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(ots) - Beamte der Kreispolizeibehörde Mettmann werden am Mittwoch (21. Dezember) in der Innenstadt von Heiligenhaus zum Thema Taschendiebstahl informieren. Hierzu teilt die Polizei folgendes mit: Weihnachten eilt mit großen Schritten auf uns zu. Weihnachtsfeiern, Weihnachtseinkäufe und Weihnachtsmärkte stehen auf unserem Tagesprogramm. Viele Menschen sind unterwegs und in den Straßen und Geschäften herrschen Hektik und Gedränge. Die Geldbörsen sind gut gefüllt, die Menschen sind unkonzentriert und abgelenkt. Für Taschendiebe sind das die idealen Arbeitsbedingungen. Taschendiebe suchen ganz bewusst die Enge auf Wochenmärkten, Weihnachtsmärkten und in den Geschäften. Sie arbeiten häufig arbeitsteilig zu zweit oder zu dritt. Der Erste lenkt das Opfer ab, indem er das Opfer anrempelt oder nach dem Weg oder der Uhrzeit fragt. Der zweite Täter bestielt das Opfer unbemerkt und gibt die Beute an einen Dritten weiter, der sich rasch entfernt. Selbst wenn das Opfer den Diebstahl bemerkt, ist der mit der Beute längst über alle Berge. Taschendiebe sind nicht immer sofort zu erkennen. Häufig sind auch ältere Frauen und junge Mädchen in diesem kriminellen Gewerbe aktiv. Die Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Mettmann wird daher am Mittwoch (21.12.) in der Heiligenhauser Innenstadt zum Thema Taschendiebstahl informieren und alle unachtsamen Bürgerinnen und Bürger sensibilisieren. Jeder Heiligenhauser, der allzu sorglos eine unverschlossene Tasche mitführt, muss damit rechnen, eine "Gelbe Karte gegen Leichtsinn" zu erhalten. Die Gelbe Karte soll eindrucksvoll vor Augen führen, dass anstelle der zivilen Polizeibeamten auch ein Taschendieb hätte zuschlagen können. Die Beamtinnen und Beamten der Kriminalprävention und der Polizeiwache Heiligenhaus werden neben den Gelben Karten aber auch kleine Einkaufsblöcke verteilen, auf denen zwischen den Zeilen Präventionstipps stehen. Als symbolträchtige Figur mit Wiedererkennungseffekt dieser Aktion dient ein Känguru, das seinen Beutel fest verschlossen hält. Die Überschrift TASCHENDIEBE AUFGEPASST richtet sich sowohl an alle Heiligenhauser Bürgerinnen und Bürger, als auch an die kriminellen Langfinger, denn die Polizei wird auch weiterhin versuchen, mit allen Mitteln den Taschendieben das Handwerk zu legen. Die Polizei im Kreis Mettmann gibt die folgenden Tipps gegen Taschendiebe • Führen Sie an Bargeld, EC- und Kreditkarten nur das Notwendigste mit sich • Lassen sie wertvolle Sachen und unwiederbringliche Erinnerungsstücke, beispielsweise ältere Fotos oder Schmuckstücke, lieber zu Hause • Tragen Sie Bargeld, EC- und Kreditkarten am Körper verteilt, möglichst in Gürteltaschen oder Brustbeuteln • Achten Sie bei einem Menschengedränge noch stärker auf Ihre Wertsachen • Halten Sie Ihre Handtasche stets geschlossen und lassen Sie diese nie unbeaufsichtigt • Rucksäcke, die auf dem Rücken getragen werden, sollten kein Geld oder Wertgegenstände enthalten, denn dort sind sie eine leichte Beute • Werden Sie bestohlen, dann bringen Sie sich bitte nicht selber in Gefahr - suchen sie bei anderen Passanten Schutz und Hilfe, indem Sie sie ansprechen • Sperren sie unverzüglich entwendete EC- und Kreditkarten (zentraler Sperrnotruf: 116 116) und erstatten Sie eine Strafanzeige Weitere Informationen erhalten Sie unter: Kriminalkommissariat Kriminalprävention und Opferschutz 40699 Erkrath, Sedentaler Straße 110 Telefon 02104 982 7500 Hinweise an die Medien: 1. Polizeiliches Bildmaterial zu dieser Mitteilung befindet sich in der Digitalen Pressemappe der KPB Mettmann, unter nachfolgend genannter Internetanschrift (Link), zum Download bereit und zur Veröffentlichung frei. 2. Medienvertreter sind herzlich eingeladen die Aktion der Polizei am 21.12.2011, in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr auf dem Heiligenhauser Rathausplatz zu begleiten. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Rathausplatz, wo auch das Infomobil der Polizei stehen wird.
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(ots) - In der Zeit vom Freitagmittag des 04.11., 12.30 Uhr, bis zum Montagmorgen des 07.11.2011, 08.00 Uhr, nutzten ein oder mehrere bislang unbekannte Straftäter die mehrtägige Abwesenheit der Bewohner, um in ein freistehendes Einfamilienhaus am Azaleenweg in Heiligenhaus einzubrechen. Scheinbar unbemerkt von Nachbarn oder anderen Zeugen gelangten der oder die Täter in den Garten des Hauses, wo eine Terrassentüre zur Küche des Hauses eingesetzter Werkzeuggewalt nicht Stand hielt. Was neben Schmuck aus dem so betretenen und wahrscheinlich komplett durchsuchten Haus verschwand, steht zur Zeit noch nicht abschließend fest. Bisher liegen der Heiligenhauser Polizei noch keine konkreten Hinweise auf den oder die Täter vor. Maßnahmen zur Spurensicherung wurden veranlasst, ein Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in einem Tatzusammenhang stehen könnten, nimmt die Polizei in Heiligenhaus, Telefon 02056 / 9312-6150, jederzeit entgegen. Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum besseren Einbruchschutz: 1. Schützen Sie Ihre Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen. Geprüfte Einbruch hemmende Beschläge in Kombination mit verschließbaren Griffen erhöhen den Einbruchschutz erheblich. 2. Mit Zeitschaltuhren verbundene Lampen, die sich insbesondere in der Dunkelheit der Vorabend- und frühen Abendstunden trotz Abwesenheit der Bewohner automatisch ein- und ausschalten, täuschen deren Anwesenheit vor und schrecken damit Einbrecher ab. 3. Einen guten Einbruchschutz bietet die soziale Kontrolle einer funktionierenden, wachsamen Nachbarschaft. Sprechen Sie im Haus oder in der Nachbarschaft auftretende unbekannte Personen an und fragen Sie, ob sie behilflich sein können. Damit holen Sie vermeintliche Straftäter schon im Vorfeld geplanter Straftaten aus ihrer gewollten Anonymität und signalisieren diesen ein hohes Risiko der Wiedererkennung und Identifizierung. Melden Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge und Beobachtungen unverzüglich an die Polizei. 4. Weitere Informationen zum Thema Einbruchschutz, unter dem Motto: "Riegel vor ! - Gemeinsam aktiv gegen Wohnungseinbruch.", erhalten Interessierte bei der Dienststelle Kriminalprävention/Opferschutz unter der Rufnummer 02104 / 982-7500.
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