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Kunst auf Burg Blankenberg

Vernissage am 9.8., 15.00 Uhr - Ausstellung: 9.8. - 4.10.

Nach 2012, 2013 und 2014 präsentieren in diesem Jahr zum vierten Mal Bildhauer ihre Werke auf der Hennefer Burg Blankenberg. In diesem Jahr mit Peter Grunewald, der auch Kurator der Ausstellung ist, Dirk Müller (Lohmar), Ralph Kleiner (Euskirchen), Martin Langer (Bornheim-Merten), Holger Hagedorn (Pulheim), Gilbert Floeck (Köln) und Roland Krämer (Rösrath). Die Vernissage findet statt am 9. August um 15.00 Uhr, für die Musikalische Gestaltung sorgt Roland Krämer mit dem Gong. Die Werke sind für die Dauer der Ausstellung immer dienstags bis sonntags von 10.00 bis 18.00 Uhr zu sehen.

Wichtige Hinweise: Die Parkplätze vor Ort sind begrenzt (Wanderparkplätze an der Burganlage und am Katharinenturm), die Veranstalter bitten daher darum, insbesondere bei der Vernissage mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu kommen. Die S-Bahn 12 hält am Haltepunkt Blankenberg, von dort ist man über den Fußweg in rund 20 Minuten in Stadt Blankenberg. Die Burg Blankenberg liegt im Übrigen an der Etappe 3 des Natursteigs Sieg sowie am Erlebnisweg „Burgweg" (Infos: http://www.siegtal.com/natursteig-sieg). Informationen über die Künstler und Links auf deren Internetseiten findet man unter http://www.hennef.de/kunstaufderburg.

Die Künstler

Peter Grunewald: Peter Grunewald wurde 1956 in Stadt Blankenberg geboren. Er ist der Kurator der Skulpturenausstellung und präsentiert auch selbst Werke auf der Burg. Nach einer Ausbildung zum Schreinermeister arbeitete er als Handwerker, als Berufsschullehrer und als Entwicklungshelfer in Papua Neuguinea. Er unternahm zahlreiche Reisen nach West-Afrika, in den Iran, in die USA, nach Mittelamerika, Haiti und Australien. Seine Werke waren bereits auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen, so unter anderem im Torhausmuseum Siegburg, im Alten Turm Niederkassel, bei der „Small Sculpture Singapur" und der „Kleinplastikbiennale Hilden" und unter anderem in Galerien in Köln, Hanau, Doetlingen und Grevenbroich und bei Tagen der offenen Tür in seinem Atelier in Siegburg.

Seine meist ironischen und immer tiefsinnigen, liebenswerten Skulpturen stehen unter dem Motto „Die Widrigkeiten des Lebens wie dessen Kürze, Langeweile, Gewalt, Gier, sind nur durch Humor zu ertragen." (http://www.peter-grunewald.de)

Dirk Müller: Dirk Müller, geboren 1959 in Köln, studierte an der FH Köln, Fachbereich Kunst und Design bei Prof. Strack (1987 Meisterschüler). Er ist freischaffender Maler und Bildhauer mit eigenem Atelier in Rösrath und stellt seine Werke seit 1990 national und international aus. Über seine Arbeit sagt er selber: „Jedes Kunstwerk erwächst aus der Faszination von Material, einem schlichten Holzstück oder Steinblock. Allmählich entwickelt sich eine Form, die immer eine figürliche ist. Hoch aufragende Körperschemen - oder auf kleine kompakte Formkörper konzentrierte Leibperspektiven, in denen auch einmal ein Moment von Erotik schwingt. Zeichnen im Raum. Das Material zumeist bis an die äußerste Grenze seiner Formbarkeit treiben; Aggressivität mischt sich mit einem Hauch zärtlicher Berührung." (http://www.zeichnenimraum.de)

Ralph Kleiner: Der Maler und Bildhauer Ralph Kleiner wurde 1963 in Freiburg geboren und studierte dort von 1986 bis 1988 Kunst an der Freien Akademie für Bildende Künste, ab 1988 bis 1994 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Michael Buthe, bei dem er 1994 Meisterschüler war. 1994 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Euskirchen, 1998 den Kulturpreis des Kreises Euskirchen. Zahlreiche Ausstellungen, Landart Projekte, sowie Skulpturen im öffentlichen Raum zeigen seine unermüdliche Schaffensfraft. In seinem Atelier in Euskirchen enstehen, neben der Malerei, die Skulpturen aus Holz, Stein und Metall. 2013 hat er bereits einmal an Kunst auf der Burg teilgenommen. Für die diesjährige Ausstellung wird er unter anderem die Installation mit dem Titel: „was man nicht sieht" aufbauen. (http://www.ralph-kleiner.de)

