Sag uns, was los ist:

(ots) Tatzeit: 07.02.2020, 18:30 Uhr bis 09.02.2020, 16:10 Uhr Tatort: Hamburg-Barmbek-Süd, Von-Essen-Straße Gestern Nachmittag wurde eine 22-Jährige in Barmbek-Süd in ihrer elterlichen Wohnung zunächst von ihrer Mutter tätlich angegriffen und danach auch von ihrem Vater und zwei Brüdern mit Messern bedroht. Nach ersten Erkenntnissen war die libanesischstämmige Familie offenbar mit dem Lebensstil der 22-Jährigen nicht einverstanden, woraufhin die Angehörigen der jungen Frau am Freitag das Handy weggenommen und sie seitdem außerhalb ihrer Arbeitszeiten in ihrem Zimmer eingesperrt haben sollen. Als die Geschädigte gestern Nachmittag von ihrer Arbeitsstelle zurückkehrte, attackierte zunächst ihre 44-jährige Mutter sie mit einem bislang unbekannten spitzen Gegenstand, wodurch sie oberflächliche Verletzungen an der Schulter erlitt. Als daraufhin auch ihr 53-jähriger Vater und ihre 19- und 21-jährigen Brüder hinzukamen, flüchtete die Frau aus einem Fenster der Erdgeschosswohnung. Auf der Straße machte die Frau durch laute Hilferufe auf sich aufmerksam, woraufhin zahlreiche Passanten umgehend die Polizei alarmierten. Sowohl hinzugeeilte Passanten als auch die eintreffenden Polizeibeamten wurden in der Folge durch die aggressiv auftretenden Brüder bedroht. Die Beamten nahmen sowohl die beiden als auch ihre Eltern vorläufig fest. Mangels Haftgründen wurden alle Festgenommenen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Polizei entlassen. Die Geschädigte wurde zur Behandlung ihrer nicht lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Anschließend wurde sie an einem der Familie unbekannten Ort untergebracht. Die Ermittlungen werden bei der für die Region Nord zuständigen Fachdienststelle für Beziehungsgewaltdelikte (LKA 146) geführt und dauern an. Ka. Rückfragen bitte an: Polizei Hamburg Nina Kaluza Telefon: 040 4286-56212 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/4516345 OTS: Polizei Hamburg Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
mehr 
(ots) Tatzeit: 01.02.2020, 01:27 Uhr Tatort: Hamburg-Altona-Nord, Max-Brauer-Allee Beamten der Kontrollgruppe Autoposer (VD 3) war die unsichere Fahrweise eines Mannes in einer Mercedes E-Klasse in Altona-Nord aufgefallen. Bei der Überprüfung des Fahrers ergaben sich Hinweise auf einen zeitnahen Drogenkonsum sowie auf weitere Straftaten. Nachdem der Mercedes den Beamten aufgrund unsteter Geschwindigkeit und mehrfacher Überfahrung der Fahrbahnmarkierung aufgefallen war, hielten diese das Fahrzeug in der Max-Brauer-Allee an, um den Fahrer zu kontrollieren. Während der Überprüfung flüchtete der 24-jährige Deutsche plötzlich und versuchte hierbei, einer Polizeibeamtin seine zuvor abgenommene Herrenhandtasche zu entreißen, was ihm jedoch nicht gelang. Beim Überklettern einer Mauer konnte ein Beamter den Mann ergreifen, wobei dieser sich aber durch Treten und Schlagen wieder befreien konnte. Der Verdächtige stürzte auf seiner weiteren Flucht vor den ihn verfolgenden Beamten in einen etwa 2,5 m tiefen Schacht und verletzte sich hierbei am Kopf. Die Polizisten nahmen den Mann anschließend vorläufig fest. Zur Behandlung seiner Verletzungen wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Die anschließende Durchsuchung der E-Klasse sowie der Herrenhandtasche des Beschuldigten führte unter anderem zum Auffinden seines Führerscheins, eines vierstelligen Bargeldbetrages ungeklärter Herkunft, einer scharfen Schusswaffe sowie mehr als 100 Schuss Munition. Sämtliche Gegenstände und auch das Fahrzeug wurden sichergestellt. Dem 24-Jährigen, gegen den nun wegen des Verdachts des Fahrens unter berauschenden Mitteln, des Widerstandes, des Verstoßes gegen das Waffengesetz und der Geldwäsche ermittelt wird, wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurde er mangels Haftgründen von der Polizei entlassen. Durch den Versuch, der Polizeibeamtin seine Tasche zu entreißen und durch sein Schlagen und Treten nach dem Beamten an der Mauer verletzte er diese jeweils leicht. Beide konnten jedoch weiter ihren Dienst versehen. Die Ermittlungen werden bei den jeweiligen Fachdienststellen geführt und dauern an. Ka. Rückfragen bitte an: Polizei Hamburg Nina Kaluza Telefon: 040 4286-56212 E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de www.polizei.hamburg Weiteres Material: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/4508905 OTS: Polizei Hamburg Original-Content von: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
mehr