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Hamburger Bundespolizei identifiziert mutmaßlichen Exhibitionisten -

(ots) - Hamburger Bundespolizei identifiziert mutmaßlichen Exhibitionisten -

Nach intensiven Ermittlungen konnte die Hamburger Bundespolizei einen mutmaßlichen Exhibitionisten identifizieren. Nach jetzigem Ermittlungsstand der Bundespolizei besteht gegen den Hamburger bislang für zwei Tathandlungen im Bahnhof Altona dringender Tatverdacht.

In ersten Fall wartete eine Frau (23) am 12. Januar 2012 am S-Bahnsteig auf eine S-Bahn Richtung Elbgaustraße. Für die Geschädigte zunächst nicht sichtbar entblößte ein Mann gegen 00.40 Uhr am Bahnsteig sein Geschlechtsteil und masturbierte. Im weiteren Verlauf näherte sich dieser Mann der 23-Jährigen von hinten und ejakulierte an ihre Hose. Nachdem die Geschädigte den Vorfall bemerkte entfernte sich der Täter umgehend vom Bahnsteig. Die Geschädigte informierte umgehend die Bundespolizei; eine Fahndung nach dem Täter verlief aber erfolglos.

Im zweiten Fall entblößte ein Mann am 16. April 2012 gegen 23.40 Uhr vor einem Geschäft im Bahnhof sein Geschlechtsteil und masturbierte deutlich sichtbar vor einer Jugendlichen (w.17). Aus Angst lief die Geschädigte weg und alarmierte die Bundespolizei. Auch in diesem Fall blieb eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Täter erfolglos.

Bundespolizisten führten eine Videodatensichtung der entsprechenden Bahnsteigkameras durch. Der Täter und die Tathandlungen waren gut erkennbar. Aufgrund der guten Qualität der Aufnahmen konnten Bundespolizisten mit entsprechenden Videoprints gezielt nach dem Täter fahnden. Streifenbeamte der Bundespolizei erkannten den Mann im Bahnhof Altona wieder und stellten zunächst die Personalien fest.

Am 26.09.2012 wurde der Beschuldigte erkennungsdienstlich behandelt und eine DNA-Probe entnommen. Der Hamburger erkannte sich auf vorgelegte Videoprints wieder; weitere Aussagen wurden nicht gemacht.

Die weiteren Ermittlungen und kriminaltechnischen Untersuchungen (Untersuchung von Spurenträgern) dauern noch an. Gegen den Beschuldigten leiteten Bundespolizisten ein Strafverfahren (Exhibitionistische Handlungen) ein.

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Veröffentlicht
27. September 2012, 13:07
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