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(ots) /- Samstagnachmittag (27.10.2018) haben sich zwei bislang unbekannte Täter in einem Wohnhaus an der Straße Kugelfangtrift gegenüber einem Ehepaar als Wasserwerker ausgegeben und trickreich Geld erbeutet. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte das Duo gegen 13:00 Uhr an der Tür der Senioren geklingelt und angegeben, den Wasserdruck in der Wohnung im zweiten Obergeschoss überprüfen zu müssen. Im weiteren Verlauf forderten die falschen Wasserwerker die 81-Jährige sowie ihren Ehemann (82 Jahre) auf, in das Badezimmer bzw. die Küche zu gehen und dort den Wasserhahn aufzudrehen. Nach etwa zehn Minuten verließ das Duo fluchtartig das Mehrfamilienhaus in unbekannte Richtung. Kurze Zeit später bemerkte das Ehepaar, dass die Trickdiebe aus einem Wohnzimmerschrank zwei Geldkassetten mit etwa 30 000 Euro entwendet hatten. Einer der Gesuchten ist etwa 1,70 Meter groß, schlank und spricht Hochdeutsch. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Jacke, einer Jeanshose, weißen Turnschuhen sowie einem dunklen Cappy. Sein Komplize ist etwas größer, von kräftiger Statur und hat kurze, schwarze Haare. Während der Tat trug er eine dunkelblaue Jacke, eine Jeans und schwarze Turnschuhe. Beide Männer sind zirka 20 bis 30 Jahre alt und von osteuropäischer Erscheinung. Zeugen, die Hinweise zu den falschen Wasserwerkern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden. /now, schie In diesem Zusammenhang gibt die Polizei folgende Tipps: - Lassen Sie nur Handwerker herein, die Sie selbst bestellt haben oder die durch die Hausverwaltung angekündigt wurden. - Das gilt auch für sogenannte "Notfälle" (z. B. Wasserschaden in dem Gebäude). - Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. - Falls möglich: Schauen Sie sich Personen vor dem Öffnen der Tür genau an, z. B. durch ein Fenster oder einen Spion. - Zeigen Sie niemanden, wo Sie Bargeld oder Wertgegenstände aufbewahren. - Rufen Sie bei einem Verdacht unverzüglich die Polizei unter 110 an.
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(ots) /- Dienstagabend, 11.09.2018, haben falsche Polizeibeamte am Vinnhorster Weg einen Senior um 34 000 Euro betrogen und sind mit ihrer Beute entkommen. Bisherigen Ermittlungen zufolge hatten die vermeintlichen Polizisten erstmals am Montagvormittag bei dem Rentner, der in Höhe Altenauer Weg wohnt, angerufen und ihm mitgeteilt, dass man Verdächtige festgenommen habe, die eine Liste bei sich hatten, auf der sein Name verzeichnet war. Weiterhin sagte der Anrufer, dass die Festgenommenen Kontakte zu seiner Bank hätten und eine Mitarbeiterin in den "Fall" verwickelt wäre. Aus diesem Grunde bat der Anrufer den Senior um Unterstützung bei den Ermittlungen, indem er Geld abheben und einem abholenden Polizeibeamten übergeben sollte. Der Mann tat wie geheißen und hob einen größeren Geldbetrag bei seiner Bank ab. Zusammen mit Bargeld, was er noch in seiner Wohnung hatte, übergab er die insgesamt 34 000 Euro am Dienstagabend gegen 22:00 Uhr dem angeblichen Polizisten, der an seiner Tür geklingelt hatte und anschließend mit der Beute in unbekannte Richtung verschwand. Als die vermeintlichen Ermittler das Geld nicht wie versprochen wenig später zurückbrachten, wurde der Betrogene schließlich misstrauisch und wählte den Notruf. Der gesuchte Abholer ist zirka 30 bis 35 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von sportlicher Figur. Bekleidet war der Dunkelhaarige u. a. mit einem hellen Hemd und Turnschuhen. Hinweise bitte an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555. /pfe, schie In diesem Zusammenhang rät die Polizei: Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren Vermögensverhältnissen, Kontoverbindungen oder anderen persönlichen Daten - Polizeibeamte erfragen personenbezogene Daten niemals am Telefon! Lassen Sie sich durch trickreich aufgetischte Lügengeschichten nicht einschüchtern oder gar verängstigen. Gehen Sie in keinem Fall auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen ein! Überprüfen Sie sorgfältig Polizeiausweise und fragen Sie im Zweifel bei Ihrer örtlichen Dienststelle nach. Lassen Sie keine Fremden in Ihr Haus bzw. Ihre Wohnung! Setzen Sie sich mit Ihrer örtlichen Dienststelle in Verbindung, wenn Sie einen Anruf von einem mutmaßlichen Polizisten erhalten haben oder wählen Sie den Notruf! Klären Sie als Bankmitarbeiter bei Verdachtsfällen im Rahmen Ihrer Möglichkeiten Ihrer Kundinnen und Kunden auch über diese Masche auf und informieren Sie noch vor Auszahlung auffällig hoher Geldsummen die Polizei!
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