Martin Langer: Martin Langer wurde 1967 in Bagdad geboren, ist gelernter Orgelbauer und absolvierte von 1993 bis 1997 ein Studium der Bildhauerei an der Alanus-Hochschule Alfter bei Jochen Breme. 2000 gründete er den Kunsthof Merten. Seine Werke waren bei zahlreichen Ausstellungen zu sehen, so unter anderem 2014 im Skulpturenpark Schloss Stammheim, 2013 in der Galerie Westfalenhütte Dortmund, 2011 im Fraunhofer Institut Freiburg. Seine Skulpturen aus dem Zyklus „Könige und Königinnen" stellen ein Ideal des Strebens der Menschen nach innerer Entwicklung und Vervollkommnung dar. Sie sind aus verschiedenen Hölzern gefertigt, teils geschnitzt, fein geschliffen, mit der Axt behauen oder mit rauhem Sägeschnitt. Eine weitere Serie von „Hoheiten" ist aus Beton in Aufbautechnik geschaffen. Die aufrechten, erhabenen Gestalten sind zumeist farbig oder schwarz gefaßt, mitunter auch mit Blattgold belegt. (http://www.martin-langer.net)

Holger Hagedorn: Der Maler, Bildhauer und Landart-Künstler Holger Hagedorn wurde 1965 in Rees am Niederrhein geboren ist ist seit 1990 freischaffender Künstler. Er lebt und arbeitet in Puhlheim und hat seine Werke seit 1994 in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt, unter anderem in den Deutschen Botschaften in Kairo und Hanoi und 2011 in der Deutschen Botschaft in Paris. Seit den 1990er Jahren hat er zahlreiche Raum-Installationen und Edelstahlskulpturen geschaffen sowie Plastiken in Kombination mit Holzelementen. (http://www.holger-hagedorn.de)

Roland Krämer ist gelernter Schmiedemeister, (Lebens-)Künstler, Maler, Bildhauer, Musiker und betreibt mit seiner Frau Ma-La die Rösrather Kunstschmiede, wo seit über 20 Jahren immer wechselnde Ausstellungen zu sehen sind, so „Kunst in der Schmiede", eine Sommerausstellung freier Künstlerkollektive.

Gilbert Floeck, 1968 in Homburg an der Saar geboren, lebt seit 1970 in Köln, wo er als freischaffender Künstler und Sozialpädagoge tätig ist. Seine raumgreifenden, oft provokativen Installationen wurden unter anderem in Krefeld, Soest und Attendorn (Hochsauerlandkreis) gezeigt. Unverwechselbar sind seine Stahlskulpturen, die unter anderem im Skulpturenpark Schloss Stammheim zu sehen sind. Überregionale Bekanntheit erlangte er 2013 mit dem Figurenensemble „Deutzer Lichter", einer über 30 Meter langen und ca. 4 Meter hohen Installation auf dem Dach des Atelierhauses Kunstwerk e.V. in Köln. Bei Bei „Kunst auf der Burg" zeigt er das eigens für diese Ausstellung geschaffene Objekt „ONE WAY", eine naturbelasse, runde, zweieinhalb Meter messende Jute-Hülle gefüllt mit rund 10.000 Liter Chips aus Maisstärke, die mit einem Kokosseil an einem der Türme befestigt wird. Floeck sagt dazu: „Die pralle Fülle des Objektes steht für das menschliche Leben und den Wunsch des Menschen, der Natur seinen künstlichen Stempel aufzudrücken. Etwas zu hinterlassen, woran man sich erinnern kann, um nicht vergessen zu werden. Die Flüchtigkeit des Materials hingegen untergräbt diesen Wunsch und fokussiert den Zyklus des Lebens und seine Vergänglichkeit.

Das Objekt wurde so konzipiert, dass es sich unter dem Einfluss der Witterung allmählich zersetzt." (http://www.gilbert-floeck.de)

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
10. Juli 2015, 00:00
Autor
Rautenberg Media Redaktion