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(ots) - (mal) Am Montag, 28.07.14, führten Streifenbeamte der Polizeiwache Herford eine Personen- und Fahrzeugüberprüfung in der Straße Obere Kreienbrede durch. Der Fahrer eines LKW war offensichtlich nicht angeschnallt. Im Rahmen der Kontrolle gab der Betroffene an, keine Ausweispapiere mitzuführen. Er gab seinen Namen und seine Anschrift in Braunschweig an. Dort seien auch Führerschein und Personalausweis von ihm. Die Daten wurden telefonisch von einer Verwandten bestätigt. Deren Anschrift wurde von den kontrollierenden Beamten festgestellt. Sicherheitshalber wurde von dem LKW-Fahrer ein Foto zur Identitätsfeststellung gefertigt. Ferner wurde er aufgefordert, sich mit Ausweispapieren bei der Polizei in Braunschweig zu melden. Danach wurde die Kontrolle beendet. Am Mittwoch, 30.07.14, erhielten die Herforder Beamten eine Nachricht von den Kollegen aus Braunschweig. Dort habe sich eine Person vorgestellt, deren Identität bei einer Kontrolle in Herford offensichtlich von einer anderen Person benutzt worden sei. Die Herforder Beamten des Streifendienstes konnten aufgrund der vorhandenen Erkenntnisse eine Anschrift in Herford in der Oberen Kreienbrede ermitteln, an der sich der kontrollierte LKW-Fahrer aufhalten könnte. Bei ihm handelte es sich um einen 53-Jährigen aus Herford, gegen den bereits seit mehreren Jahren ein Haftbefehl bestand. Er war wegen eines Gewaltdeliktes rechtskräftig zu einer Geldstrafe, ersatzweise Haftstrafe verurteilt worden. Noch am späten Abend wurde dieses Haus von mehreren Polizisten der Polizei Herford aufgesucht. Der LKW-Fahrer hatte sich auf dem Dachboden eingeschlossen. Die Luke wurde aufgebrochen und die Person wurde festgenommen. Bei dem Festgenommen handelt es sich um einen ehemaligen Sportschützen. Nach seiner Verurteilung war ihm durch die Waffenbehörde bei der Polizei Herford die Waffenbesitzkarte entzogen worden. Nunmehr konnten die Beamten diese und andere Waffen bei dem Festgenommenen und in dem Haus auffinden und beschlagnahmen. Dabei handelte es sich unter anderem um über 2 000 Schuss Munition, ein Revolver Kaliber 36, eine Duellpistole, vier Gewehre (zwei Repetierbüchsen, ein Luftgewehr und eine Einzelladerflinte) sowie ein halbautomatisches Gewehr. Der Festgenommene wurde in die JVA eingeliefert. Ein Ermittlungsverfahren wegen der Verstöße gegen das Waffengesetz wurde eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.
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(ots) - (mal) Am Montagabend, gegen 16.20 Uhr, meldete ein aufmerksamer Zeuge, dass er in einem Feldweg an der Bischofshagener Straße einen verdächtigen PKW mit verdächtigen Personen beobachtet habe. Nachdem der PKW weggefahren sei, habe er an dem Ort abgelegte Kupferkabel entdeckt. Aufgrund der Schilderungen des 55-jährigen Zeugen aus Herford wurde die Örtlichkeit durch die Polizei observiert. Um 22.20 Uhr fuhr der verdächtige PKW, ein Opel Corsa mit Lipper Zulassung, wieder in den Feldweg ein. Die beiden Personen luden das bereit gelegte Starkstromkabel ein und wurden von den Beamten angehalten. Der Beifahrer, ein 31-Jähriger aus Herford, ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Fahrer, ein 32-Jähriger aus Bad Oeynhausen, flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Maisfeld. Dort wurde er durch den Diensthund "Sam" aufgespürt und durch einen Biss in den Oberarm gestellt. Die beiden wegen Drogen- und Eigentumsdelikten polizeibekannten Täter wurde vorläufig festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Bei der Durchsuchung des PKW, der sichergestellt wurde, wurde eine geringe Menge BTM aufgefunden und beschlagnahmt. Der Fahrer des PKW ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Da er offensichtlich unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm aufgrund richterlicher Anordnung eine Blutprobe entnommen. Am Dienstagmittag wurde der Bad Oeynhauser dem Amtgericht Detmold vorgeführt. Durch den dort zuständigen Richter wurde die bestehende Bewährung widerrufen, so dass der Beschuldigte in die JVA Detmold eingeliefert wurde. Der 31-Jährige aus Herford wurde wieder entlassen, nachdem er die Geldstrafe für einen bestehenden Haftbefehl bezahlt hatte. Die Ermittlungen hinsichtlich der Herkunft der entwendeten Starkstromkabel dauern an.
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