariawald überholten sie wirklich alles, was sich ihnen in den Weg stellte, wobei sie sich auch nicht um die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h scherten. Erst kurz vor der Ortschaft Gemünd konnten sie vom Fahrer des zivilen Polizeimotorrades eingeholt und angehalten werden. Um die Urlaubskasse der Besucher aus dem Nachbarland nicht gleich vollends zu entleeren, wurde zunächst nur das gefährliche Überholen geahndet, weshalb alle fünf eine Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 270 Euro sofort bezahlen mussten. Die spätere Auswertung der Geschwindigkeitsverstöße wird zeigen, wie hoch die Rechnung letztlich wird. Bei einem aufgezeichneten Spitzenwert von 126 km/h drohen noch einmal 880 Euro und drei Monate Fahrverbot, je Fahrer. Auch am Samstag drängten sich die Motorradfahrer aus Belgien und den Niederlanden vermehrt in die Perspektive des Überwachungsmotorrades. Dabei waren es auch an diesem Tag überwiegend die zum Teil hochriskanten Überholmanöver, die zu beanstanden waren. Insgesamt wurden am Samstag 14 Motorradfahrer wegen zu hoher Geschwindigkeit und/oder gefährlicher Überholmanöver angehalten und zur Rechenschaft gezogen. Gegen alle wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
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