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(ots) /- Bei Fahrerflucht drohen hohe Geldstrafen und in schweren Fällen auch eine Freiheitsstrafe. Außerdem kann dem Fahrer der Führerschein entzogen werden. Trotzdem versuchten sich am Wochenende im Landkreis Hameln-Pyrmont gleich mehrfach Verkehrsteilnehmer nach Unfällen aus ihrer Verantwortung zu ziehen. Fünf Unfallflüchtige konnten jedoch dank der Hinweise von Zeugen ermittelt werden. In Hameln kam es bereits in der Nacht auf Samstag (26.05.2018) gegen 01:45 Uhr zu einer Verkehrsunfallflucht. Auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants in der Zinngießerstraße beschädigte ein Fahrer beim Ausparken seines VWs einen geparkten Opel. Nach einem kurzen Stopp fuhr der Fahrer des Unfallwagens davon. Dieses konnte von Zeugen beobachtet werden. Auch ein Kennzeichen hatten sie sich gemerkt. Das verursachende Fahrzeug konnte am nächsten Tag durch die Polizei Hameln angetroffen werden. Weiter ging es am Sonntag (27.05.2018) gegen 12:55 Uhr in der Langen Straße in Hessisch Oldendorf. Auch hier hatte ein 30-jähriger Hamelner Probleme mit dem Einparken und fuhr mit seinem VW-Kombi gegen eine Granitpalisade. Diese knickte gegen eine Straßenlaterne. Auch die Laterne wurde durch die Kraft des Autos eingebogen. Durch gleich mehrere Zeugen konnte beobachtet werden, wie der Fahrer ausstieg und den Schaden begutachtete. Anschließend fuhr er davon. Durch einen Anwohner wurde dann die Polizei verständigt. Ebenfalls am Sonntag, gegen 17:30 Uhr, fuhr eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes, während der Verrichtung ihrer Arbeit im Schlesierweg in Hameln, gegen einen geparkten Mitsubishi. Ein Nachbar des Geschädigten beobachtete den Unfall und merkte sich das Kennzeichen. Hierdurch konnte die 55-jährige Unfallfahrerin schnell ermittelt werden. Zwei weitere Taten in Bad Pyrmont waren bereits am Freitag (25.05.2018) angezeigt worden. Gegen 15:00 Uhr fuhr ein Busfahrer in der Bathildisstraße gegen ein Verkehrsschild. Der 62-Jährige fuhr anschließend weiter. Durch einen Zeugen wurde die Polizei verständigt. Die Polizisten konnten mit Hilfe der Buszentrale den Fahrer ermitteln. Kurze Zeit später, gegen 16:50 Uhr, wurden die Beamten der Polizeistation Bad Pyrmont dann in die Pyrmonter Straße gerufen. Hier hatte eine Anwohnerin beobachtet, wie ein Lkw gegen den Spiegel eines geparkten Transporters gefahren war. Sie merkte sich das Kennzeichen und informierte die Polizei. Diese konnte den 51-jährigen Verursacher aus dem Kreis Lippe ermitteln. Insgesamt kam es allein durch diese Verkehrsunfälle zu Schäden über 2500,- Euro. Den aufmerksamen Zeugen ist es zu verdanken, dass die Geschädigten nicht auf diesen Kosten sitzenbleiben. Gegen alle Unfallverursacher wurden Strafverfahren wegen des Unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet.
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(ots) - (Hameln) Seit dem 30.07.2015 versuchen die Ermittler der Hamelner Polizei nach einem Fahrraddiebstahl die Eigentümerin eines am Tatort zurückgelassenen Damenfahrrades ausfindig zu machen. In der Nacht von Mittwoch, 29.07., auf Donnerstag, 30.07.2015, wurde in der Fischbecker Straße ein Fahrrad entwendet, das mit einem Fahrradschloss an einem Verkehrsschild gesichert vor dem dortigen Mehrfamilienhaus stand. Am Donnerstagmorgen musste der 20-jährige Eigentümer feststellen, dass das Fahrrad, ein blau-weißes McKenzie Mountainbike, nicht mehr dort stand. Stattdessen befand sich an dieser Stelle nun ein ihm unbekanntes Fahrrad, ein rotes Damenfahrrad der Marke "Torrek Cityline". Bisher ist zu diesem Fahrrad keine Diebstahlanzeige eingegangen, so dass die Ermittler nun anhand eines Fotos des Damenfahrrades die Eigentümerin suchen. Hinweise nimmt die Polizei Hameln unter Tel. 05151/933-222 entgegen. Derzeit häufen sich wieder Fälle, in denen Fahrräder geklaut oder für kurze Fahrten missbräuchlich benutzt werden. Daher wiederholt einige Hinweise und Tipps der Polizei: Fahrraddiebstähle werden teilweise durch eine fehlende oder eine schlechte Sicherung (Billigschlösser) begünstigt. Häufig werden Fahrräder mit zwar wirksamen Schlössern abgeschlossen, jedoch nicht angeschlossen. Das heißt, sie können mühelos weggetragen werden. Vor allem Abschreckung schützt vor Fahrradklau. Dafür eignen sich insbesondere stabile Bügelschlösser und Panzerkabel. Für ein passendes Schloss sollten rund zehn Prozent des Fahrradpreises eingerechnet werden. Je teurer und leichter ein Rad ist, umso schwerer und teurer sollte auch ein adäquates Schloss sein. Entscheiden Sie sich bei Ketten, Bügeln und Schlössern in jedem Fall für "geprüfte Qualität" und für hochwertiges Material wie durchgehärteten Spezialstahl und massive Schließsysteme. Viele Hersteller bieten ihre Produkte farblich gekennzeichnet nach Sicherungsklassen an. Wählen Sie ein Fahrradschloss, das aus durchgehärtetem Spezialstahl hergestellt ist und mit einem massiven Schließsystem ausgerüstet ist. Haben Sie Ihr Fahrrad nach Möglichkeit immer im Blick. Schließen Sie den Rahmen und beide Räder stets an fest verankerte Gegenstände an. Weitere Infos zum Thema unter: www.polizei-beratung.de/themen-und- tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-von-zweiraedern/sicherung-von- zweiraedern.html Ein polizeilicher Fahrradpass hilft, gestohlene Räder zweifelsfrei zu identifizieren, den Täter zu überführen und den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen. Im Pass sind neben Rahmennummer und Codierung auch Name und Anschrift des Radbesitzers notiert. Darüber hinaus gehört ein Foto des Fahrrads dazu. Der vollständig ausgefüllte Pass sollte sicher aufbewahrt werden. Den Fahrradpass gibt es als Printversion, aber auch als kostenlose App für iPhones sowie Android-Smartphones. Vorteil der App: Es können alle Daten, die zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer wichtig sind, problemlos gespeichert werden: die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, zum Beispiel um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können. Und: Der Radbesitzer hat die Daten auf dem Smartphone immer dabei. Weitere Infos zur Fahrradpass-App: www.polizei-beratung.de/themen- und-tipps/diebstahl-und-einbruch/diebstahl-von-zweiraedern/fahrradpas s-app.html
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