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(ots) /- Zeit: 09.01.2019 bis 16.01.2019 Ort: Hamburger Stadtgebiet sowie umliegende Bundesautobahnen (BAB) Die Verkehrsdirektion Innenstadt/West (VD 2) führte mit vier ProViDa-Fahrzeugen (Proof-Video-Data) im genannten Zeitraum zielgerichtete Verkehrskontrollen zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen und aggressivem Fahrverhalten von Fahrzeugführern durch. Insgesamt wurden 329 Fahrzeuge und 336 Personen überprüft. Die mit Mess- und Kamerasystemen ausgerüsteten zivilen Fahrzeuge dokumentierten insgesamt 170 Geschwindigkeits- oder Abstandsverstöße, für welche die Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Insgesamt kam es zu folgenden Verkehrsstraftaten: - 6 x Trunkenheit im Straßenverkehr - 1 x Straßenverkehrsgefährdung - 1 x verbotenes Kraftfahrzeugrennen - 6 x Fahren ohne Fahrerlaubnis - 1 x Verstoß Pflichtversicherungsgesetz - 2 x Besitz von Betäubungsmitteln Darüber hinaus wurden nachstehende Ordnungswidrigkeiten geahndet: - 206 x Geschwindigkeitsüberschreitung - 14 x Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln - 4 x Unterschreitung des Sicherheitsabstandes (vier davon mit Fahrverbot) - 20 x missbräuchliche Benutzung eines Mobiltelefons - 13 x Rotlichtverstöße - 3 x sonstige Bußgelder Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung betrug 101 km/h. Ein 25-jähriger Deutscher befuhr mit seinem Pkw Ford Kuga bei strömenden Regen die BAB 7 (Höhe AS Bahrenfeld) mit 181 km/h statt der zulässigen 80 km/h. Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von 1.360 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister sowie ein Fahrverbot von drei Monaten. Am vergangenen Freitag stellen die Beamten eine Geschwindigkeitsüberschreitung im Elbtunnel der BAB 7 fest. Der 42-jährige Fahrer fuhr mit seinem Pkw Dacia 120 km/h statt der zulässigen 80 km/h. Zudem konnten wiederholt massive Unterschreitungen der erforderlichen Sicherheitsabstände festgestellt werden. Eine Überprüfung des Fahrers ergab eine THC-Intoxikation. Des Weiteren wurden im Fahrzeug Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Ebenfalls aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung (125 km/h statt 60 km/h auf der Wilhelmsburger Reichsstraße) überprüften die Beamten einen 26-jährigen Montenegriner. Dieser zeigte körperliche Auffälligkeiten, die auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln hindeutete. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC und Kokain. Außerdem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, da diese ihm bereits entzogen worden war. Ein 22-jähriger Portugiese, welcher erst seit Juni 2018 im Besitz einer Fahrerlaubnis war, befuhr mit einem VW Caddy die Wilhelmsburger Reichsstraße mit 102 km/h statt zulässigen 60 km/h. Auch dieser stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei einem Drogenschnelltest versuchte er, den Urinbecher mit Speichel zu füllen. Auf der Friedrichsgaber Straße in Höhe der AS Stillhorn (BAB 7) fiel ein BMW auf, der in Schlangenlinien fuhr. Ein anschließender Atemalkoholtest beim 36-jährigen Deutschen ergab einen Wert von 1,74 Promille. Zudem zeigte der Fahrer einen libyschen Führerschein vor, der aufgrund des langwierigen Wohnsitzes in Deutschland hätte umgeschrieben werden müssen. Es besteht somit der Verdacht, dass er ohne die erforderliche Fahrerlaubnis fuhr. Zu einem Beinahunfall ist es auf der BAB 7 zwischen AS Schnelsen und AD Nordwest gekommen, als ein 23-jähriger Deutscher unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und unter überhöhter Geschwindigkeit nicht mehr in der Lage war, sein Fahrzeug sicher zu führen. Er überfuhr mehrfach Begrenzungslinien und kollidierte bei einem abrupten Überholmanöver fast mit der Mittelleitplanke. Es wurde ihm eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gefertigt. Eine Strafanzeige wegen eines illegalen Fahrzeugrennens wurde gegen einen 25-jährigen Deutschen gefertigt, der zuvor die Elbbrücken Richtung Süden mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr und mehrfach Fahrzeuge rechts überholte. Er führte mehrfach zum Teil über vier Fahrstreifen Fahrstreifenwechsel durch und beschleunigte dabei sein Fahrzeug stark. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Insgesamt waren 22 Beamte eingesetzt. Die Polizei wird auch in Zukunft zielgerichtete Maßnahmen durchführen, um die Sicherheit auf Hamburgs Straßen zu erhöhen. Th.
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(ots) /- Zeit: 31.01.2018, 01:00 Uhr Ort: Hamburg-St. Pauli, Hamburger Berg/Seilerstraße Nach einer Verkehrsunfallflucht mit anschließender Straßenverkehrsgefährdung ist in den frühen Morgenstunden ein 35-jähriger Afghane durch einen Schuss eines Polizeibeamten am Arm verletzt worden. Die weiteren Ermittlungen übernahmen das Dezernat für Interne Ermittlungen (DIE) und der Verkehrsunfalldienst Innenstadt/West (VD 2). Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen verursachte der unter Alkoholeinfluss stehende 35-Jährige beim Einparken mit seinem Pkw Daimler Chrysler einen Verkehrsunfall im Hamburger Berg. Als Zeugen den Fahrer, der inzwischen ausgestiegen war, hierauf ansprachen und die in der Nähe befindlichen Polizeibeamten informierten, setzte sich der 35-Jährige erneut in sein Fahrzeug und versuchte zu flüchten. Hierbei beschleunigte er sein Fahrzeug stark in Fahrtrichtung Seilerstraße und fuhr direkt auf die herannahenden Polizeibeamten zu. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, mussten ein Zeuge sowie die Beamten zur Seite springen. Ein 41-jähriger Beamte machte von seiner Schusswaffe Gebrauch und verletzte den 35-Jährigen am Arm. Der 35-Jährige setzte seine Flucht weiterhin fort und fuhr kurz vor der Einmündung zur Simon-von-Utrecht Straße auf einen verkehrsbedingt haltenden Pkw Opel auf, welcher wiederrum auf den vor sich befindlichen Pkw Ford Mondeo geschoben wurde. Hierbei wurde ein 23-jähriger Insasse leicht verletzt. Der 35-Jährige wurde am Unfallort schließlich von den Polizeibeamten vorläufig gestellt und vorläufig festgenommen. Er wurde medizinisch Erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert, wo er nach einer Operation stationär aufgenommen wurde. Es bestand keine Lebensgefahr. Der Daimler Chrysler wurde sichergestellt. Die Ermittlungen des DIE und des Verkehrsunfalldienstes dauern an. Th.
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