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120828-8. Hafenfähre "St. Pauli" treibt manövrierunfähig auf der Elbe

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(ots) - Zeit: 28.08.2012, ca. 13:10 Uhr

Ort: Hamburger Hafen, Elbe, Höhe Teufelsbrück

Heute Mittag trieb die Hafenfähre "St. Pauli" mit 50 bis 60 Fahrgästen an Bord nach einem Maschinenausfall manövrierunfähig auf der Elbe. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Die Hafenfähre "St. Pauli" (Linie 64) war auf dem Weg vom Anleger Rüschpark in Richtung Teufelsbrück. Noch vor Erreichen des Anlegers Teufelsbrück fiel auf der "St. Pauli" plötzlich die Maschine aus. Die Hafenfähre trieb jetzt manövrierunfähig auf der Elbe. Die Schiffsführerin (21) informierte über Ukw-Sprechfunk die Wasserschutzpolizei, die daraufhin die Funkstreifenboote WS 20 und WS 27 entsandte. Die "St. Pauli" wurde mit Unterstützung der Hafenfähre "Reeperbahn" und der WS 27 zum Anleger Teufelsbrück geschleppt. Die WS 20 sicherte den Verband ab. Gegen 13:45 Uhr lag die "St. Pauli" fest vertäut am Ponton. Keiner der Fahrgäste wurde verletzt. Die Schiffsführerin zeigte im Verlauf des Einsatzes Schocksymptome und wurde von Rettungssanitätern versorgt.

Nach ersten Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dürfte die Maschine der "St. Pauli" aufgrund eines elektronischen Defekts ausgefallen sein.

Die Hafenfähre wurde mit Unterstützung der beiden Funkstreifenboote zu einer Werft in Finkenwerder geschleppt.

Die Wasserschutzpolizeibeamten sprachen für die "St. Pauli" eine vorläufige Festlegeverfügung aus. Zudem sicherten die Beamten Radaraufzeichnungen bei der nautischen Zentrale.

Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei dauern an.

Sch.

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Veröffentlicht
28. August 2012, 13:57
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