Sag uns, was los ist:

Keinerlei Berührungsängste

Eine zehnköpfige Schar aus dem Kindergarten St. Michael in Geistingen weilte zu einer Stippvisite im Pavillon des Altenzentrums „Helenenstift" in Geistingen.

Sie und die Erzieherinnen Stefanie Kirstges und Silke Nordstern freuten sich über diese Begegnung, an der sich auch die Betreuerinnen Gertrud Leitner und Elvira Eck (Sozialer Dienst) und Henrike Malazewski (Ergotherapie) beteiligten! Die Senioren/innen nahmen spontan die Kontakt miteinander auf. So fragten sie nach den Namen der Kinder, die überhaupt keine Berühungsängste zeigten. Die eine oder andere Großmutter stimmte die Lieder „Im Märzen der Bauer" oder „Die Vogelhochzeit" an. Die aufgeweckten Kinder sangen derweil munter mit. Elvira Eck sorgte dafür, dass man sich bei einem „Kennenlernspiel" noch näher kam. Alle warfen sich einen Wollfaden zu und nannten dazu Namen und Alter. Auf diese Weise wurde ein übergroßes Spinnennetz gesponnen. Ein schönes Symbol dafür, dass sich zwischen den beiden Generationen immer ein enges Band bildet.

Stefanie Kirstges nahm den Faden auf und ermunterte dazu, das Singspiel von der Spinne und den zehn Elefanten aufzuführen. Die Kinder eilten in die Mitte und reichten sich die Hände durch Beine und hüpften zum Refrain dazu. Das Singspiel endete damit, dass eine Spinne am Netz rüttelte und die riesigen Dickhäuter zu Boden fielen. Natürlich waren alle begeistert und klatschten den Takt dazu!

Begonnen hatte die Stippvisite mit dem Lied „Wir fangen jetzt an". Darin wird betont, dass jeder wichtig ist, weil jeder etwas Besonderes ist und kann! Elvira Eck brachte die erquickende Stunde durch das Ratespiel von den Tieren, die fliegen oder nicht fliegen können und mit dem Luftballonspiel auf den Höhepunkt. Eine wirklich köstliche Szenerie, die die Sinne betörte und Gemüter erhitzte. Man freut sich schon auf die nächste Begegnung!

Walter Dohr

SCHLAGWORTE:
Ort
Veröffentlicht
26. Juni 2015, 00:00
Autor