Sag uns, was los ist:

(ots) - ---Gemeinsame Pressmitteilung der Staatsanwaltschaft Kiel und Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt--- Die Bundespolizei hat gestern insgesamt 11 Wohnungen von mehreren Tatverdächtigen durchsucht, die im Verdacht stehen, gegen Geldzahlungen ins Bundesgebiet eingeschleust worden zu sein. Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Kiel durchsuchten 65 Beamte der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Rostock sieben Wohnungen in Hamburg, zwei in Bielefeld und jeweils eine in Osnabrück bzw. Dessau. Auf die Spur der Schleuserbande kamen die Ermittler durch die Ergebnisse der Durchsuchung der Ausländerbehörde Lübeck Anfang Dezember 2009. Die Ermittlungen konzentrierten sich damals gegen eine ehemalige Mitarbeiterin der Behörde wegen des Verdachts der Bestechlichkeit. Sie soll Ausländern unrechtmäßig Aufenthaltstitel erteilt haben. Im Zuge der Ermittlungen konnten nun die Ausländer ermittelt werden, die mit derart rechtswidrig ausgestellten Aufenthaltstiteln unerlaubt in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind. Sie hatten nach Erkenntnissen der Ermittler alleine für die Ausstellung der Aufenthaltstitel bis zu 5000,- Euro bezahlt und waren dann im Bundesgebiet untergetaucht. Im Rahmen der Durchsuchungen wurden insgesamt 21 afghanische Staatsangehörige angetroffen. Bei ihnen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Bei einem Tatverdächtigen konnte im Rahmen eines dinglichen Arrestes ein PKW Mercedes CLK 320 im Zeitwert von ca. 17.000 Euro sowie 5.000 Euro Bargeld gepfändet werden. Rückfragen bitte an: Oberstaatsanwältin Birgit Heß Staatsanwaltschaft bei dem Landgericht Kiel Schützenwall 31- 35, 24114 Kiel Telefon 0431 604-3001 Telefax 0431 604-3015 E-Mail: pressestelle@staki.landsh.de
mehr