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In Urbach wurden zwei weitere Grünflächen durch den Urbacher Bürgerverein saniert. Neben einem unscheinbaren Grünstreifen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Bushaltestellen an der Kaiserstraße wurde auch eine vernachlässigte Fläche an der Ecke Breslauerstraße/Frankfurterstraße neu gestaltet. Für beide Flächen übernahm der UBV die Patenschaft und beauftragte nach intensiver Detailplanung die Alexianer-Klostergärtnerei, die Pflanzarbeiten Anfang Dezember an beiden Orten auszuführen. In einem ersten Schritt mussten zunächst die zum Teil stark überwucherten Flächen abgeräumt, von Wildwuchs und Unrat befreit und anschließend tiefgründig mit dem Minibagger aufgelockert werden. Nach dem Abtragen der alten Erdschicht und dem Aufbringen von frischem Humus konnte die Neubepflanzung beginnen. Im Bereich der Kaiserstraße wurde eine ca. 30 cm hohe Berberitzenhecke als Randbepflanzung angelegt. Im Innenbereich der Beetfläche fanden rund 60 Bodendeckerrosen und 60 Lavendel ihren Platz. Um das Bild abzurunden, entschied sich der UBV zudem für eine zentrale Pflanzgruppe aus Mittelmeerschneebällen sowie für mehrere solitär stehende Blüh- und Ziersträucher. »Wir haben uns bewusst für Pflanzen entschieden, die sehr hitzestabil sind und auch in langen Trockenperioden keinen Schaden nehmen«, erklärt Simin Fakhim, erste Vorsitzende des Vereins. Finanzielle Unterstützung erhielt der Urbacher Bürgerverein für diese Fläche dankenswerterweise von der GEWOG. Die Grünfläche an der Breslauerstraße wurde mit insgesamt 60 Wildrosen bepflanzt. Jochen Reichel weist darauf hin, dass heimische Wildrosen ebenfalls mit wenig Wasser auskommen und dass sie darüber hinaus für zahlreiche Insektenarten, und hier insbesondere für Wildbienen, eine geeignete Nahrungsquelle darstellen.« So konnte Urbach um ein weiteres kleines Stück verschönert werden. Mittlerweile hat der Urbacher Bürgerverein für fast alle Grünflächen in Urbach die Patenschaft übernommen.
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