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120906-2. Hafensicherheits-Kongress "World Port Security Summit 2012" (WPSS) in Hamburg - Einladung für Journalisten

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(ots) - Zeit: 10.09.2012, 14:30 Uhr

Ort: Hamburg-Neustadt, Neanderstraße 20, Hotel Lindner am Michel

Am kommenden Montag findet in Hamburg der Hafensicherheits-Kongress "World Port Security Summit 2012" (WPSS) statt. Die im Zweijahresrhythmus stattfindende Zusammenkunft fand im Jahr 2006 in Shanghai, 2008 in Hongkong und 2010 in Los Angeles statt. Die Konferenz dient dem internationalen Erfahrungs- und Wissensaustausch auf dem Gebiet der Hafensicherheit. Teilnehmen werden hochrangige Fachleute, die für die Sicherheit in den bedeutendsten Häfen der Welt verantwortlich sind.

Zur Eröffnung des WPSS 2012 spricht Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz.

Hintergrund:

Terroranschläge auf das Schiff der U.S. Marine "USS-Cole" im Hafen von Aden im Jahr 2000, die Entführung des Luxusliners "Achille-Lauro" 1985 und letztlich die Anschläge auf das World Trade Center 2001 führten zu weltweiten Antiterrormaßnahmen im internationalen Seeverkehr.

Seit 2004 ist es nicht mehr möglich, z. B. ungehindert Containerterminals und/oder Schiffe im Hafen zu betreten. Erst nach Anmeldung und Kontrolle darf man begleitet das Gelände oder Schiff betreten. Dies ist nur eine von vielen Sicherheitsmaßnahmen, die mittlerweile durchgeführt werden müssen. Geregelt wird dies durch den sogenannten ISPS-Code, dem International Ship and Port Facility Security-Code, Internationales Übereinkommen zur Abwehr terroristischer Gefahren auf Schiffen und Hafenanlagen. Hier finden sich sämtliche Sicherheitsstandards für Schiffe und Häfen, die es international zu beachten gilt. Vergleichbar ist dies mit Sicherheitsstandards, wie sie z. B. jeder von Flughäfen kennt. Auch Gepäck von Kreuzfahrtpassagieren wird deshalb wie am Flughafen durchleuchtet. Die Maßnahmen müssen den entsprechenden örtlichen Gegebenheiten und Umständen der Hafenanlagen angepasst sein. Jedes Land und jeder Hafen hat andere Grundvoraussetzungen zur Umsetzung. Weltweit ergeben sich deshalb ständig neue Erkenntnisse, Möglichkeiten und Erfahrungen.

Überwacht wird die Einhaltung der Vorschriften im Hamburger Hafen durch die Wasserschutzpolizei mit Unterstützung der Hamburg Port Authority (HPA). In anderen Ländern der Erde sind andere Stellen zuständig, aber immer sind es offizielle Behörden, die die Einhaltung des ISPS Codes überwachen.

Der "World Port Security Summit" ist die behördliche Plattform, sich auszutauschen, Kontakte zu knüpfen, Wissen weiterzugeben, Probleme zu erörtern und zu analysieren, um Lösungen zu entwickeln und andere Ideen aufzunehmen. Hochrangige Behördenvertreter aus Oman, Saudi Arabien, China (Shanghai), Hongkong, Malaysia, Guatemala, Brasilien, Namibia, Angola, Israel, Australien, USA und vielen europäischen Ländern sind auf der Konferenz vertreten.

Fachvorträge befassen sich mit neuesten Erkenntnissen aus Forschung, aktuellen Ereignissen und auch unkonventionellen Lösungen zur Optimierung der Sicherheitsmaßnahmen.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an dieser Konferenz als Zuhörer teilzunehmen.

Anmeldungen bis Freitag, 7.09.2012, 12:00 Uhr unter der Rufnummer 040/4286-58888 oder per Mail an polizeipressestelle@polizei.hamburg.de.

Sch.

Ort
Veröffentlicht
06. September 2012, 10:56
Autor
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