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(ots) /- Tatzeit: 16.02.2019, 01:04 Uhr Tatort: Hamburg-Altona, Max-Brauer-Allee/ Große Bergstraße Beamte der Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) haben bereits gestern in den frühen Morgenstunden einen 27-jährigen Pkw-Fahrer vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und ohne gültiger Fahrerlaubnis ein Kraftfahrzeug geführt zu haben. Die Beamten des Funkstreifenwagen Vera West 41 befanden sich in der Max-Brauer-Allee und wollten im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle einen Renault Twingo anhalten und überprüfen. Der Fahrer des Renaults reagierte auf die Anhaltesignale nicht, fuhr weiter und entzog sich so der Kontrolle. Auf der Flucht überfuhr der Fahrer mehrere rotanzeigende Ampeln. Mehrere Verkehrsteilnehmer mussten ihre Fahrzeuge abbremsen bzw. ausweichen, um Zusammenstöße zu vermeiden. In der Palmaille fuhr das flüchtige Fahrzeug plötzlich in eine Tiefgarage. Als der Fahrer die Garage wieder mit dem Pkw verlassen wollte, war die Ausfahrt bereits durch Funkstreifenwagen gesperrt. Der Fahrer sprang aus dem Twingo und flüchtete zu Fuß weiter. Er konnte jedoch kurze Zeit später durch die eingesetzten Beamten vorläufig festgenommen werden. Bei dem 27-jährigen Deutschen stellten die Polizeibeamten Betäubungsmittel sowie "Kunsturin" sicher. Die weiteren Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Tatverdächtige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Er wurde im Anschluss zwecks Entnahme einer Blutprobe zum Polizeikommissariat 21 gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 27-Jährige entlassen. Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und des Handelns mit Betäubungsmitteln eingeleitet. Das Tatfahrzeug wurde sichergestellt. Schö.
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(ots) /- Zeit: 09.01.2019 bis 16.01.2019 Ort: Hamburger Stadtgebiet sowie umliegende Bundesautobahnen (BAB) Die Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) führte mit vier ProViDa-Fahrzeugen (Proof-Video-Data) im genannten Zeitraum zielgerichtete Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen und aggressivem Fahrverhalten von Fahrzeugführern durch. Insgesamt wurden 329 Fahrzeuge und 336 Personen überprüft. Die mit Mess- und Kamerasystemen ausgerüsteten zivilen Fahrzeuge dokumentierten insgesamt 170 Geschwindigkeits- oder Abstandsverstöße, für welche die Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Insgesamt kam es zu folgenden Verkehrsstraftaten: - 6 x Trunkenheit im Straßenverkehr - 1 x Straßenverkehrsgefährdung - 1 x verbotenes Kraftfahrzeugrennen - 6 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 1 x Verstoß Pflichtversicherungsgesetz - 2 x Besitz von Betäubungsmitteln Darüber hinaus wurden nachstehende Ordnungswidrigkeiten geahndet: - 206 x Geschwindigkeitsüberschreitung - 14 x Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln - 4 x Unterschreitung des Sicherheitsabstandes (vier davon mit Fahrverbot) - 20 x missbräuchliche Benutzung eines Mobiltelefons - 13 x Rotlichtverstöße - 3 x sonstige Bußgelder Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung betrug 101 km/h. Ein 25-jähriger Deutscher befuhr mit seinem Pkw Ford Kuga bei strömenden Regen die BAB 7 (Höhe AS Bahrenfeld) mit 181 km/h statt der zulässigen 80 km/h. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 1.360 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot von drei Monaten. Am vergangenen Freitag stellen die Beamten eine Geschwindigkeitsüberschreitung im Elbtunnel der BAB 7 fest. Der 42-jährige Fahrer fuhr mit seinem Pkw Dacia 120 km/h statt der zulässigen 80 km/h. Zudem konnten wiederholt massive Unterschreitungen der erforderlichen Sicherheitsabstände festgestellt werden. Eine Überprüfung des Fahrers ergab eine THC-Intoxikation. Des Weiteren wurden im Fahrzeug Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Ebenfalls aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung (125 km/h statt 60 km/h auf der Wilhelmsburger Reichsstraße) überprüften die Beamten einen 26-jährigen Montenegriner. Dieser zeigte körperliche Auffälligkeiten, die auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln hindeutete. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC und Kokain. Außerdem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, da diese ihm bereits entzogen worden war. Ein 22-jähriger Portugiese, welcher erst seit Juni 2018 im Besitz einer Fahrerlaubnis war, befuhr mit einem VW Caddy die Wilhelmsburger Reichsstraße mit 102 km/h statt zulässigen 60 km/h. Auch dieser stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei einem Drogenschnelltest versuchte er, den Urinbecher mit Speichel zu füllen. Auf der Friedrichsgaber Straße in Höhe der AS Stillhorn (BAB 7) fiel ein BMW auf, der in Schlangenlinien fuhr. Ein anschließender Atemalkoholtest beim 36-jährigen Deutschen ergab einen Wert von 1,74 Promille. Zudem zeigte der Fahrer einen libyschen Führerschein vor, der aufgrund des langwierigen Wohnsitzes in Deutschland hätte umgeschrieben werden müssen. Es besteht somit der Verdacht, dass er ohne die erforderliche Fahrerlaubnis fuhr. Zu einem Beinahunfall ist es auf der BAB 7 zwischen AS Schnelsen und AD Nordwest gekommen, als ein 23-jähriger Deutscher unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und unter überhöhter Geschwindigkeit nicht mehr in der Lage war, sein Fahrzeug sicher zu führen. Er überfuhr mehrfach Begrenzungslinien und kollidierte bei einem abrupten Überholmanöver fast mit der Mittelleitplanke. Es wurde ihm eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefertigt. Eine Strafanzeige wegen eines illegalen Fahrzeugrennens wurde gegen einen 25-jährigen Deutschen gefertigt, der zuvor die Elbbrücken Richtung Süden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr und mehrfach Fahrzeuge rechts überholte. Er führte mehrfach zum Teil über vier Fahrstreifen Fahrstreifenwechsel durch und beschleunigte dabei sein Fahrzeug stark. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt waren 22 Beamte eingesetzt. Die Polizei wird auch in Zukunft zielgerichtete Maßnahmen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen. Th.
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