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120715-1. Tötungsdelikt an einer 30-jährigen Afghanin aufgeklärt

(ots) - Tatzeit: 11.07.2012

Tatort: Hmb.-Poppenbüttel, Mindsbekweg

Am 11.07.2012 meldete ein 32-Jähriger seine Lebensgefährtin als vermisst. Eine Öffentlichkeitsfahndung nach der 30-jährigen Vermissten (siehe Pressemitteilung vom 13.07.2012) verlief ohne Ergebnis. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg und der Mordkommissionen ergaben jetzt einen dringenden Tatverdacht gegen den 32-Jährigen, seine Lebensgefährtin getötet zu haben. Er wurde gestern vorläufig festgenommen.

Ein Spaziergänger hatte am 14.07.2012 gegen 11:30 Uhr in Hmb.-Poppenbüttel, Glashütter Landstraße 209 im Unterholz einen Plastiksack mit augenscheinlichen Blutanhaftungen entdeckt. Polizeibeamte untersuchten den Fund und stellten fest, dass es sich um eine Leiche handelt. Die Mordkommission übernahm die weiteren Ermittlungen. Nach der Spurensicherung am Fundort wurde der Leichnam ins Institut für Rechtsmedizin gebracht. Die Obduktion ergab, dass es sich um die am 11.07.2012 vermisst gemeldete 30-Jährige handelt.

Nach Auswertung der Spuren ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen den Lebensgefährten des Opfers. Er wurde am 14.07.2012 um 22.10 Uhr in Hmb.-Hummelsbüttel vorläufig festgenommen. In der Vernehmung durch Beamte der Mordkommission legte er ein umfassendes Geständnis ab. Er gab an, am 11.07.2012 sei es erneut zu erheblichen Streitigen mit seiner Lebensgefährtin gekommen. Er habe die 30-Jährige getötet, in einen Plastiksack verpackt und am Fundort abgelegt.

Die Todesnachricht wurde den Angehörigen des Opfers mit Unterstützung des Kriseninterventionsteams des Deutschen Roten Kreuz überbracht. Der Beschuldigte wird im Laufe des Tages der Haftabteilung des AG Hamburg zugeführt.

Sw.

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Veröffentlicht
15. Juli 2012, 10:00
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