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Weitere Lotsen werden gesucht Zur Begrüßung des neuen Standortlotsen Wolfgang Eicker im Freiwilligenbüro Wipperfürth kamen der Kreissozialdezernent Dr. Jorg Nürmberger und Bürgermeister Michael von Rekowski ins Haus der Familie. Hier werden zukünftig Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, zu den möglichen Einsatzfeldern beraten. Auch Träger können sich melden, wenn sie ehrenamtliche Hilfe benötigen. Dafür ließ sich Wolfgang Eicker umfangreich im Haus der Familie qualifizieren. Dass beim Ehrenamt über den Tellerrand der Stadt- und Gemeindegrenzen geschaut werden muss, wenn z. B. ein Einsatzfeld, das den Interessen und Fähigkeiten des Engagierten entspricht, in der Nachbargemeinde angeboten wird, zeigt das Potential des kreisweiten Engagements der mittlerweile 35 Standortlotsen an 14 Stützpunkten, die gut zusammen arbeiten. So ließen es sich zwei der Lindlarer Standortlotsen, Maria Blumberg und Irmtraud Börtgen, nicht nehmen, ihrem Kollegen im Freiwilligendienst zum Start viel Glück zu wünschen und überreichten ihm symbolisch gebackene Leuchttürme incl. Backform. „Durch die Pionierarbeit im Projekt Weitblick Freiwilligendienste aller Generationen haben wir hier in Oberberg einen echten Vorteil im Hinblick auf den neuen Bundesfreiwilligendienst, der zukünftig den Zivildienst ersetzen soll“, so Sozialdezernent Nürmberger. Dieser zeigt sich froh über den Wipperfürther Standort, gibt es hier doch schon eine fundierte ehrenamtliche Basis, auf die aufgesetzt werden kann. Dazu der Wipperfürther Bürgermeister Michael von Rekowski: „Das Ehrenamt ist wichtig für Bereiche, die nicht delegiert werden können. Daher muss das Ehrenamt gefördert und gestützt werden. Weitblick auf der "Metha-Ebene", das heißt, die Vernetzung kreisweit und regional ist die logische Konsequenz, das Ehrenamt zu fördern, freut sich Michael von Rekowski, für Wipperfürth nun ein Freiwilligenbüro zu haben. Und dass Wolfgang Eicker dies neben vielen anderen Aktivitäten für die Stadt nun auch noch übernimmt, betont er anerkennend. „Haus der Familie ist ein würdiger Partner.“ Dr. Jorg Nürmberger betont, dass der zukünftige Bundesfreiwilligendienst die Kompetenzen der älteren Generation und die der Frauen im Unterschied zum bisherigen Zivildienst aufgreift. Nach seinem Dank an die Beteiligten für die Unterstützung begründet Wolfgang Eicker seine Motivation zum Standortlotsen frei nach J. F. Kennedy „Frage nicht was der Staat für Dich tun kann, sondern schaue was Du für den Staat tun kannst." Der Unternehmer im Ruhestand möchte einfach anpacken. Nun, wo er aus dem Beruf ausgeschieden ist, will er einfach nur anpacken und sei froh, im Ruhestand etwas zu tun zu haben und gestalten zu können. Er möchte die gute Wipperfürther Vereinsstruktur unterstützen, neue Freiwillige akquirieren und auch neue Engagementfelder angehen. Das Haus der Familie als Familienbildungsstätte bietet ein angemessenes Büro mit Besprechungsraum zur Nutzung an. Hier laufen viele Fäden zusammen. Denn die Qualifizierung mit Zertifikat, wird auch hier für alle Lotsen durchgeführt. Thomas Dörmbach, Leiter der Familienbildungsstätte und nun Pate des Weitblickbüros mit seinen Lotsen in Wipperfürth, freut sich auf die zukünftige Aufgabe. Der Wipperfürther Weitblick-Standort braucht noch weitere Engagierte, die Lotsen werden möchten. Das Projekt Weitblick ist eine Initiative des „Oberbergischen Bündnis für Familie“ und ist als Leuchtturmprojekt in Deutschland Teil des Programms „Engagement schlägt Brücken, Freiwilligendienste aller Generationen“ und wird durch das Bundesministerium für Familie, Generationen, Frauen und Jugend gefördert. Die Arbeit der Freiwilligen soll durch bestmögliche Unterstützung noch mehr Wertschätzung erhalten. „Bürgerschaftliches Engagement und freiwillige Hilfe führt zu größerer Nähe und Wärme, die unserer Gesellschaft letztlich ein besseres Miteinander ermöglicht“, sind sich die Initiatoren einig. Weitblick Standort Wipperfürth Haus der Familie Klosterplatz 2 51688 Wipperfürth Telefon 02267 888372 wipperfuerth@gemeinsam-in-oberberg.de
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"Weitblick"-Standort des Oberbergisches Kreises startet Im Rahmen des Projektes „Weitblick: Freiwilligendienste aller Generationen im Oberbergischen Kreis“ hat der Oberbergische Kreis inzwischen sein neuntes Freiwilligenbüro eingerichtet. In der Stadt Waldbröl gibt es ab sofort ein Freiwilligenbüro vor Ort, und zwar in der Hochstraße 11. Der Sozialdezernent des Oberbergischen Kreises, Dr. Jorg Nürmberger freut sich, dass eine „zentrale Anlaufstelle“ in der Waldbröler City entstanden ist. „Hier ist Ehrenamt zu Hause“, meint Nürmberger im Hinblick auf den neuen Standort in den Räumen der „Wir für Waldbröl GmbH“. Er bedankt sich bei den ansässigen Kooperationspartnern, die „Draht halten“ zu den engagierten Ehrenämtlern. Eckhart Becker von der städtischen Wirtschaftsförderung und Geschäftsführer der „Wir für Waldbröl GmbH“ teilt die hellen Büroräume samt Einrichtung gerne wie er sagt, um „alle ehrenamtlich Tätigen zu unterstützen.“ „Die fühlen sich hier wohl“, meint Becker.Als Ansprechpartnerin vor Ort will sich Standort-Lotsin Irmtraud Kissel insbesondere für generationsübergreifende Projekte einsetzen. „Ich möchte jung und alt zusammenbringen und Menschen motivieren, die sich ehrenamtlich in Waldbröl engagieren.“ Dabei hofft Irmtraud Kissel „neue Projekte stärken zu können.“ Die pensionierte Waldbrölerin ist sicher, dass sich durch freiwilliges Engagement neue Kontakte knüpfen lassen und Praktisches getan werden kann.Standortpatin Carmen Munoz-Berz glaubt, dass dem „dringenden Bedarf an Ehrenamt“ auch in Waldbröl Rechnung getragen wird. Der Bedarf werde gesehen, das zeige auch die Nachfrage in der Verwaltung. „Gleichzeitig nehme ich viel Ehrenamt wahr, und viele, die etwas tun wollen“, erklärt Munoz-Berz.Die Standortpatin in Waldbröl ist zuversichtlich, dass sich mit Hilfe des Weitblick-Büros „Projekt-Partner finden, die Ehrenamt in Waldbröl unterstützen“. Auch der Projektpate, Carlos Stemmerich von der Diakonie Michaelshoven sieht hier eine Chance, soziale Einrichtungen und die Ehrenamtskoordination weiter zu bestärken und damit zu verbessern.Wer ehrenamtlich tätig werden möchte, oder entsprechende Unterstützung sucht,- das Freiwilligenbüro Weitblick in Waldbröl ist geöffnet: dienstags 16:00 -18:00 Uhr und donnerstags 10:00 bis 12:00 Uhr, und zwar in der Hochstraße 11.
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