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141107-5. Seemann vermutlich im Atlantischen Ozean über Bord gegangen und vermisst - Wasserschutzpolizei ermittelt

(ots) - Zeit: 07.11.2014 Ort: Hamburg-Waltershof, Burchardkai

Die Hamburger Wasserschutzpolizei führte bis heute Morgen umfangreiche Ermittlungen auf dem unter der Flagge Maltas fahrenden Containerschiff "Santa Bettina" (Länge 222,20 m, Breite 30,00 m, Tiefgang: 12,00 m, Heimathafen: Valetta) durch, da ein Besatzungsmitglied (41) vermisst wird.

Am 05.11.2014 wurde der Wasserschutzpolizei mitgeteilt, dass sich am 03.11.2014 an Bord des Containerschiffes "Santa Bettina" vermutlich ein tragischer Unfall ereignet habe.

Die "Santa Bettina" war auf dem Weg von Casablanca (Marokko) nach Hamburg. Vermutlich ist der 41-jährige Seemann im Atlantischen Ozean, Golf von Biskaya, Einfahrt zum Englischen Kanal über Bord gegangen. An Bord der "Santa Bettina" wurde Generalalarm ausgelöst, nachdem der Bootsmann nicht auf der Musterstation erschienen war. Das MRCC (Maritime Rescue Coordination Centre) Corsen (Frankreich) koordinierte die Suche nach dem Vermissten, an der sowohl Rettungsschiffe als auch Flugzeuge und die "Santa Bettina" teilnahmen. Die Suche musste nach 1 ½ Tagen abgebrochen werden, ohne Hinweise auf den vermissten Seemann erhalten zu haben.

Die "Santa Bettina" erreichte gestern Nachmittag mit Liegeplatz Burchardkai den Hamburger Hafen. Die Wasserschutzpolizei und der Kriminal- und Ermittlungsdienst (WSPK 24) übernahmen die Ermittlungen. Befragungen der Besatzungsmitglieder und weitere Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf eine Straftat. Zurzeit wird von einem Unglücksfall ausgegangen.

Die Familie des Vermissten und der Flaggenstaat Malta sind über die Reederei benachrichtigt worden.

Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.

Sch.

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Veröffentlicht
07. November 2014, 13:35
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