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(ots) /- Deutschland übergibt Vorsitz an Italien Vom 11. bis 14. September 2018 fand die 10. Plenary Conference des European Coast Guard Functions Forum (ECGFF) in Hamburg statt. Das ECGFF wurde 2009 gegründet und ist ein Forum der mit Küstenwach- und -schutzaufgaben betrauten Behörden und Organisationen der Mitgliedstaaten der europäischen Union und assoziierten Schengen Staaten. Ein Jahr nahmen die Bundespolizei und der Zoll den deutschen Vorsitz gemeinsam wahr. Nun hieß es Bilanz zu ziehen und einen Ausblick auf das kommende Jahr zu geben. Insgesamt 105 Teilnehmer aus 22 Mitgliedsstaaten des ECGFF trafen sich zu einem regen Meinungs- und Informationsaustausch sowie zu Fragen der zukünftigen Zusammenarbeit der Küstenwachbehörden. Als Beobachter nahmen China und die Türkei teil. Im Laufe der Konferenz stellten sich internationale Foren wie das North Atlantic Coast Guard Forum, das Black Sea Littoral States Border / Coast Guard Agencies Cooperation Forum, das North Pacific Coast Guard Forum und das Mediterranean Coast Guard Forum vor. Ein besonders wichtiger Punkt des Plenary war die weitere Zusammenarbeit des ECGFF mit Frontex (Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache), der European Maritime Safety Agency und der European Fisheries Control Agency (EFCA). Vertreter aller Agenturen unterstrichen deren Bedeutung für die Sicherheit im Seeverkehr in Europa. Abgerundet wurde das Programm mit einem Besuch der Elbphilharmonie und des Hamburger Rathauses. Hier wurden die Teilnehmer durch den Ersten Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg herzlichst begrüßt. Bei einem Openship an Bord der Schiffe von Bundespolizei, Zoll und der EFCA konnten die Besatzungen die Einsatzmöglichkeiten den Teilnehmern der Konferenz präsentieren. Zum Abschluss der Konferenz übergab Deutschland am heutigen Freitag den Vorsitz an die italienische Coast Guard und Guardia di Finanzia.
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(ots) - Zeit: 10.09.2012, 14:30 Uhr Ort: Hamburg-Neustadt, Neanderstraße 20, Hotel Lindner am Michel Am kommenden Montag findet in Hamburg der Hafensicherheits-Kongress "World Port Security Summit 2012" (WPSS) statt. Die im Zweijahresrhythmus stattfindende Zusammenkunft fand im Jahr 2006 in Shanghai, 2008 in Hongkong und 2010 in Los Angeles statt. Die Konferenz dient dem internationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch auf dem Gebiet der Hafensicherheit. Teilnehmen werden hochrangige Fachleute, die für die Sicherheit in den bedeutendsten Häfen der Welt verantwortlich sind. Zur Eröffnung des WPSS 2012 spricht Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz. Hintergrund: Terroranschläge auf das Schiff der U.S. Marine "USS-Cole" im Hafen von Aden im Jahr 2000, die Entführung des Luxusliners "Achille-Lauro" 1985 und letztlich die Anschläge auf das World Trade Center 2001 führten zu weltweiten Antiterrormaßnahmen im internationalen Seeverkehr. Seit 2004 ist es nicht mehr möglich, z. B. ungehindert Containerterminals und/oder Schiffe im Hafen zu betreten. Erst nach Anmeldung und Kontrolle darf man begleitet das Gelände oder Schiff betreten. Dies ist nur eine von vielen Sicherheitsmaßnahmen, die mittlerweile durchgeführt werden müssen. Geregelt wird dies durch den sogenannten ISPS-Code, dem International Ship and Port Facility Security-Code, Internationales Übereinkommen zur Abwehr terroristischer Gefahren auf Schiffen und Hafenanlagen. Hier finden sich sämtliche Sicherheitsstandards für Schiffe und Häfen, die es international zu beachten gilt. Vergleichbar ist dies mit Sicherheitsstandards, wie sie z. B. jeder von Flughäfen kennt. Auch Gepäck von Kreuzfahrtpassagieren wird deshalb wie am Flughafen durchleuchtet. Die Maßnahmen müssen den entsprechenden örtlichen Gegebenheiten und Umständen der Hafenanlagen angepasst sein. Jedes Land und jeder Hafen hat andere Grundvoraussetzungen zur Umsetzung. Weltweit ergeben sich deshalb ständig neue Erkenntnisse, Möglichkeiten und Erfahrungen. Überwacht wird die Einhaltung der Vorschriften im Hamburger Hafen durch die Wasserschutzpolizei mit Unterstützung der Hamburg Port Authority (HPA). In anderen Ländern der Erde sind andere Stellen zuständig, aber immer sind es offizielle Behörden, die die Einhaltung des ISPS Codes überwachen. Der "World Port Security Summit" ist die behördliche Plattform, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, Wissen weiterzugeben, Probleme zu erörtern und zu analysieren, um Lösungen zu entwickeln und andere Ideen aufzunehmen. Hochrangige Behördenvertreter aus Oman, Saudi Arabien, China (Shanghai), Hongkong, Malaysia, Guatemala, Brasilien, Namibia, Angola, Israel, Australien, USA und vielen europäischen Ländern sind auf der Konferenz vertreten. Fachvorträge befassen sich mit neuesten Erkenntnissen aus Forschung, aktuellen Ereignissen und auch unkonventionellen Lösungen zur Optimierung der Sicherheitsmaßnahmen. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an dieser Konferenz als Zuhörer teilzunehmen. Anmeldungen bis Freitag, 7.09.2012, 12:00 Uhr unter der Rufnummer 040/4286-58888 oder per Mail an polizeipressestelle@polizei.hamburg.de. Sch.
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