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Rucksack im Zug vergessen - Ehrlicher Finder meldet sich

(ots) - Am Samstag, gegen 22.30 Uhr erhielt die Bundespolizei einen Einsatz im Zug von Westerland nach Husum. Ein Reisender hatte nach der Abfahrt in Niebüll die Zugtoilette aufgesucht, sein Reisegepäck jedoch auf dem Sitz unbeaufsichtigt stehen lassen. Bei der Rückkehr war der Rucksack mit Personalausweis, Wohnungsschlüssel, Handy und Kreditkarten weg. Der Mann fuhr mit dem Zug weiter bis nach Husum und suchte mit Hilfe des Zugbegleiters nach dem Gepäckstück. Bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Husum befragte die eingesetzte Streife der Bundespolizei den Mann zum Sachverhalt und fuhr ihn schließlich nach Hause, damit er dort die Kreditkarten sperren lassen konnte.

Die Bundespolizisten waren gerade im Begriff die Strafanzeige gegen Unbekannt aufzunehmen, als ein PKW auf das Grundstück des Geschädigten fuhr. Es stellte sich heraus, dass ein 24-jähriger Mann aus Langenhorn (Kreis Nordfriesland) den Rucksack als herrenlos an sich genommen aber aufgrund der kurzen Aussteigezeit in Langenhorn diesen nicht an den Zugbegleiter übergeben konnte.

Da Identitätspapiere im Gepäckstück waren, hatte der Finder sich sofort auf den 10 km langen Weg gemacht um das "Fundgut" an den 44-jährigen Eigentümer auszuhändigen. Dieser freute sich und spendierte einen Finderlohn.

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Veröffentlicht
10. September 2012, 10:09
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