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"Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage" Die CJG St. Ansgar Schule wird in das Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" aufgenommen Die CJG St. Ansgar Schule möchte Teil des bundesweiten Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" werden. Die dazu notwendige Selbstverpflichtung von mindestens 70% aller SchülerInnen, LehrerInnen und sonstiger MitarbeiterInnen der Schule wurde deutlich erreicht. Außerdem konnte mit Herrn Jürgen Mathies, Staatssekretär im Ministerium des Inneren NRW, ein Pate gewonnen werden, dem das Thema sehr am Herzen liegt und der der Schule schon seit Langem sehr verbunden ist. Der Beitritt zu diesem großen Schulnetzwerk soll mit einer Auftaktveranstaltung am Dienstag, 11. Februar, gefeiert werden. Neben einer Rede von Herrn Mathies wird es Beiträge der Schülervertreter, der Schülerband und einer Lerngruppe geben, bevor das Schild des Netzwerks durch Herrn Ulrich Kox vom Kommunalen Integrationszentrum Rhein-Sieg überreicht wird. Geplant ist außerdem ein großes Gruppenfoto mit allen Schülerinnen und Schüler, die dabei ein selbstgestaltetes Schul-T-Shirt tragen werden. Zeit: Dienstag, 11. Februar, 10-11 Uhr Ort: CJG St. Ansgar Schule, Siebengebirgsweg 25, 53773 Hennef, Foyer der Schule Gäste: Jürgen Mathies (Staatssekretär im Ministerium des Inneren NRW) Martin Herkt (Beigeordneter der Stadt Hennef) Birgitt Kreitz-Henn (Schulamtsdirektorin Rhein-Sieg-Kreis) Ulrich Kox (Kommunales Integrationszentrum Rhein-Sieg) Dr. Juliane Bommert (Geschäftsführerin Caritas-Jugendhilfe-Gesellschaft) Sascha Dinspel (Pädagogischer Leiter CJG St. Ansgar) Ellen Pfeil (Konrektorin Berufskolleg CJG St. Ansgar)
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Musik statt Müll Das Jugendorchester "La Cateura" zu Gast in Hennef (ul) Der Korpus aus einer alten Lackdose und einem Backblech, der Steg aus Palettenholz, der Saitenhalter aus einer Gabel - für die meisten ViolinistenInnen wohl eher ungewöhnlich bis undenkbar sind die Instrumente für die MusikerInnen des "Recycled Orchestras of Cateura" aus Paraguay eine alltägliche Selbstverständlichkeit. Viele von ihnen seien aufgewachsen neben einem Müllberg ungeahnten Ausmaßes, auf dem sich die gesammelten Abfälle der paraguayischen Hauptstadt Asunción türmen, erklärt Leiter und Dirigent Luis Szarán, kostspieligen Unterricht oder teure Musikinstrumente könne man sich hier nicht leisten. Die Idee Streich- und Blasinstrumente sowie Schlagzeug aus Müll zu bauen war geboren und 2012 wurde das Kinder- und Jugendorchester gegründet. Im Rahmen seines Freiwillig Sozial-politischen Jahres in Argentinien nach seinem Abitur am Städtischen Gymnasium Hennef (SGH) 2018 stieß Jonas Derksen auf dieses großartige Projekt und begann in Cordoba ein ähnliches aufzuziehen. "Musik statt Müll" lautet der Titel dieses Projektes - klassische Musikinstrumente werden aus recyceltem Müll hergestellt und in einem Orchester für Kinder und Jugendliche aus schwierigen finanziellen Verhältnissen eingesetzt. Vom Engagement des jungen Hennefers begeistert kam das paraguayische "Recycled Orchestras of Cateura" im Januar zu Besuch nach Hennef. "Ich wollte meinen Freund Jonas besuchen", erzählt Luis Szarán, dass natürlich das ganz Orchester mitkommen würde, sollte eigentlich eine Überraschung werden. Doch 30 Personen spontan privat unterzubringen bedarf einiger Planung. Dank Familie und Freuden klappte es in Hennef mit der Unterbringung für einige Tage, Stephan Kuschinsky vom Hennefer Schlemmer Grill spendierte ein Abendessen nach Wahl am Ankunftstag für jeden. Das große abendliche Konzert im Kurtheater war bereits im Vorfeld restlos ausverkauft, die SchülerInnen des SGHs hatten das Glück, während der Schulzeit mittags schon einige beindruckende Kostproben aus Klassik und Pop im PZ zu Gehör zu bekommen. "Es ist toll, wenn ehemalige Schüler solche Projekte betreuen und dann in ihre alte Schule tragen", war auch die neue Schulleiterin Beatrix Glaser begeistert. Restlos begeistert von Instrumenten wie Professionalität und Klang waren auch Lisa Kragl, Elisabeth Keuenhof und Doris Nosbach von der CDU-Kleiderstube, die mit ihrer tollen Spende die Arbeit sowohl des paraguayischen als auch des argentinischen Musikprojektes unterstützten.
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