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(ots) /- Bundespolzisten konnten am Wochenende am Flughafen Hamburg zwei Männer festnehmen. Für einen 23-Jährigen endete die Reise in Haft. Zudem entdeckten Luftsicherheitsassistenten verschiedene verbotene Gegenstände im Handgepäck von Fluggästen. Eine 45-jährige Spanierin hatte gestern Mittag ein Reizstoffsprühgerät in einer Plastiktüte und wollte damit durch die Luftsicherheitskontrolle in den Sicherheitsbereich. Den Kontrollkräften fiel das sogenannte Pfefferspray am Röntgenmonitor auf. Bei genauerer Überprüfung stellten hinzugerufene Bundespolizisten fest, dass das spanische Abwehrspray den Aufdruck "Zur Abwehr gegen Personen" enthielt. Dies stellt einen Verstoß gegen das Waffengesetz in der Bundesrepublik Deutschland dar. Bundespolizisten stellten das Reizstoffsprühgerat sicher und fertigten eine Anzeige. Samstag am frühen Nachmittag erschien eine 58-jährige Österreicherin mit ihrem Handgepäck zur Kontrolle vor dem Flug. Luftsicherheitsassistenten entdeckten bei der Frau eine Patrone Jagdmunition. Die 58-Jährige verfügte zwar über eine waffenrechtliche Erlaubnis und konnte diese vorweisen, dennoch ist die Patrone im Handgepäck nicht zulässig. Bundespolizisten stellten die Patrone sicher und erstatteten ebenfalls eine Anzeige. Auch am späten Freitagnachmittag erschien ein Fluggast mit einer Patrone (9-mm) im Handgepäck zur Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Hamburg. Eine waffenrechtliche Erlaubnis konnte der Mann nicht vorweisen. Der 61-jährige Deutsche erhielt eine Anzeige. Bundespolizisten stellten die Patrone sicher. In der grenzpolizeilichen Kontrolle konnten Bundespolizisten am Wochenende gleich zwei Haftbefehle vollstrecken. Gestern Morgen wollte ein 23-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger nach London fliegen. Den geplanten Flug konnte er aber nicht antreten, denn als Bundespolizisten die Daten seiner vorgelegten ID-Card überprüften, stießen sie auf eine Ausschreibung zur Festnahme durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main. Der Mann war im Frühjahr 2018 durch das Amtsgericht Frankfurt/Main zu einer Geldstrafe von 600,00 Euro verurteilt worden. Der Vorwurf: Vorsätzliches Fahren ohne Fahrerlaubnis. Gezahlt hatte er aber bisher nicht. Da er das Geld auch am Sonntag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung der Ersatzfreiheitstrafe von 20 Tagen in die Untersuchungshaftanstalt verbracht. Bereits am Samstag war ein 50-jähriger irischer Staatsangehöriger auf dem Weg zu seinem Flug nach Dublin. Doch zunächst musste er durch die grenzpolizeiliche Ausreisekontrolle bei der Bundespolizei. Die Beamten glichen seine Daten mit dem polizeilichen Fahndungsystem ab und stießen auch in diesem Fall auf eine Ausschreibung zur Festnahme, hier durch die Staatsanwaltschaft Hannover. Das Amtsgericht Burgwedel hatte den Mann im Sommer 2018 wegen gemeinschaftlichen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je 40,00 Euro verurteilt. Diese hatte er aber bisher nicht komplett gezahlt und war zudem unbekannten Aufenthaltes. Noch am Flughafen Hamburg zahlte er dann aber bei der Bundespolizei 1480,00 Euro und zusätzliche Kosten in Höhe von 283,00 Euro. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen.
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(ots) /- Zeit: 25.11.2018, 00:10 Uhr Ort: Hamburg-Eilbek, Wandsbeker Chaussee/ Ritterstraße Beamte der Kontrollgruppe "Autoposer" führten erneut zielgerichtete Kontrollmaßnahmen im Hamburger Stadtgebiet durch. Insgesamt wurden 10 verhaltensauffällige Fahrzeugführer mit ihren zum Teil unzulässig veränderten Fahrzeugen angehalten und überprüft. Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen wurden unter anderem folgende Verstöße geahndet: - einmal Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln - in vier Fällen war die Betriebserlaubnis aufgrund technischer Manipulationen erloschen - ein Fahrzeugführer verursachte unnötigen Lärm Beamte der Kontrollgruppe befanden sich im Rahmen der Streife mit ihrem zivilen Funkstreifenwagen im Bereich Mühlendamm/ Lübecker Straße. Dort bemerkten sie zwei Pkw, einen Mercedes Benz C 250 und einen BMW 330d, welche die Bundestraße B75 mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Wandsbek fuhren. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und stellten bei beiden Fahrzeugführern eine aggressive und rücksichtlose Fahrweise fest. Während der Fahrt nahmen die Fahrer Kontakt zu einander auf. Die Sportwagen wurden an der Ampel Lübecker Straße/Güntherstraße und Wandsbeker Chaussee/ Richardstraße maximal ausbeschleunigt, um ein Vergleichsrennen durchzuführen. Hierbei drehten die Räder der Fahrzeuge hör- und sichtbar durch. Die Fahrzeuge wurden in Höhe der Wandsbeker Chaussee/ Ritterstraße angehalten und überprüft. Der 23-jährige deutsche BMW-Fahrer steht im Verdacht unter dem Einfluss von Betäubungsmittel gefahren zu sein. Ein Drogentest verlief positiv. Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet. Bei der Überprüfung des 23-jährigen türkischen Mercedes-Fahrers stellten die Beamten fest, dass sich dieser noch in der Probezeit seiner Fahrerlaubnis befindet. Die Fahrzeuge sowie die Führerscheine wurden beschlagnahmt. Schö.
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