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Festnahme nach Flaschen- und Backsteinwurf

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(ots) /- Lfd. Nr.: 0771

Die Dortmunder Polizei hat gestern Morgen (27. Mai) einen Tatverdächtigen wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen.

Zeugen hatten sich um 5:35 Uhr bei der Polizei gemeldet und geschildert, dass ein Mann mit einer Flasche in der Hand hinter zwei weiteren Männern her rennen würde. Bei Eintreffen der Beamten schilderten die Zeugen, dass es zu einer Körperverletzung mit einer Glasflasche und einem Backstein gekommen sei.

Die beiden Geschädigten (25 und 28 aus Dortmund) berichteten, dass sie sich auf dem Heimweg durch den Keuninghauspark befunden haben, als sie plötzlich von dem Unbekannten angesprochen wurden. Demnach bot der Fremde ihnen Betäubungsmittel zum Kauf an. Als sie das Angebot ablehnten, fragte er die beiden nach einer Zigarette. Auch dies verneinten die Dortmunder und gingen weiter. Doch der Unbekannte ließ nicht locker: Er nahm sich eine Flasche und ging zunächst nur hinter ihnen her. Plötzlich warf er jedoch die Flasche in Richtung des 28-Jährigen. Zum Schutz hielt sich der Dortmunder die Hände vors Gesicht. Beim Abprall der Flasche verletzte er sich an der Hand. Trotz des Angriffs und der Verletzung wollten die beiden einfach nur nach Hause und gingen weiter. Doch der Tatverdächtige hatte sich ein neues Wurfgeschoss organisiert, einen Backstein, den er ebenfalls in Richtung des Dortmunders warf. Der 28-jährige konnte ausweichen und wurde durch diesen Wurf nicht verletzt. Danach flüchtete der Tatverdächtige.

Im Rahmen der Fahndung traf die Polizei einen der Beschreibung entsprechenden Mann an der Mallinckrodtstraße an und nahm ihn fest. Es handelt sich um einen 18-jährigen, asylsuchenden Guineer, aus Löbau. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass er sich in Dortmund widerrechtlich aufhält (es besteht eine räumliche Beschränkung für den Raum Görlitz). Seinen Lebensunterhalt finanziert er sich durch Straftaten (Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Körperverletzungsdelikte), so dass er nahezu täglich polizeilich in Erscheinung tritt. Auf sein Konto gehen seit Februar 2018, 20 Vorgänge allein in Dortmund.

Gegen ihn wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (Handeln mit Betäubungsmitteln) ermittelt.

Ort
Veröffentlicht
28. Mai 2018, 10:51
Autor
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