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Ermittlungen nach Leichenfund gehen weiter

(ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Bielefeld und der Mordkommission des Polizeipräsidiums Bielefeld

Nach dem Fund einer stark verbrannten Leiche auf einem Waldweg in unmittelbarer Nähe des Parkplatzes Kahle Wart in Hüllhorst-Oberbauerschaft (Kreis Minden-Lübbecke) ist deren Identität nach wie vor nicht geklärt. Wir bereichten bereits. Am Montag fand die Obduktion des Leichnams in Münster statt. Nach Auskunft des zuständigen Staatsanwaltes, Christoph Mackel, steht die Todesursache noch nicht fest. Die Untersuchungen dazu sind noch nicht abgeschlossen, werden aber eine längere Zeit in Anspruch nehmen.

Fest steht hingegen, dass es sich um eine weibliche Leiche handelt. Das Alter der Frau liegt zwischen 18 und Mitte 20 Jahre, sie ist 1,58 Meter groß und hat eine Schuhgröße von 34 bis 35.

Eine Besonderheit hat die Obduktion ergeben: Die junge Frau hat zwei Gebärmütter. Auf diesen Umstand setzt jetzt der Leiter der Bielefelder Mordkommission, Knut Packmohr. Er hofft, dass sich bei ihm ein Gynäkologe meldet, der die Frau auf Grund dieser körperlichen Besonderheit kennt oder behandelt hat.

Derzeit gibt es keine Hinweise, dass die Frau selbst zu dem Parkplatz gekommen ist. "Nach wie vor ermitteln wir in alle Richtungen", sagt Staatsanwalt Mackel.

Nach der Veröffentlichung eines Fotos mit den von der Frau getragenen auffälligen Strümpfen sind bei den Bielefelder Beamten zwischenzeitlich mehrere Hinweise eingegangen. Diese werden nun überprüft.

Die Bielefelder Mordkommission bittet weiterhin darum, dass sich alle Personen bei ihr melden, die in der Nacht zu Sonntag die Kahle-Wart-Straße (K 60) zwischen Oberbauerschaft und Lübbecke- Obermehnen befahren haben, sich bei ihr zu melden. Jegliche, noch so unbedeutend erscheinende Beobachtung, könnte dabei den Ermittlern weiterhelfen. Die Anrufe werden unter 0571-88660 entgegengenommen.

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Veröffentlicht
23. Mai 2011, 13:28
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