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Wieder Ermittlungserfolg für Hildesheimer Polizei : Tatverdächtiger zu Einbruch und schwerer Brandstiftung in die Grundschule Hildesheim-Itzum ermittelt.

(ots) - Schadenssummer erheblich höher als zunächst angenommen.

Siehe hiesige Pressemeldung vom 6.8.2012, 15:55 Uhr, Internet Polizei Presseportal.

HILDESHEIM (clk.) Ein 22-Jähriger Hildesheimer ist dringend verdächtig, in der Nacht zu Samstag 4.8.2012, in die Räume der Grundschule Hildesheim-Itzum eingebrochen zu sein und dort anschließend Feuer gelegt zu haben. Ebenso steht er im Verdacht, in derselben Nacht gegen 01.30 Uhr Papiercontainer, die in der Straße In der Schratwanne aufgestellt sind, angezündet zu haben. Der Verdächtige ist gestern von Beamten des Hildesheimer Zentralen Kriminaldienstes in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf aufgesucht worden, wo er eine Ersatzfreiheitsstrafe wegen Trunkenheit im Verkehr verbüßt. Der 22-Jährige hat die Taten zugegeben. Trotz einer Auslobung der Stadt Hildesheim in Höhe von 3000,00 EUR für Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Aufklärung der Straftat führen sollten und einer Aufstockung des Betrages um 500,00 EUR einer Stadtteilzeitung, sind bei der Polizei keine Meldungen eingegangen. Die Belohnung wird daher nicht ausgezahlt. Die Stadt Hildesheim ist dankbar, dass der Täter schnell gefasst wurde. Aus kriminaltaktischen Gründen geben die Ermittlungsbehörden keine konkrete Auskunft darüber, wie man dem 22-Jährigen auf die Spur gekommen ist. "Es gehörte aber viel kriminalistische Kleinarbeit dazu um letztendlich die paar wenigen Verdachtsmomente zu erhärten", sagt Polizeipressesprecher Claus Kubik. Bei einer Wohnungsdurchsuchung konnte man Beweismittel, die vom Tatort stammen, sicherstellen. In seiner Vernehmung sagte der Mann, dass er für sein damaliges Vorgehen kein Motiv nennen könne. Bei der Brandlegung soll es sich um einen spontanen Entschluss gehandelt haben. Für die Hildesheimer Ermittler ist der Fall damit abgeschlossen. Die Akten werden in den nächsten Tagen der Staatsanwaltschaft Hildesheim übersandt. Der entstandene ist erheblich höher als bisher angenommen. Die Versicherung geht zwischenzeitlich von einem Gebäudeschaden in Höhe von 200.000 EUR und einem Inventarschaden von 40.000EUR aus.

Ort
Veröffentlicht
21. September 2012, 06:23