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Das "Nesthäkchen" feiert Geburtstag

33 Jahre 1. Hennefer Stadtsoldaten

(ul) Wochen und Monate werkelten und planten die 1. Soldaten der Stadt, renovierten und trainierten und luden schließlich am vergangenen Wochenende alle zum Mitfeiern und Laridah tanzen in die Kurhausstraße ein. Das "Nesthäkchen" unter den Hennefer Karnevalsgesellschaften wie Gratulant Jörg Steinhauer als amtierender Präsident "Komitee Hennefer Karneval" die 1. Hennefer Stadtsoldaten liebevoll nannte, beging die Feierlichkeiten zum 33-jährigen Jubiläum bereits am Samstag mit zahlreichen Gästen und mit noch zahlreicheren Ordensverleihungen und Festreden. 16.11 Uhr sollte es losgehen, doch typisch Stadtsoldaten, fiel die Begrüßung durch den Baas und Kommandant der Truppe Paul Jacobs zwar später, aber nicht weniger herzlich aus und darüber, dass damals aus dem losen Männerbund eine Familiengesellschaft des Hennefer Karnevals wurde, freute sich nicht nur der Baas, sondern auch die anderen Festredner an diesem Nachmittag. Und das waren, angefangen beim Bürgermeister Klaus Pipke, über Landrat Sebastian Schuster und Mario Wetzel als Bezirksvertreter des Bundes Deutscher Karneval noch viele andere. Wie Peter Lorber, bei dessen herrlichem Gedicht "Solche Männer gibt es nicht!" über das Wohl und Weh der Stadtsoldaten in der Tat der Kurpark viele Stund' gewackelt hat - allerdings an diesem Nachmittag vor Lachen. So verging die Zeit mit verdienten Ehrungen langjähriger Mitglieder und solcher, die in den letzten Monaten tatkräftig bei der Renovierung halfen und Geschenke gab es kleine wie große. Allen voran ein großer Besen vom Bürgermeister, der den Spieß einmal umdrehte. Passend zu seinem 10-Punkte-Forderungskatalog sollen die Stadtsoldaten mit eben diesem Besen zukünftig das tägliche Reinigen des Stadtsoldatenplatzes übernehmen. Des weiteren Kölsch zum Dienstschluss für die Stadtverwaltung, repräsentative Ehrengarde und Wachwechsel vor dem Rathaus, Rathauserstürmung im Sommer statt im kalten Winter mit Cocktails und Grillgut - bleibt abzuwarten, wie und wann die Hennefer Stadtsoldaten diese Forderungen umsetzen werden. Bis spät in die Nacht wurde noch ordentlich gefeiert und am Sonntag ging es bereits am Vormittag mit der Feldmesse und dem anschließenden Frühschoppen im Festzelt weiter, die musikalische Begleitung übernahmen dabei der Musikverein Allner sowie der Männergesangsverein Geistingen. Spektakulärer Höhepunkt der Jubiläumsfeier und rekordverdächtig war der Sonntagnachmittag als gegen 15.33 Uhr auf der Kurhausstraße nicht nur 111, sondern 228 Henneferinnen und Hennefer und Hund "Zorro" den Laridah, ursprünglich ein deutscher Militärmarsch von Max Hempel, vor mindestens genauso vielen Zuschauern auf einer Länge von rund 110 m tanzten. Sämtliche Hennefer KGs und noch viele Gratulanten mehr waren vertreten und so wurde sich beim zweiten Durchgang noch einmal mächtig ins Zeug gelegt, um diesen "Guinness-Buch-der-Rekorde-verdächtigen-Geburtstagstanz" unter viel Beifall perfekt auf die Kurhausstraße zu zaubern.

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26. August 2016, 00:00
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