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(ots) /- Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus mit gefährdeten Personen wurde der Freiw. Feuerwehr Herdecke am frühen Samstagmorgen um 5:24 Uhr gemeldet. Daraufhin löste die Leitstelle Stadtalarm mit Sirenenalarm aus. Bewohner des Hauses waren zuvor auf eine Rauchentwicklung und auf einen Brandgeruch aufmerksam geworden. Bei Eintreffen in der Straße "Am Sonnenstein" wurde eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 1. Obergeschoss festgestellt. Neun Personen hatten sich bereits in Sicherheit gebracht bzw. wurden ins Freie geführt. Der 30- jährige Bewohner der Brandwohnung galt zunächst als vermisst. Da niemand die Tür öffnete ging ein Trupp unter Atemschutz zur Menschenrettung vor. Die Wohnungstür musste gewaltsam geöffnet werden. Die Person in der Wohnung war ansprechbar und wurde von der Feuerwehr ins Freie gebracht. Dort wurde sie dem Notarzt zur weiteren Sichtung vorgestellt. Nach einer Erstuntersuchung wurde festgestellt, dass die Person unverletzt war. Sie verblieb an der Einsatzstelle. Der Trupp der Feuerwehr stellte fest, dass es auf dem Balkon der Wohnung brannte (Gelbe Säcke). Derweil hatte ein zweiter Angriffstrupp einen Außenangriff über eine tragbare Leiter vorgetragen. Die Drehleiter wurde frontal vor dem Gebäude in Anleiterbereitschaft versetzt. Der Kleinbrand auf dem Balkon konnte schnell und effektiv gelöscht werden. Der Brand war kurz davor auf die Wohnung überzugreifen. Die Scheibe war bereits gesprungen. Sowohl die Brandwohnung als auch die darüber liegende Dachgeschosswohnung waren leicht verraucht. Mit einem Hochleistungslüfter wurden diese Nutzungseinheiten entraucht. Danach konnten beide Wohnungen wieder an die Bewohner übergeben werden. Zwei Löschzüge waren mit 35 Einsatzkräften neben der Polizei und dem Rettungsdienst 60 Minuten vor Ort. Brandmeldealarm in einer Verkaufsstätte Bereits am Freitagnachmittag war um 14:09 Uhr ein Löschzug in der Innenstadt im Einsatz: Die Brandmeldeanlage einer Verkaufsstätte hatte im Gebäude aufgrund eines Feueralarmes ausgelöst. Die Feuerwehr bekam davon zunächst nichts mit und es entstand ein unnötiger und gefährlicher Zeitverzug. Aus bisher unbekannten Gründen war die Verbindung der Meldeanlage zur Feuerwehr Leitstelle getrennt. Eine Passantin rief dann manuell über den Notruf 112 an und meldete schließlich den Brandalarm. Die eintreffende Feuerwehr erkundete und stellte fest, dass ein LKW in der Warenannahme den Brandmelder versehentlich ausgelöst hatte. Der Einsatz wurde abgebrochen. Der Einsatzleiter machte der Hausverwaltung die Auflage, die automatische Brandmeldeanlage unverzüglich instand zu setzen und wieder ordnungsgemäß aufzuschalten. Das Bauamt wird über den Einsatz in Kenntnis gesetzt werden. Die näheren Gründe werden nun konkret ermittelt. Eine nicht funktionierende Brandmeldeanlage kann versicherungstechnische oder gar strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Bildquelle: Bernd Elberfeld, Feuerwehr.
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(ots) /- Ein Hochhausbrand mit verrauchtem Treppenraum wurde der Freiw. Feuerwehr Herdecke am Sonntagabend um 19:24 Uhr gemeldet. Die Einsatzkräfte wollten gerade nach den anstrengenden Sturmeinsätzen nach Hause fahren, als die dramatische Meldung einging. Aufgrund der Meldung löste die Leitstelle Stadtalarm mit Sirenenalarm aus. Der diensthabende Einsatzführungsdienst Christian Arndt forderte - aufgrund der Meldung und der 78 dort gemeldeten Bewohner - schon auf der Anfahrt eine zweite Drehleiter aus Witten an. Bei Eintreffen stellte sich das Einsatzszenario nicht so dramatisch dar: Der Treppenraum war rauchfrei und es konnten keine Schadensmerkmale festgestellt werden. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen in das siebengeschossige Mehrfamilienhaus zur Erkundung vor. Zudem wurde Rücksprache mit dem Anrufer gehalten. Dieser berichtete von massivem Brandgeruch in dem Gebäude. Diesen konnten die Einsatzkräfte nicht mehr bestätigen. Die Drehleiter wurde von außen zur Erkundung und für eine mögliche Rettung von Personen in Stellung gebracht. Leider behinderten falsch geparkte Fahrzeuge erheblich. Ein Hochleistungslüfter wurde vor dem Haupteingang für eine mögliche Entrauchung des Treppenraumes aufgebaut. Die Umgebung wurde im Außenbereich erkundet. Hier konnte geringer Brandgeruch - vermutlich ein Kamin - wahrgenommen werden. Alle Etagen und Wohnungen wurden von den Einsatzkräften vorsorglich und ohne Feststellung kontrolliert. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen: "Im Zweifel für die Sicherheit", so resümiert der Einsatzleiter abschließend. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen, einer überörtlichen Drehleiter aus Witten und 39 Einsatzkräften im Einsatz. Darüber hinaus zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei. Einsatzdauer: 45 Minuten.
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