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Sporthalle "Am Kuckuck" wird wieder freigegeben

Nachdem die Sporthalle "Am Kuckuck" seit Februar 2016 für eine mögliche neue Belegung mit Flüchtlingen freigehalten worden war, hat Bürgermeister Klaus Pipke nun entschieden, die Halle wieder für den Sportbetrieb freizugeben: "Wir sind bei der Vorbereitung der Gebäude an der Reutherstraße auf der Zielgeraden und haben dort für die Aufnahme von Flüchtlingen ausreichende Kapazitäten geschaffen. Angesichts der momentanen Lage sehe ich keine Notwendigkeit mehr, die Sporthalle weiterhin zu blockieren."

Bei einem Ortstermin haben sich die städtischen Fachleute davon überzeugen können, dass die Halle nach wie vor in einem guten Zustand ist. Die dort noch gelagerten Trennwände und Betten sowie andere Materialien sollen in den kommenden Wochen entfernt oder beiseite geräumt werden, ebenso der Bodenbelag, der zum Schutz des Sportbodens ausgelegt worden war, so dass in Kürze zunächst zwei Hallenteile der Dreifachhalle wieder benutzbar sind. Da die Betten bis zur endgültigen Fertigstellung der Gebäude an der Reutherstraße noch zwischengelagert werden müssen, wird ein Hallensegment kurzzeitig weiter belegt werden müssen. Die im Bauhof zwischengelagerten Sportgeräte sollen in Kürze wieder in die Halle zurückgebracht werden. Die freudige Nachricht wurde den betroffenen Sportvereinen und den Schulen in einem Schreiben des Bürgermeisters mitgeteilt. Dabei dankt die Stadt noch einmal für das große Verständnis, das Vereine und Schulen gezeigt haben und bedauerte alle Unannehmlichkeiten, die ihnen entstanden waren.

Die Halle "Am Kuckuck" war im August 2015 angesichts des damaligen Zustromes von Flüchtlingen binnen weniger Tage als Landesnotunterkunft für die Unterbringung von zunächst 150, später 250 Flüchtlingen hergerichtet worden. Seit Anfang des Jahres liegt die Zahl der in Hennef lebenden Flüchtlingen stabil bei rund 450, die dezentral in Wohnungen untergebracht sind. Unterdessen hat die Stadt zusätzliche Aufnahmekapazitäten in zwei Gebäuden an der Reutherstraße geschaffen, in denen maximal bis zu 244 Flüchtlinge untergebracht werden können. Von dem Ausfall von Trainings- und Unterrichtsmöglichkeiten waren vor allem die Basketballer und Leichtathleten des HTV, die Handballer des FC Hennef 05 sowie die Gesamtschule Hennef-West betroffen.

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14. Oktober 2016, 00:00
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