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Landesweite Alkohol- und Drogenkontrollen Polizei ahndet zahlreiche Verstöße

(ots) - Die Polizei Niedersachsen hat zwischen dem 28.02. und dem 06.03.2011 landesweite Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Alkohol- und Drogendelikten im Straßenverkehr durchgeführt. Die Beamten haben mehr als 15 000 Fahrzeuge kontrolliert und dabei zahlreiche Verstöße festgestellt.

Alkohol- und Drogeneinfluss zählen nach wie vor zu den häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle mit Getöteten und Verletzten. Fahrer, die betrunken und unter Betäubungsmitteleinfluss am Steuer erwischt werden, müssen im Falle einer Verurteilung mit gravierenden Folgen - etwa einem Fahrverbot, einem Eintrag ins Strafregister oder kostenintensiven medizinisch-psychologischen Gutachten - rechnen. Insbesondere der Konsum illegaler Drogen im Straßenverkehr hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. In erster Linie handelte es sich um junge Fahrer.

Zwischen dem 28.02. und dem 06.03.2011 kontrollierten 1 451 niedersächsische Polizeibeamte insgesamt 15 361 Fahrzeuge. Dabei gingen den Ermittlern 212 Fahrer ins Netz, die alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss hinter dem Lenkrad saßen. 36 von ihnen mussten ihren Führerschein noch am Kontrollort abgeben. 231 Verkehrsteilnehmer müssen sich wegen anderer Delikte - in erster Linie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz oder Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz - verantworten. Darüber hinaus ahndeten die Beamten insgesamt 1 148 Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Allein im Zuständigkeitsbereich der PD Hannover kontrollierten 87 Polizisten insgesamt 1 439 Fahrer. Die Ermittler führten 135 Atemalkohol- und zehn Drogenvortests durch. Neun Verkehrsteilnehmer standen unter Drogen- oder Alkoholeinfluss. Sechs von ihnen wurde eine Blutprobe entnommen. Fünf Fahrer waren ohne Fahrerlaubnis unterwegs - gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Beamten der PD Hannover stellten zudem 125 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten fest.

Besonderheiten: Im Stadtgebiet Oldenburg wurde am 04.03. gegen 21:40 Uhr ein 46 Jahre alter PKW-Fahrer gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,85 Promille, dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Die Ermittler stellten seinen Führerschein und die Fahrzeugschlüssel sicher. Zehn Stunden später fiel der gleiche Fahrzeugführer nochmals auf, weil er - offenbar mit einem Ersatzschlüssel - seinen PKW nach Hause fahren wollte. Dieses Mal hatte der Mann eine Atemalkoholkonzentration von 1,68 Promille und musste erneut eine Blutprobe abgeben. Weitere zwei Stunden darauf versuchte er abermals, sein Auto wegzufahren. Folge: Eine weitere Blutprobenentnahme, Sicherstellung des Fahrzeugs und Ingewahrsamnahme des Mannes zur Ausnüchterung sowie der Verhinderung weiterer Verkehrsstraftaten. Das höchste Atemalkoholergebnis wurde bei einem 34-jährigen Autofahrer im Bereich Wolfburg gemessen - die Beamten stoppten ihn mit 2,92 Promille. / ste, schie

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Veröffentlicht
08. März 2011, 08:46
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